WordPress kann mehr

23.06.2011
Ursprünglich wurde WordPress dazu entwickelt, die Inhalte einer Webseite zu verwalten. Heute kann die Software viel mehr – zum Beispiel CMS-Aufgaben übernehmen.

Viele Blogger kennen WordPress als Programm, mit dem man Texte und Bilder im Web verwaltet. Mit Hilfe von Plug-ins kann man die Software jedoch noch deutlich ausbauen, bis hin zum Content-Management-System. Dadurch entsteht ein modular aufgebautes Programm, das sich genau auf die Bedürfnisse des Anwenders hin maßschneidern lässt.

Was ist WordPress?

 Quelle: WordPress Deutschland

WordPress ist eine kostenlose Software. Für den Betrieb erforderlich ist zunächst nur eine MySQL-Datenbank. Textbeiträge kann man mit WordPress verschiedenen Kategorien zuweisen, Navigationselemente erzeugt die Software automatisch. WordPress gibt es seit 2004, mittlerweile wurde es mehr als zehn Millionen Mal heruntergeladen. Herstellerangaben zufolge dauert es von der Installation bis zum ersten funktionsfähigen Blog nur fünf Minuten. Aktuell ist die Version 3.1, die im Februar 2011 veröffentlicht wurde. Kritisiert wird, dass Wordpress keine mehrsprachigen Seiten unterstützt und relativ viel Speicheranforderungen stellt.

WordPress als Content-Management-System

Wer sich gut mit WordPress auskennt, braucht kaum Einarbeitungszeit, um die Software als CMS zu nutzen. Streng genommen ist sie schon von Haus aus ein Content-Management-System. Man kann mit der Software Inhalte erstellen und veröffentlichen. Über „Theme“ wird das Layout angepasst. Außerdem bringt das Programm bereits Kommentarfunktionen mit. Anwender können des Weiteren die Startzeit für die Veröffentlichung ihrer Beiträge einstellen. Mit Hilfe von WordPress können beispielsweise auch externe Kreative oder Kunden selbst die Inhalte adaptieren. Ein wichtiger Punkt ist zudem die Rechteverwaltung: Welcher Nutzer darf welche Inhalte erstellen und ändern? Wer legt neue Kategorien an?

Plug-ins nutzen

 Quelle: WordPress


Die Vielfalt an Plug-ins für WordPress ist schier unendlich, stöbern lohnt sich. Meist gibt es für jede spezielle Anforderung eine passende Ergänzung. Verwaltet werden die Erweiterungen über den Plugin-Manager – hier kann man sie per Mausklick aktivieren oder wieder deaktivieren. Empfehlenswert ist ein Besuch der

Plugin-Datenbank von WordPress, die derzeit mehr als 13.000 Erweiterungen listet. Man kann nach neuen, besonders populären oder sehr empfehlenswerten Plug-ins suchen. Einbetten lassen sich so zum Beispiel ein Statistik-System, Twitter-Widgets oder Sidebars.

Themes verwenden

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Gestaltung der Webseite, die man in WordPress mit den Themes übernehmen kann. Sie können wie die Plug-ins einfach heruntergeladen werden. Mit Hilfe von Tags lassen sich die Themes an den eigenen Geschmack oder die Anforderungen anpassen, so dass auch hier gilt: Kein WordPress-System muss wie das andere sein. Mit den sogenannten Child Themes erstellt man Unterseiten, die ein anderes Layout als die „Mutterseiten“ aufweisen können, ohne dass dieses Hauptthema davon berührt wird.

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