Wer sucht, der findet?

14.10.2010
Suchmaschinen sind zum mächtigen Tool im Web geworden. Aber nur wer Google oder Bing richtig „füttert“, erhält auch befriedigende Ergebnisse.

Ob Google oder Bing: Suchmaschinen strecken ihre Fühler bis in die hintersten Ecken des World Wide Web und liefern so eine wichtige Orientierungshilfe in den Tiefen des Internets. Gleichzeitig beeinflussen die Tools die Art, wie wir nach Informationen suchen und wie wir sie nutzen. Nur wer das Richtige in die Maschinen eingibt, wird auch wirklich fündig.

Google erklärt die Welt


Quelle: Google
  Kein Medium liefert so schnell so umfangreiche Informationen wie das Internet. Kein Wunder, dass ohne Suchmaschinen im WWW fast nichts mehr geht. Ob Fragen, Schlagwörter, Daten, die Werkzeuge fahnden in Sekundenbruchteilen nach allen gewünschten Eingaben und liefern zum Teil hunderttausende Treffer-Seiten. Der Knackpunkt: Die Suchmaschinen listen nicht einfach nur alle Fundstellen auf, sondern werten sie selbstständig und geben sie in einer bestimmten, hierarchischen Reihenfolge aus. Diese Reihenfolge kann von Unternehmen im Zuge der „Suchmaschinenoptimierung“ gesteuert werden. So erarbeiten sie sich die erfolgversprechenden Plätze in der Suchergebnisliste.

Geht es ohne Google?

 Quelle: Sandra Küchler


Die beliebteste Suchmaschine ist mittlerweile mit weitem Abstand Google, das seit gut zwölf Jahren online ist. Im Juni vergangenen Jahres launchte Microsoft seinen Suchdienst Bing. Wer sich nicht zwischen beiden Diensten entscheiden kann oder einfach vergleichen will, kann

diese Seite ausprobieren. Immer noch findet Google mehr Treffer, während Bing mit zusätzlichen Features aufwartet – Videos lassen sich zum Beispiel in einer kleinen Vorschau anzeigen, außerdem macht Bing Vorschläge bei den Suchwörtern. Ansonsten funktionierten beide Suchmaschinen ähnlich: Man kann nicht nur nach Webseiten, sondern auch nach Fotos, Shopping-Ergebnissen oder Maps fahnden. Selbst die Aufbereitung der Ergebnisse und Anzeigen wirkt bei beiden Suchmaschinen recht identisch.

Suchen ist nicht gleich suchen


Quelle: stummi123
(Pixelio) Wer sinnvolle Ergebnisse erhalten möchte, sollte nicht einfach nur drauflos suchen. Zum einen sollte das Suchwort so präzise wie möglich sein. „Kreta“ bringt passendere Ergebnisse als „Griechenland“, wenn man auf der Suche nach Infos für den Inselurlaub ist. Soll nach zwei feststehenden Suchbegriffen geforscht werden, setzt man die Begriffe in Anführungszeichen – bei Namen zum Beispiel. Ein Minus vor einem Wort schließt es von der Suche aus – angezeigt werden Treffer, die nur die restlichen Begriffe enthalten. Besonders nützliche Funktionen bietet meist die erweiterte Suche – hier kann man zum Beispiel bei Google gezielt nach Dateiformaten oder dem Datum forschen. Kommt man auch so partout nicht zum Ziel, lohnt es sich, einfach die Suchmaschine zu wechseln und mit einem anderen Anbieter sein Glück zu versuchen.

Wie uns Suchmaschinen prägen

Zahlreiche Studien belegen, dass sich die meisten Verbraucher vor großen Kaufentscheidungen zunächst im Internet informieren. Bewertungsportale liefern ein Bild und beeinflussen die eigene Meinung zu einem Produkt. Auch die Wirkung von bezahlten Anzeigen auf Suchmaschinenseiten sollte man nicht unterschätzen: Sponsored Links verfehlen ihre Wirkung in der Regel nicht und locken die User zu den entsprechenden kommerziellen Angeboten – schließlich wollen die Betreiber der Suchmaschinen auch Geld verdienen. Es lohnt sich daher immer, die Treffer von Google oder Bing noch einmal bezüglich ihres Nutzens mit dem gesunden Menschenverstand zu hinterfragen.

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