Versteckte Funktionen

09.07.2009
Gängige Programme können oft mehr, als sie auf den ersten Blick verraten. Viele nützliche Funktionen verbergen sich oder müssen erst aktiviert werden. Ein Überblick über die versteckten Tools.

Egal, ob Internetbrowser wie Firefox, Programme wie die Creative Suite oder Anwendungen wie das Office-Paket: Viele nützliche Tools haben die Betreiber in ihren Programmen versteckt. Anwender müssen sie erst aufspüren oder sie aktivieren, um davon profitieren zu können. Manche Funktionen sind auch einfach nur lustig.

Mozilla Firefox 3

Der Firefox-Browser erfreut sich stetiger und wachsender Beliebtheit. Mittlerweile in der Version 3 verfügbar, wartet er auch mit überraschenden Fähigkeiten auf. Soll eine Internetseite herangezoomt werden, funktioniert das über die Tastenkombination „Strg“ und der Plus- oder Minus-Taste – genauso wie beim Internet Explorer. „Eastereggs“, versteckte Spaßfunktionen, offenbaren sich, wenn man in die Adresszeile „about:robots“ oder „about:mozilla“ eintippt. Mit einem ähnlichen Befehl verschafft man sich einen Überblick über die installierten Plug-Ins: „about:plugins“. „About:cache“ gibt dagegen Aufschluss über den Zwischenspeicher.

Microsoft Word

Das Textverarbeitungsprogramm hält eine einfache Möglichkeit bereit, um einen Absatz mit Blindtext zu füllen: Dazu wird in eine leere Zeile „=rand()“ eingegeben (ohne Anführungszeichen). Nach dem Drücken der Eingabe-Taste erscheint der Blindtext, der alle Buchstaben des Alphabets enthält – so können Schriften auch gut miteinander verglichen werden. Der Blindtext-Satz, der wiederholt wird, lautet „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern“.

Windows Media Player

Der Media Player von Windows spielt Musik und Videodateien ab. Zu Musikstücken und Alben ergänzt die Applikation die Cover aus dem Internet. Um zu einem Lied während des Abspielens den Text anzuzeigen, ist ein zusätzliches Plug-In nötig. Es heißt „Lyrics“. Es lässt sich im Internet herunterladen. Ist es installiert, geht man auf „Aktuelle Wiedergabe“. Verfügbare Texte werden dann automatisch angezeigt.

Creative Suite 4

Nicht unbedingt nützlich, aber sehr lustig sind die „Ostereier“, die Adobe auch in seinem aktuellen Programmpaket CS4 versteckt hat. In Photoshop CS4 werden die Tasten „Strg“ und „Shift“ festgehalten, dann geht man auf „Hilfe“ und „Über Photoshop“ – nun erscheint eine alternative Anzeige. Das Gleiche funktioniert zum Beispiel auch in Illustrator; nur muss hier die „Alt“-Taste gedrückt werden. In Flash CS4 gibt es ein ähnliches Osterei – hier muss nach dem Klicken auf „Hilfe“ und „Über Flash“ im nun erscheinenden Bild auf die „4“ geklickt werden.

Skype

Über das Internet telefonieren – dafür hat sich der Dienst Skype etabliert. Im Chat können die „Gesprächspartner“ ihre Stimmungen über 72 festgelegte Smileys kundtun. Allerdings gibt es auch noch versteckte Smileys. Sie werden über den Namen in Klammern eingegeben – beispielsweise (headbang), (bandit), (poolparty) oder (bug).

iTunes

Der Player von Apple lässt sich durch zwei Kniffe noch benutzerfreundlicher gestalten: Über „Bearbeiten“, „Einstellungen“, „Wiedergabe“ und „Titel überblenden“ können die Lieder ineinander überfließend wiedergegeben werden. Mit einem Regler wird der entsprechende Wert eingestellt. Die unterschiedliche Grundlautstärke von Titeln lässt sich über „Bearbeiten“, „Einstellungen“, „Wiedergabe“ und „Lautstärke“ anpassen. Dann wird jedes Musikstück mit der gleichen Lautstärke abgespielt.

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