Von Windows zu Mac

10.07.2008
Wer sich entscheidet, von Microsofts Betriebssystem auf Apple zu wechseln, muss sich zunächst umgewöhnen. Hier sind die wichtigsten Tipps für Umsteiger auf Mac.

Betriebssystem-Wechsler müssen sich nicht nur an eine neue Oberfläche und andere Werkzeuge gewöhnen, sondern darüber hinaus auch zahlreiche Probleme lösen. Wie werden die bestehenden Daten von Windows zu Mac übertragen? Wie wird Hardware angeschlossen? Wie kann der neue Rechner personalisiert werden?

Was ist was?

Neulinge in der Mac-Welt, die bislang nur Windows gewöhnt waren, müssen sich zunächst zurechtfinden. Dabei helfen einige Begriffsklärungen: Was unter Windows der Desktop ist, ist unter Mac der Schreibtisch. Daten, die mithilfe des Windows Explorers gesucht werden, werden nun mit dem Finder aufgespürt. Startmenü und Taskleiste finden ihre Entsprechung im Dock. Die Eigenen Dateien werden dagegen im Home-Ordner gespeichert. Wenn Sie gewöhnt waren, unter Windows den Arbeitsplatz zu nutzen, werden Sie sich am Anfang vielleicht schwer tun: Mac OS X bietet keine vergleichbare Alternative. Sie können die Aufgaben, für die Sie sonst den Arbeitsplatz bemüht haben, aber in der Regel über den Finder ausführen. Die Systemsteuerung finden Sie wiederum im Dock unter „Systemeinstellungen“.

Kleine Anlaufschwierigkeiten?

Mac OS X zeigt Laufwerke nur an, wenn sich auf ihnen auch etwas befindet. Wird zum Beispiel eine CD eingelegt, erscheint erst dann das entsprechende Symbol auf dem Schreibtisch und im Finder. Trickreich ist es, die CD wieder auswerfen zu wollen: Sie müssen dazu das CD-Symbol auf den Papierkorb im Dock ziehen. Ungewohnt für frühere Windows-Fans ist auch die Mac-eigene Maus. Lange war die Maus verbreitet, die nur mit einer Taste ausgestattet ist. Wie soll man damit einen „Rechtsklick“ ausführen? Möglich wird das, wenn Sie zusätzlich zum Mausklick die Taste „Control“ drücken.

Daten übertragen

Haben Sie sich mit Ihrem neuen Mac angefreundet, müssen die Daten vom Windows-Rechner übertragen werden. Wenn Ihr Windows-System mit einer DVD-Brennsoftware ausgestattet ist, können Sie eine Daten-DVD erstellen und auf den Mac aufspielen. CDs sind meist zu klein für Datenbestände. Auch USB-Sticks und externe Festplatten eignen sich für den Transfer. Der Vorteil bei einer externen Festplatte ist, dass Sie diese später auch für das Backup mit der Software Time Machine nutzen können. Spezielle Mac-Festplatten gibt es nicht: Jede handelsübliche Platte lässt sich an den Rechner anschließen. Das Laufwerk erscheint dann auf dem Schreibtisch und im Finder. Darüber können Sie dann auf die Daten zugreifen. Wichtig ist, dass die Festplatte für einen schnellen Transfer dem Standard USB 2.0 entspricht.

Hardware anschließen

Als Windows-Nutzer sind sie das Konzept des „Plug and Play“ bereits gewöhnt: Hardware wird einfach angeschlossen und sollte dann auch gleich betriebsbereit sein. Das funktioniert unter Mac OS X gleichermaßen. Anders als unter Windows erhalten Sie jedoch keine Meldung, dass ein neues Gerät angeschlossen wurde. Klicken Sie stattdessen auf das Apfel-Symbol links oben, anschließend auf „Über diesen Mac“ und dann auf „Weitere Informationen“. Hier können Sie sehen, welche Geräte betriebsbereit sind.

Den Mac personalisieren

Stolze Neu-Mac-Nutzer wollen der Oberfläche des Betriebssystems meist auch gleich eine individuelle Note verleihen. Dazu dient die Auswahl „Persönlich“ in den Systemeinstellungen, die Sie wie oben beschrieben erreichen. Hier können Sie unter anderem die Größe, die Darstellung und die Position des Docks anpassen. Die Fensterdarstellung – zum Beispiel Farben – wird über „Erscheinungsbild“ reguliert. Praktisch sind ebenfalls die „Spaces“: Dort können Sie mehrere Oberflächen erstellen und ihnen einzelne Programme zuweisen. Zwischen diesen Oberflächen wechseln Sie hin und her. Dadurch bleibt die Übersichtlichkeit erhalten. Über den Punkt „Schreibtisch“ können Sie wiederum ein Hintergrundbild ablegen, während „Bildschirmschoner“ ein eigenes Bild für Arbeitspausen speichert.

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