Welches Auswahlwerkzeug wofür?

28.05.2009
Adobe Photoshop CS4 bietet Werkzeuge, mit denen sich Auswahlen treffen lassen, diese eignen sich für jede Aufgabe gleich gut und haben eigene Stärken.

Eine Auswahl zu treffen gehört zu den Basis-Aufgaben in Adobe Photoshop CS4: Drei Werkzeuggruppen mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten stellt das Programm dafür bereit. Neben den Standard-Tools gibt es auch raffinierte Auswahl-Funktionen wie den Zauberstab oder die Lasso-Werkzeuge, die ebenfalls angepasst werden können.

Die „Basics“


Adobe Photoshop CS4 stellt Ihnen auf der Werkzeugleiste vier Tools zur Verfügung, mit denen Sie Standard-Auswahlen treffen können. Mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug können Sie einen rechteckigen oder quadratischen Rahmen erzeugen. Das Auswahlellipse-Werkzeug ergibt ein Oval. Mit dem „Auswahlwerkzeug: Einzelne Zeile“ wählen Sie eine horizontale Pixelreihe aus, mit dem „Auswahlwerkzeug: Einzelne Spalte“ eine vertikale.

Das Lasso auswerfen

Drei Lasso-Werkzeuge erlauben genauere Auswahlen, wenn die Standardformen nicht ausreichen. Sie arbeiten unabhängig von den zuvor erwähnten geometrischen Formen. Objekte, die keine einheitliche Struktur aufweisen, wählen Sie am besten mit dem normalen Lasso-Werkzeug aus. Mit dem Polygon-Lasso-Werkzeug erstellen Sie Auswahlpunkte, die durch Geraden miteinander verbunden werden. Haben Sie ein kontrastreiches Motiv, wählen Sie das magnetische Lasso aus. Es bleibt automatisch an hervortretenden Kanten „hängen“.

Zaubern mit Photoshop

 Quelle: Sandra Küchler


Eine Auswahl farbähnlicher Pixel können Sie mit dem Zauberstab erstellen. Der Zauberstab markiert Farbbereiche – im Gegensatz zum magnetischen Lasso. Im gleichen Menü finden Sie außerdem das Schnellauswahl-Werkzeug. Um es zu benutzen, fahren Sie mit gedrückter Maustaste über das Bild. Die Auswahl orientiert sich dann an Kanten im Motiv.

Das „Finetuning“

Haben Sie sich für ein Auswahl-Werkzeug entschieden, dann können Sie es über die Optionen noch genauer einstellen. Je nach Tool sind diese Möglichkeiten verschieden. Sie sehen in der Optionsleiste zunächst vier Icons. Das ganz linke steht für „Neue Auswahl“: Wenn Sie einen zweiten Rahmen erstellen, wird der erste automatisch gelöscht. Der zweite Button bedeutet „Der Auswahl hinzufügen“, der dritte „von der Auswahl subtrahieren“. Mit dem vierten Icon bilden Sie eine Schnittmenge aus den ausgewählten Bereichen.

Glätte und Transparenz

 Quelle: Sandra Küchler


Mit Hilfe der „Weichen Kante“ legen Sie fest, dass die Auswahl zum Rand hin transparenter wird. Das funktioniert nicht mit dem Zauberstab. Der Übergang zwischen zwei Kanten wird über „Glätten“ harmonischer. Bei „Art“ können Sie eine feste Größe oder ein festes Seitenverhältnis definieren – jedoch nicht beim Lasso und beim Zauberstab. Nur für das Zauberstab-Werkzeug ist die Option „Toleranz“ vorgesehen: Hier entschieden Sie, wie groß der Farbunterschied zwischen den ausgewählten Pixeln sein darf. Über „Kante verbessern“ lässt sich die Auswahl manuell anpassen.

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