Colormanagement

LASERLINE hat sich zum Ziel gesetzt, exakt und standardisiert zu drucken. Ihre Drucksachen sollen schließlich immer möglichst gleich aussehen, insbesondere wenn verschiedene Objekte gleichzeitig präsentiert werden – zum Beispiel Ihre Visitenkarte mit Ihrer Imagebroschüre. Außerdem ist ein einheitlicher Standard notwendig, damit Sie bei der Erstellung Ihrer Druckdaten planen können, wie die Farben später aussehen werden.

Schön bunt – aber richtig! Exakte Farbwiedergabe im Druck

Colormanagement im Offsetdruck bei Druckerei LASERLINE

Heute lässt sich dank zunehmend etablierender Standards eine zu erwartende Farbwiedergabe von Daten ordentlich planen bzw. über preisgünstige Digitalproofs simulieren. Dennoch können auch die Standards nicht dazu beitragen, dass Monitor und Druck bzw. Proof und Druck hundertprozentig übereinstimmen. Strebt man absolute Farbtreue an, sollte man den von LASERLINE angebotenen Individualdruck nutzen, bei dem Sie persönlich zum Andruck kommen können.

Prozesstandard Offsetdruck

Der Offsetdruck von LASERLINE ist nach ISO 12647 zertifiziert und steht deshalb für besonders hohe Qualität.

LASERLINE richtet sich in der Produktion nach den Richtlinien des Prozessstandard Offsetdruck. Er ist verankert in der ISO-Norm ISO 12647-2 und somit allgemein gültig. Vereinfacht gesagt, wird darin festgelegt, wie Druckmaschinen drucken müssen. Ziel ist, den heute vielfach arbeitsteiligen Produktionsprozess so effizient wie möglich zu gestalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Zwischen- und Endergebnisse eine vorhersehbare Farbqualität aufweisen. Überdies führt LASERLINE weitere Messungen und Tests durch, um z.B. die verwendeten Druckfarben auf ihre Norm zu überprüfen.

Was ist ein ICC-Profil?

ICC-Profile (International Color Consortium) beschreiben den reproduzierbaren Farbraum eines Gerätes, ausgehend vom Monitor über Farbprüfdruckgeräte bis zur Druckmaschine, mit der Absicht, Farbmanagementsysteme zu vereinheitlichen. Der Sinn besteht darin, bei jedem Arbeitsschritt eine möglichst korrekte Farbwiedergabe zu erzielen. In dem Profil werden auch andere Einflussfaktoren berücksichtigt, insbesondere die Papiersorte (Naturpapiere, gestrichene Papiere).

Da LASERLINE nach dem ProzessStandard Offsetdruck zertifiziert ist, können wir die ICC-Profile der ECI (European Color Initiative), die auf diesem Standard basieren, für unsere Druckmaschinen empfehlen. Diese Profile können Sie sich unter www.eci.org herunterladen.

Wozu ICC-Profile?

Für die ICC-Profile gibt drei Anwendungsmöglichkeiten: Softproof, Hardproof, Farbumwandlung.

Softproof: Zur Simulation des Druckergebnisses am kalibrierten Monitor.

Hardproof: Zur Simulation des Druckergebnisses auf einem Proofgerät (Tintenstrahldrucker etc.). Das Einrichten eines farbgetreuen Proofgerätes ist sehr aufwändig und erfordert viel Zeit und Fachwissen. Wir haben zudem die Möglichkeit, die Qualität der Proofs regelmäßig mit den vorliegenden Druckbogen zu vergleichen.

Farbumwandlung: Ein typisches Beispiel aus der Praxis ist die Umwandlung von RGB zu CMYK mit dem passenden Profil in Photoshop. Im Gegensatz zu früher wird mit Profilen jetzt die Papiersorte berücksichtigt und damit der passende Unterfarbenaufbau und der festgelegte Gesamtfarbauftrag erzeugt, ohne dass mit Erfahrungswerten spekuliert werden muss.

Druckjobs mit oder ohne ICC-Profil?

Ein ICC-Profil wird für den Druckprozess nicht benötigt. Es dient in einer CMYK-Datei nur der Simulation auf dem kalibrierten Monitor oder auf einem Proof beziehungsweise der Angabe, für welches Druckverfahren das CMYK erzeugt wurde. Wenn die Daten aber auf der entsprechenden Druckmaschine mit dem entsprechenden Papier ausgegeben werden, ist dies keine Simulation mehr. Also darf das Profil für den Druck nicht mehr mit den vorliegenden Daten verrechnet werden. Aus diesem Grund muss das Profil spätestens im letzten Arbeitsschritt vor dem Druck aus den Daten gelöscht beziehungsweise beim Druck ignoriert werden.

Farbräume

Ein Farbraum ist eine Menge von Farben, die von einem Ein- oder Ausgabegerät erkannt bzw. dargestellt werden kann. In der Druckvorstufe spielen drei Farbmodelle eine Rolle: RGB, CMYK und LAB (CIElab). Um sämtliche vom menschlichen Auge erfassbaren Farben geräteunabhängig zu systematisieren, wurde der CIELab-Farbraum entwickelt. In ihm hat jede Farbe einen durch Koordinaten bestimmten Ort.

Einen Ausschnitt aus dieser Beschreibung aller sichtbaren Farben liefert der RGB-Farbumfang. Mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau werden durch eine additive Farbmischung alle auf einem Bildschirm darstellbaren Farben erzeugt. Alle Farben des RGB-Modells übereinander gelegt, ergeben ein Weiß (Lichtmischung). Der RGB-Farbraum umfasst eine große Anzahl der möglichen Farben.

Wie in der Abbildung oben dargestellt, ist der CMYK-Farbraum im Druck wesentlich kleiner: Denn während im RGB-Modell eine Lichtquelle die Farben miteinander addiert, basiert das CMYK-Modell auf Farben, deren Licht vom Druckuntergrund absorbiert wird. Das Übereinanderdrucken der Farben Cyan, Magenta und Yellow führt zur subtraktiven Farbmischung mit dem Ergebnis Schwarz. Bedingt durch die verwendeten Pigmente wird aus dem theoretisch möglichen Schwarz immer nur ein dunkles Braun. Um wirklich die Druckfarbe Schwarz zu erhalten, muss daher Schwarz (K für „Key“) hinzugefügt werden. Das Farbspektrum wird durch diese Zugabe nicht wesentlich erweitert.

 

Wir helfen Ihnen weiter!
SIE BENÖTIGEN HILFE BEI DER DRUCKDATENERSTELLUNG?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung Ihrer Druckvorlagen.
Auf unserer Serviceseite haben wir viele nützliche Hinweise dazu zusammengefasst.
SIE HABEN IHR WUNSCHPRODUKT NICHT GEFUNDEN?
Sollten Sie spezielle Anforderungen an ein Produkt haben, richten Sie bitte eine Anfrage an unser Service-Team. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie!