Wie ein Bild perfekt zur Geltung kommt

14.02.2018
Heutige Digitalkameras erreichen Auflösungen, die das Drucken in DIN A4 und mehr problemlos ermöglichen. Damit ein Bild im Offsetdruck gelingt, muss man ein paar Dinge über das Anlegen von Druckdateien wissen.

Die Auflösung beziehungsweise Pixeldichte – pixels per inch (ppi) – ist eine wichtige Größe, wenn es um das Drucken von Bildern im Offsetverfahren geht. Pauschal gibt es keine Angabe, wie viele Pixel auf einem Zoll liegen müssen.

Wohl allerdings in Abhängigkeit vom gewählten Raster. Für das 70er-Raster sind 355 ppi optimal. Ein 80er-Raster erfordert idealerweise 405 ppi. Für ein 120er-Raster sind es mindestens 600 ppi. Unter 300 ppi sollte ein Bild für den Offsetdruck in keinem Fall haben.

Wichtig ist, dass das Bild, bevor es ins Layoutprogramm kommt, ideal angelegt ist. Das nachträgliche Vergrößern reduziert die Auflösung – die Druckqualität sinkt. Nicht zu vergessen: Die benötigte Bildauflösung hängt auch vom Motiv ab.

Tonwertzuwachs

Wer perfekte Bilder im Offsetdruck produzieren lassen möchte, muss zum Beispiel den Tonwertzuwachs beachten. Quelle: Artjoao / Pixabay

Der Tonwertzuwachs ist ebenfalls wichtig, um die Qualität von Bildern zu garantieren. Allerdings muss sich der Kunde von LASERLINE nicht um diese Größe kümmern, wenn er die empfohlenen ICC-Profile nutzt.

Für Naturpapiere ist es das PSO_Uncoated_ISO12647_eci.icc, für gestrichenes Papier ist das empfohlene ICC-Profil das ISOcoated_v2_300_eci.icc.

Den Rest übernehmen die Maschinen unserer Online-Druckerei, die mit einem Tonwertzuwachs drucken, der dem ProzessStandard Offsetdruck entspricht.

Maximaler Farbauftrag

Diese ECI-Profile sind auch für den maximalen Farbauftrag entscheidend. Ein korrekter Gesamtfarbauftrag gelingt nur, wenn beim Umwandeln der Farben von RGB zu CMYK die richtigen Profile zum Einsatz kommen.

Ausnahme ist ein sattes Schwarz für Grafiken: Hier genügt eine Farbzusammensetzung von 100 % Schwarz, 50 % Cyan, 20 % Magenta und 20 % Yellow.

Speicherformat

Wenn auch das JPEG-Format sehr gängig ist – benannt nach der Joint Photographic Experts Group – ist für den (Offset-)Druck ausschließlich das TIFF-Format zu empfehlen. Denn das Umwandeln einer Bilddatei in ein JPEG ist immer mit einem Qualitätsverlust verbunden.

Die Daten werden komprimiert, sobald man sie in dem Format JPEG speichert – auch wenn das nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Mit jedem weiteren Öffnen und Speichern als JPEG werden die Daten übrigens erneut komprimiert. Wenn es doch einmal das JPEG-Format sein sollte, dann gilt: immer in der höchsten Qualität speichern.

Grundsätzlich sollte man auf Nummer sicher gehen und Bilder als TIFF speichern – also in einem Format ohne Datenreduktion. Generell zu vermeiden sind die Formate DCS-EPS, PICT, BMP, GIF, PNG und PCX und sämtliche Kamera-RAW-Formate.

Weitere Hinweise für Bilder

Bevor der Kunde die Daten an unsere Online-Druckerei übermittelt, sollte er alle Kanäle bis auf CMYK löschen. Es sei denn, bei den Bildern handelt es sich um Bilder mit Sonderfarben. Des Weiteren müssen die Ebenen auf eine Ebene reduziert werden. Weitere Hinweise finden Sie auch in unserem Hilfebereich.

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