Vorsicht, Pop-up-Fenster?

01.12.2011
Schon jeder ist beim Surfen im Web über Pop-up-Fenster gestolpert. Meist werden sie als Ärgernis empfunden, aber können sie auch nützlich sein?

Manche Browser wie Firefox machen kurzen Prozess und unterdrücken je nach Einstellung von Haus aus alle Pop-up-Fenster. Das kann beim Surfen im Web sehr entspannend sein, manchmal entgehen einem dadurch aber auch wichtige Informationen. Wann können Pop-up-Fenster sinnvoll sein und wie gestaltet man sie richtig?

Barrierefreiheit

Was ist ein Pop-up-Fenster? Ganz einfach: Klickt man im Web auf einen Link und öffnet sich ein neues Fenster, so hat man es mit einem Pop-up zu tun. Das Problem ist, dass dann einige Browser-Funktionen wie „Zurück“ außer Kraft gesetzt sind und man ein weiteres Fenster offen hat. Entscheidend ist daher, dass der Anwender das „Aufspringen“ beeinflussen kann, beispielsweise durch Einstellungen in seinem Browser. Dabei gibt es natürlich Möglichkeiten, weiter an interessante Inhalte zu kommen, auch wenn Pop-ups im Allgemeinen unterdrückt werden sollen.

Ausnahmen zulassen

Firefox hält alle Pop-up-Fenster vom „Aufspringen“ ab. Man kann jedoch Ausnahmen zulassen. Dazu geht man im Browser auf "Extras" und "Einstellungen". Über "Inhalt" erreicht man nun die Auswahlbox „Pop-up-Fenster blockieren“, gefolgt von dem Button „Ausnahmen“. Hier kann man anschließend Webseiten eingeben, für die man Ausnahmen einrichten möchte. Ein weiterer Mausklick auf „Inhalt“, „JavaScript aktivieren“ und „Erweitert“ öffnet eine zusätzliche nützliche Auswahloption: "Fenster vor oder hinter andere Fenster legen" kann deaktiviert werden. Dann findet man nach einer Surf-Session hinter dem Hauptfenster nicht noch weitere (Werbe-)Fenster, die sich heimlich hinzugemogelt haben.

Sinnvolle Pop-ups

Pop-up-Fenster sind nicht generell schlecht. In manchen Situationen bietet es sich durchaus an, auf weitere Fenster zu gehen – beispielsweise, wenn neue Dateitypen geöffnet werden, wie ein Multimedia-Inhalt oder ein PDF-Dokument. Auch bei Hilfefunktionen kann es sinnvoll sein, ein kleines, separates Fenster zu öffnen, damit der Anwender die Tipps an der geöffneten Seite nachvollziehen kann. Viele Webseitenbetreiber öffnen auch eine neue Seite, wenn auf externe Inhalte verlinkt wird. Das soll verdeutlichen, dass jetzt ein neues Angebot genutzt wird.

Lästige Pop-ups

Die allermeisten Webanwender sind vor allem von einem genervt: Aufspringenden Werbefenstern. Viele Seiten finanzieren so jedoch ihr Angebot und sind auf Werbung angewiesen. Dennoch sollten Webseitenbetreiber darauf achten, dass nicht bei jedem Seitenwechsel ein neues Pop-up aufklappt. Wer sich so durch das Angebot klickt, kommt schnell auf zehn identische, neue Werbefenster. Das ist lästig, aber verhinderbar: Die heutigen, modernen Webbrowser ermöglichen es, diese Pop-ups grundsätzlich zu unterdrücken.

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