Guckst Du!

15.11.2018
Foto-Love-Stories tun es. Höhlenmalereien auch. Stummfilme ohnehin. Sie kommunizieren mit Bildern. Das ist auch die Basis für modernes Visual Storytelling.

Wen wundert’s: Bilder sind wichtig, wenn Menschen Geschichten erzählen wollen. Das war schon immer so. Der wesentliche Unterschied zwischen früher und heute sind die Techniken und Geschäftsmodelle. Instagram und Pinterest, Shutterstock und iStockfoto im Speziellen, Blogs und Unternehmenswebseiten im Allgemeinen. Bilder sind überall gefragt. Deswegen ist Visual Storytelling (visuelles Erzählen) Teil des Journalismus, des Content Marketing, der PR. Eben überall, wo es darum geht, schnell und anschaulich zu kommunizieren. Im Print und digital.

Visual Storytelling: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Meistens mit Text

Der Spruch „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ hat seine Berechtigung, weil Menschen Bilder im Gehirn schneller verarbeiten als Text: Dennoch benötigen sie in den meisten Fällen Worte, damit sie eine eindeutige Botschaft transportieren. Nicht umsonst lernt der Journalist: Bilder haben immer eine Bildunterschrift. Auch wenn es ein noch so kurzer Hashtag ist. Nicht umsonst enthalten auch Comics erklärende Texte. Auch wenn es ein noch so kurzes Bääm, Boom, Wow ist. Diese Erkenntnis schmälert aber nicht die Kraft der Grafiken, Illustrationen, Fotografien oder Videos. Auf ihnen liegt beim Visual Storytelling der Kommunikationsschwerpunkt. Finden gute Piktogramme ihren Platz im visuellen Erzählen, entfällt der Text zugegebenermaßen. Denn das Textlose ist ja ihr Kernmerkmal. Allerdings muss der Kontext, in dem sie vorkommen, eindeutig sein. Wie in einem Kaufhaus, wo der Kunde den Aufzug sucht und nach einem Kasten mit zwei Strichmännchen mit Pfeilen nach oben und unten Ausschau hält.

Immer mit Konzept

Visuell getriebene Geschichten funktionieren nur, wenn die eingesetzten Medien perfekt und darüber hinaus auf die Zielgruppe hin ausgewählt oder gestaltet sind. Perfekt bedeutet zum Beispiel, dass wichtige Personen nicht Beiwerk sind, sondern im Fokus stehen. Und dass auf einen Blick erkennbar ist, um was es bei einem Bild geht. Oder dass Videos eine Kernaussage schnell vermitteln – bevor der User wegklickt. Zusammengefasst: Eine gute visuelle Geschichte braucht Vorbereitung und Mühe. Bilder und Videos sind zwar an sich heutzutage schnell verfügbar. Ohne Konzept bleibt die Zielgruppe aber unerreicht.
Dennoch ist es ein Plus, dass sich heute fast jeder Gedanke und jede Zahlenkolonne in etwas Visuelles umwandeln lässt. Und weil man das schon immer wusste, sind auch analoge Kommunikationsformen immer noch beliebt, wenn sie mit etwas Bildhaftem angereichert sind. Nicht umsonst spricht man von Flipchart-Art, wenn an sich nüchterne Sachverhalte mit Stiften auf Papier gekonnt aufgepeppt werden.

Visual Storytelling: Bilder sind wichtig, wenn Menschen Geschichten erzählen wollen.

Oft die einzige Lösung

Visual Storytelling ist zum einen beliebt, weil man mittlerweile weiß, wie gut optische Elemente wirken, wenn es um das Vermitteln von Informationen geht. Zum anderen steigt mit den vielen Kommunikationskanälen und den zahlreichen Konkurrenten der Druck, sich abzuheben. Gerade wenn Inhalte nicht einzigartig sind, muss man sie einzigartig präsentieren. Das Visuelle ist dabei eine wunderbare Möglichkeit.

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