Zeit ist Geld und Erholung

01.09.2011
Die „Work-Life-Balance“ ist ein Modewort, dessen Bedeutung man nicht unterschätzen sollte: So schaffen sich Webdesigner Freiräume für Arbeit und Freizeit

Zeitfresser E-Mails

 Quelle: Wilhelmine Wulff Pixelio.de


Quelle: Wilhelmine Wulff
(Pixelio.de) Das Internet hat die Arbeit von Webdesignern stark vereinfacht. Entwürfe lassen sich per Mail verschicken, Projekte online abstimmen. Gleichzeitig ist das Netz jedoch eines der größten Zeitfresser: Mal kurz schauen, ob neue E-Mails eingetroffen sind, Netzwerke besuchen, Nachrichten abrufen – eigentlich gibt es immer etwas zu tun. Wer nicht will, dass das Web ihm Minute um Minute stiehlt, sollte für das Abrufen von E-Mails feste Regeln einführen: keine optische oder akustische Benachrichtigung bei neuen Nachrichten und höchstens alle Stunde einmal ins Postfach schauen. Ein straffes Ordner-System hilft dabei, Mails in Sekundenschnelle zu sortieren. „Bearbeiten“ oder „Auf Antwort warten“ könnten zwei davon sein. Der wichtigste ist jedoch: der Papierkorb.

Keine doppelte Arbeit!

E-Mails können jedoch auch in anderer Hinsicht viel zu viel Zeit kosten: Dann nämlich, wenn man sie von mehreren Geräten aus abruft. Verwender von POP-E-Mail-Konten kennen das Problem: Per Smartphone hat man E-Mails schon bearbeitet oder beantwortet, ruft man sie jedoch mit dem Rechner ab, muss man sie erneut durchsehen. Besser ist es, das IMAP-Protokoll zu verwenden. Hat man hier eine Mail einmal gelesen oder in einen Ordner sortiert, wird diese Einstellung auf alle Endgeräte übertragen, die man nutzt. Auch Antworten werden synchronisiert. Die entsprechenden Einstellungen kann man beispielsweise über Outlook treffen.

Eines für alles

 Quelle: Gerd Altmann Pixelio.de


Quelle: Gerd Altmann
(Pixelio.de) Eine beliebte Methode für das Zeitmanagement heißt „Getting things done“. Herzstück dieses Verfahrens ist ein System – ein Kalender, eine Liste, ein Computerprogramm – in dem alle Aufgaben erfasst werden. Damit hat der Webdesigner den Kopf frei, ohne befürchten zu müssen, eine Aufgabe zu vergessen. Alles, was per Mail oder auf anderen Kanälen eingeht, wird anschließend in verschiedene Kategorien sortiert. Beispielsweise „Termine“, „Warten auf Antwort“, „Projekte“. Einmal täglich wird der Terminkalender durchgesehen, einmal wöchentlich aktualisiert und entrümpelt.

Freizeit zulassen

Häufig ist es nicht nur die viele Arbeit, die wenig Zeit für Muße lässt: Oft genug ist es der eigene Kopf, der der Freizeit im Weg steht. Wer viel arbeitet, ist wichtig, hat gut zu tun und einen gewissen Status. Sich bewusst Zeit für sich selbst, Hobbys und die Familie zu nehmen, erfordert einen gewissen Mut – und Konsequenz. Man darf unangenehme Aufgaben nicht vor sich herschieben und sollte es auch übers Herz bringen, Aufgaben wenn nötig zu delegieren. Ein schlechtes Gewissen ist tabu! Selbstgesetzte Zeitlimits und Arbeitszeiten, in denen das Telefon nicht stören soll, müssen eingehalten werden. Sonst ist bereits die Zeit, die man dafür aufgewendet hat, solche Regeln zu erstellen, vergeudet.

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