Webseiten optimieren

29.05.2008
Wer sucht, der findet: Im Internet führt dabei kein Weg an Suchmaschinen vorbei. Webseiten lassen sich so optimieren, dass sie im Ranking von Google, Yahoo und Co. weit oben stehen.

Eine ansprechende Internetseite zu erstellen, ist immer mit Mühe und Aufwand verbunden. Umso wichtiger ist es, dass die Webseiten von Suchmaschinen auch gefunden und in der Trefferliste möglichst weit oben angezeigt werden. Dabei helfen einige Tricks, um der Popularität der eigenen Seite auf die Sprünge zu helfen.

So „ticken“ Suchmaschinen

Suchmaschinen wie Google oder Yahoo „scannen“ das Internet nach neuen Seiten. Es kann bis zu sechs Wochen dauern, bis eine neue Webseite von diesem Mechanismus erfasst wird. Sobald sie eingelesen wurde, nimmt die Suchmaschine die Webseite in ihren Index auf. Je bekannter eine Seite ist, desto weiter oben steht sie im Ranking beziehungsweise der Trefferliste. Um den Bekanntheitsgrad einer Webseite zu steigern, gibt es mehrere Optionen.

Links sind entscheidend

Wenn der Webcrawler, der das Internet nach neuen Seiten durchsucht, auf einen Link stößt, passiert Folgendes: Der Webcrawler besucht auch die verlinkte Seite. Je mehr Links zu einer Seite führen, desto wichtiger ist die Seite und desto weiter oben steht sie im Ranking der Suchmaschine. Daher sollte Werbung für die Seite gemacht werden (zum Beispiel bei den Gelben Seiten). Auch Verweise in Foren, Blogs oder auf den Seiten von Partnern verbessern die Rankingposition.

Standardkonformen Code einsetzen

Damit Webseiten von den Crawlern leicht erkannt werden, sollten sie auch für reine Textbrowser erfassbar sein. CSS-Formatierungen spielen bei diesen Browsern keine Rolle, stattdessen kommt es auf den Code an. Mit HTML-Code, der Fehler aufweist, können Suchmaschinen wesentlich schlechter arbeiten. Wer HTML korrekt einsetzt, achtet auch auf die saubere Gliederung seiner Webseite – das hilft ebenfalls bei der Indexierung.

Angaben im Dokumentenkopf

Der Titel der Seite sollte im Dokumentenkopf („head“) unter „title“ festgehalten werden. Der Dokumentenkopf sollte außerdem in Schlüsselbegriffen die inhaltlichen Schwerpunkte der Seite enthalten. Diese gut zu wählen ist sehr wichtig, denn die Suchmaschinen greifen darauf zurück. In den Meta-Angaben des Codes können weitere Angaben untergebracht werden: Zum Beispiel das letzte Aktualisierungsdatum der Seite. Auch Autoren und Copyright-Vermerke sind in den Meta-Angaben gut aufgehoben.

Den Webcrawler lenken

Das Meta-Element „robot“ ermöglicht es, mit Anweisungen im Code einer Webseite den Webcrawler zu lenken. Es kann zum Beispiel Seiten von der Indexierung ausnehmen. Links, die auf Webseiten gesetzt wurden, werden mit der Anweisung „follow“ durch den Webcrawler verfolgt. Soll die Nachverfolgung unterbunden werden, wird der Befehl „Nofollow“ verwendet. Über den Befehl Content=“index“ kann der Webcrawler gezielt zum Indexieren der Seiten gebracht werden. Der Befehl „Noarchive“ verhindert dagegen, dass die Suchmaschine Seiten im Cache speichert. Das ist dann hilfreich, wenn Inhalte oft aktualisiert werden.

Genügend Text, gute Navigation

Suchmaschinen „achten“ beim Indexieren der Seiten vor allem auf den Text. Wichtige Begriffe sollten daher im Fließtext öfter vorkommen und auch in Zwischenüberschriften genannt werden. Auch eine gute Navigation wirkt sich positiv aus. Die wichtigsten Seiten sollten durch Menüpunkte von jeder einzelnen Seite aus zu erreichen sein. Ebenfalls wichtig: der Domainname. Schlüsselbegriffe in Domainnamen sind vernachlässigbar. Stattdessen sollte die Domain den Firmennamen beinhalten. Außerdem sollte sie einen einprägsamen Namen haben

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