Web-to-print mal anders

31.07.2014
Viele Anwender wollen Webseiten ausdrucken. So wird kein Ärgernis daraus.

Web-to-print ist ein Fachbegriff für automatisierte Druckprozesse, welche die Gestaltung und Bestellung von Drucksachen über den Internet-Browser ermöglichen. Web-to-Print funktioniert wortwörtlich - aber auch im Kleinen: Immer dann, wenn Anwender eine Webseite ausdrucken wollen. Oft genug ist das Ergebnis jedoch enttäuschend, von Formatierungen zerrissen oder unvollständig. Diese Probleme lassen sich vermeiden.

Wieso überhaupt ausdrucken?


Ist es in der schnelllebigen Welt des Internets überhaupt sinnvoll, Informationen und Inhalte auszudrucken? Nachrichten werden innerhalb von Stunden alt, Beiträge können dank mobiler Netze überall unterwegs abgerufen werden. Und doch: Anfahrtsskizzen, Adressen, Rezepte, längere Geschichten es gibt viele Texte und Grafiken, die man gerne aufs Papier bringen würde. Doch nicht immer ist das einfach. Fast jeder Nutzer hat es schon erlebt, dass weitgehend leere Seiten aus dem Drucker gekommen sind oder das Gerät zehn Seiten mit den gewünschten oder ungewünschten Informationen gefüllt hat. Das muss nicht sein.

Druckfunktion aktivieren

Am komfortabelsten ist es, wenn der Nutzer direkt auf der Webseite einen Link oder Button findet, der zu einer druckoptimierten Version der Seite führt. Eine Möglichkeit für WordPress-Anwender ist beispielsweise das Plug-in WP-Print. Es ermöglicht das schnelle und einfache Erzeugen einer druckfreundlichen Seite. Ein weiteres Tool ist die Seite www.printfriendly.com. Damit können sowohl Websurfer als auch Webdesigner die Seite für Drucker optimieren. Nutzer können sich die Seite einfach als Lesezeichen im Browser ablegen und kommen so sekundenschnell zur druckerfreundlichen Variante.

Webseiten druckfreundlich gestalten

Bleibt ein weiteres Hindernis: Manche Webseiten und ihre Inhalte eignen sich ganz und gar nicht dafür, gedruckt zu werden. Wer zum Beispiel auf einen schwarzen Hintergrund oder vorwiegend dunkle Bereiche setzt, leert Toner- und Tintenkartusche seiner druckwilligen Besucher im Handumdrehen. Webdesigner sollten bedenken, dass die meisten Seiten auf weißes Papier gedruckt werden und viele Anwender Schwarzweiß-Geräte besitzen. Aber auch bei den Besitzern von Farbdruckern kommen kunterbunte Inhalte, die die Kartuschen leersaugen, nicht gut an.

Was nicht gedruckt werden kann

Selbst bei optimalen Einstellungen bleiben auf einer Webseite immer noch Bereiche, die sich nicht ausdrucken lassen, darunter beispielsweise Flash-Animationen, Videos, Töne oder Präsentationen. Webdesigner sollten daher immer darauf achten, dass sich alle relevanten Inhalte in druckbarem Text oder Grafiken befinden. Viele User drucken Inhalte auch aus, indem sie auf die rechte Maustaste klicken. Bei urheberrechtlich geschützten Inhalten kann der Webseitenbetreiber diese Funktion sperren. Auch hier muss man berücksichtigen, dass das Druckverbot keine relevanten Informationen betrifft.

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