Visitenkarten gestalten

16.07.2009
Beim Knüpfen von beruflichen Kontakten sind Visitenkarten unerlässlich. Sie stellen Personen vor, liefern wichtige Informationen und lassen sich leicht mitnehmen und archivieren.

Der Name zählt: Der Austausch von Visitenkarten gehört im Geschäftsleben zum guten Ton. Die Kärtchen erfüllen mehrere Zwecke – sie werden beim Erstkontakt zur Vorstellung ausgetauscht, fassen die Kontaktdaten zusammen und erlauben einen Eindruck vom Corporate Design einer Firma. Daher kommt dem Layout eine wichtige Aufgabe zu.

Woher kommen Visitenkarten?

Früher wurden die Kärtchen dem Butler oder der Empfangsdame übergeben, um einen Besuch anzukündigen. Schon damals erfüllten sie ähnliche Zwecke: Sie stellten den Gast vor. Heute werden Visitenkarten überwiegend im Berufsleben verwendet. In Japan gibt es dafür noch immer strenge Regeln: Der Jüngere oder Rangniedere übergibt das Kärtchen zuerst, mit beiden Händen und einer Verbeugung. Verpönt ist es übrigens, die erhaltene Visitenkarte in die Gesäßtasche der Hose zu stecken.

Was gehört auf die Visitenkarte?

Unerlässlich auf einer Visitenkarte sind die Angabe von Name und Position des Inhabers. Ebenso gehören der Firmenname – gerne auch mit Logo – sowie die genaue Anschrift, Telefonnummern, gegebenenfalls Faxnummer, die E-Mail-Adresse und die Internet-Seite mit auf die Karte. Unternehmen, die international tätig sind, geben meist auch die englischen Bezeichnungen an. Sie können direkt mit auf der Vorderseite des Kärtchens stehen oder als komplett englische Version zum Wenden auf der Rückseite.

Wie sieht eine gute Visitenkarte aus?

Gelungene Visitenkarten sind gut zu lesen und verwenden daher auch gut lesbare Schriften. Ein großzügig bemessener Rand schafft Luft und verhindert Probleme beim Schneiden. Name, Position und Unternehmen sind die wichtigsten Informationen – sie sollten am prägnantesten erscheinen. Anschrift, Telefonnummern und E-Mail-Adresse können in den Hintergrund treten, müssen aber dennoch leicht zu entziffern sein. Daher sollte die Schriftgröße nicht zu klein ausfallen. Wer Klappkarten verwendet, muss bedenken, dass die Informationen nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, wenn die Visitenkarten in einem Ordner oder Karteikasten aufbewahrt werden. Fotos sind eher unüblich, werden jedoch von einigen Firmen verwendet.

Welche Materialien empfehlen sich?

Klassischer Bedruckstoff für Visitenkarten ist ein leichterer Karton, der zwischen 180 und 300 Gramm pro Quadratmeter wiegen sollte. Ein hochwertiges Papier ist gerade bei Visitenkarten wichtig, um auf den ersten Blick ein positives Bild zu liefern und der Abnutzung entgegen zu wirken. Manchmal werden auch PVC-Materialien oder ausgefallene Bedruckstoffe wie Aluminium verwendet. Mittlerweile sind Visitenkarten im Scheckkarten-Format gängig. Es misst laut der Iso 7810 genau 85,6 x 54 Millimeter. In den USA oder Japan weichen die Formate leicht von diesem Maß ab. Wichtig ist auch, dass die Visitenkarten professionell gedruckt werden: Die „Heim-Arbeit“ am eigenen Tintenstrahldrucker oder das Ausdrucken am „Visitenkarten-Kiosk“ wirkt viel zu billig.

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