Wie Teamwork gelingt

30.07.2015
Obwohl manche Kreative Einzelkämpfer sind, arbeiten fast alle Gestalter zumindest bei einzelnen Projekten mit anderen zusammen. So läuft Teamwork effizient ab.

An vielen Projekten in der kreativen Branche sind mehrere Experten beteiligt. Marketing-Spezialisten, Webdesigner, Gestalter, Kommunikationsfachleute: Alle bringen ihre Expertise mit ein. Entscheidend ist jedoch, dass die Zusammenarbeit klappt, so dass jeder seine Fähigkeiten optimal ausschöpfen kann. Mit diesen Ratschlägen schweißt man Teams zusammen.

Alle ziehen an einem Strang

Wo mehrere Menschen zusammenkommen, kollidieren einzelne Interessen mit denen der Gruppe, so auch im Arbeitsleben. Man kommt nicht mit jedem Kollegen oder Projektpartner gleich gut aus, manchmal fühlt man sich zu stark in die Pflicht genommen oder aber untergebuttert. Dabei hängt der Erfolg von Projekten, an denen mehrere Experten gemeinsam arbeiten, stark von der guten Chemie innerhalb des Teams ab. Wenn man sich als verschworene Gemeinschaft sieht und zusammen an einem Strang zieht, kann man viel mehr erreichen als wenn man stur auf eigene Interessen und Befindlichkeiten beharrt.

Teamentwicklung lässt sich steuern

 Quelle: Rainer Sturm/ Pixelio.de

Ob Kollegen oder Partner gut zusammenarbeiten, muss nicht dem Zufall überlassen werden. Man kann zwar darauf vertrauen, dass sich die Projektbeteiligten schon irgendwie zusammenraufen besser ist es jedoch, dafür einige Maßnahmen zu ergreifen. Das betrifft nicht nur die Kooperation innerhalb des Teams, sondern auch die Zusammenarbeit mit Auftraggebern oder Vorgesetzten. Am Anfang jeder Teamentwicklung steht eine Bestandsaufnahme. Wie groß ist das Team, wer gehört überhaupt dazu und wer übernimmt welche Aufgaben? Ist die Aufgabenverteilung sinnvoll und ausgewogen? Was könnte verbessert werden? Wie sieht jedes Mitglied seinen Platz im Team?

Methoden

 Quelle: Konstantin Gastmann/ Pixelio.de

Teams näher zusammenzubringen und Abläufe zu optimieren kann auf vielfältige Weise passieren. Externe Coachings, interne Workshops, aber auch Aktivitäten außerhalb des Arbeitsplatzes können dazu dienen, die Verbindung zwischen den einzelnen Teammitglieder zu stärken. Wichtig ist es, gemeinsame Spielregeln festzulegen und Aufgaben klar zu verteilen. Eine entscheidende Rolle spielt zudem die Kommunikation. Niemand sollte von wichtigen Informationen ausgeschlossen werden, jede Idee sollte Gehör finden. Meetings sollten regelmäßig stattfinden und von einer Führungsperson geleitet werden.

Teambuilding ist ein Prozess

Teams wachsen nicht von heute auf morgen zusammen, das muss man sich immer wieder bewusst machen. Vertrauen muss langsam wachsen, ebenso die Nähe zueinander. Genauso müssen sich Arbeitsabläufe erst einspielen. Je länger ein Team zusammenarbeitet, desto klarer werden die Zuständigkeiten - im Lauf der Zeit steigt jedoch auch die Gefahr, dass Konflikte entstehen. Viele dieser Konflikte sind wichtig, um Aufgabengebiete klar abzustecken, bei schwerwiegenden Streitigkeiten sollte man sich jedoch aussprechen und externe Moderation, zum Beispiel durch den Teamleiter, suchen.

Stolperfallen

Teams sind ein fragiles Gebilde und selten funktioniert die Zusammenarbeit immer reibungslos. Kollege A kann mit Kollege B nichts anfangen, Kollegin C kann Kollegin D nicht leiden. Viele Probleme entstehen jedoch, weil Teams nicht gut geführt werden oder es an der Kommunikation miteinander hapert. Auch Neuzugänge im Team können das bestehende Gefüge durcheinander bringen. Klären kann man das am besten im Rahmen von Besprechungen oder Einzelgesprächen. Allerdings kann ein Team nur dann funktionieren, wenn jeder Einzelne bereit dazu ist, sich einzubringen, die Kollegen als gleichberechtigt anzusehen - und sich selbst im Zweifel zurückzunehmen.

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