Vorträge planen und umsetzen

16.04.2009
Expertenwissen ist gefragt – das gilt auch in der kreativen Branche. Vorträge gehören zu den beliebtesten Formen, um Fachinformationen gezielt an viele Empfänger weiterzugeben.

Für den Zuhörer ist es ganz einfach: Er muss lediglich dem Vortragenden lauschen, um sich weiterzubilden. In der Schlüsselposition befindet sich der Redner selbst: Er muss seinen Vortrag gut vorbereiten, sinnvoll strukturieren und flüssig aufsagen. Weitere Tipps sorgen dafür, dass sich das Lampenfieber in Grenzen hält.

Die Vorbereitung

Eine umfassende Vorbereitung ist der erste wichtige Bestandteil für das Halten eines Vortrags. Dabei sollte der Referent nicht nur sein Thema in den Fokus rücken, sondern auch folgende Punkte berücksichtigen: Wer ist das Publikum? Welches Fachwissen kann bei den Zuhörern vorausgesetzt werden? Wie viel Zeit steht für den Vortrag zur Verfügung? Wer spricht vorher, wer nachher und zu welchem Thema? Bestehen Anknüpfungspunkte? Welche technischen Mittel (Beamer, Diaprojektor) stehen für die vortragsbegleitende Präsentation zur Verfügung?

Der Inhalt

Jeder Vortrag sollte eine Kernaussage enthalten, auf die die weitere Argumentation aufbaut. Brainstorming oder das Erstellen einer Mind Map helfen dabei, wichtige Punkte des Themas zu erfassen und zu strukturieren. Anschließend sollte der „rote Faden“ des Vortrags angelegt werden. Alle Inhalte und Beispiele orientieren sich an diesem Leitfaden. Der Referent sollte außerdem auf Klarheit und Einfachheit achten: Weniger ist oft mehr. Übrig bleiben sollte die Kernaussage, die von den weiteren Aussagen gestützt wird. Wer zu weit ausschweift und über Dinge spricht, die nicht zum Kernthema gehören, wird schnell als langweilig wahrgenommen.

Der Vortrag

Viele Erwartungen werden an einen Redner gestellt: Er soll unterhalten, aber nicht langweilen, er soll ein Thema auf den Punkt bringen, aber nichts vergessen, er soll eine klare Sprache verwenden, aber nicht nüchtern wirken. Es hilft, einen Vortrag mehrfach zuhause vor dem Spiegel oder einem privaten Publikum zu üben. Um das Auditorium bei Laune zu halten, sollten lockere Teile in den Vortrag eingeflochten werden, die die Zuhörer unterhalten. Möglich ist es auch, mit dem Publikum zu interagieren oder eine Pause einzubauen. Gute Redner identifizieren sich mit ihrem Thema und zeigen Leidenschaft dafür. Dann werden auch kleine Fehler oder Versprecher verziehen.

Ergänzende Unterlagen

Der Vortragende liest seinen Beitrag meist von einem Zettel ab. Es bleibt dem Redner überlassen, ob er seinen ganzen Vortrag fast wortwörtlich niederschreibt oder sich an Stichpunkten orientiert und frei spricht. Meist entstehen die lebendigeren Vorträge jedoch, wenn nicht jedes Wort vorher festgelegt wurde. Des Weiteren muss sich der Referent überlegen, ob er seinen Vortrag durch eine Präsentation begleitet und dem Publikum ergänzende Unterlagen aushändigt. Tipps für das Erstellen von Präsentationen finden Sie hier.

Lampenfieber vermeiden

Fast jeder Redner ist aufgeregt, wenn er vor einer größeren Menschenmenge sprechen soll. Es dauert, bis man darin Routine erlangt. Verschiedene Strategien helfen dabei, das Lampenfieber im Zaum zu halten: Sport hilft, Stress abzubauen. Eine Joggingrunde am Morgen des Vortrags kann dabei helfen, ruhiger zu werden. Außerdem nützt es, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen und sich dieses Gefühl bewusst zu machen. Autogenes Training sorgt ebenfalls dafür, dass der Vortragende entspannt bleibt. Es bedarf allerdings einiger Übung. Übermannt einen ein Gefühl der Panik, sollte man sich auf die Atmung konzentrieren. Tiefe Atemzüge beruhigen. Ebenfalls nützlich: In Gedanken vor dem Vortrag durchspielen, was schlimmstenfalls passieren könnte und wie man darauf reagiert. Meist werden Pannen dadurch schon im Vorfeld vermieden.

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