Überschriften gestalten

09.04.2009
Headlines ziehen die Blicke der Leser auf sich und sollen sie neugierig auf einen Artikel machen. Daher sollte ihnen auch im Layout entsprechend Aufmerksamkeit gewürdigt werden.

Die Überschrift ist der Kopf eines Artikels, daher wird sie auch Headline genannt. Sie soll die Aufmerksamkeit der Leser auf sich ziehen und zum Lesen des Berichts animieren. Ähnliches gilt für Zwischenüberschriften: Sie strukturieren den Text und wecken die Neugier des Lesers immer wieder aufs Neue. Für das Layout von Überschriften gibt es einige Tipps.

Die Platzierung der Überschrift

Leser sind es gewöhnt, die Überschrift über einem Artikel zu finden – so will es auch die Definition „Über-Schrift“, beziehungsweise „Headline“. Im oberen Bereich einer Seite wirkt die Überschrift leichter und schwereloser – sie scheint über dem Fließtext zu schweben. Im unteren Bereich erscheint eine Headline dagegen schwerer. Zudem erwartet der Leser die Überschrift an diesem Ort nicht. Bei Texten, die eine besondere Wirkung hervorrufen sollen, kann man mit dieser Tatsache spannungsvoll spielen.

Die Schriftgröße der Überschrift

Ein Text kann durch verschiedene Größen bei Überschriften und Zwischenüberschriften leicht gegliedert werden. Dennoch sollten nicht zu viele verschiedene Schriftgrößen verwendet werden, damit der Leser die Systematik nachvollziehen kann. Außerdem sollte der Zweck der Überschrift beachtet werden: Zeitungsüberschriften müssen beispielsweise nicht so groß sein wie diejenigen von Werbeprospekten. Generell werden Schriftgrößen zwischen acht und zwölf Punkt als Lesegrößen bezeichnet. Größen von 14 und 16 Punkt eignen sich für Zwischenüberschriften, weitere Größen für Überschriften.

Spezielle Effekte

Zusätzliche Effekte – außer der Schriftgröße – können Überschriften noch stärker hervorheben lassen. So ist es zum Beispiel möglich, die Zeilen der Headline kollidieren zu lassen und sie so ineinander zu schieben. Bei Werbedrucksachen kann eine Headline auch in Versalien gehalten werden. Der Einsatz von Farbe kann ebenfalls dafür sorgen, eine Überschrift oder Teile davon verstärkt in das Blickfeld der Leser zu rücken. Denkbar ist es auch, einen anderen Font für die Headlines zu verwenden.

Gliederung überschriften

Unterüberschriften ermöglichen es dem Leser, die Gliederung eines Artikels leichter wahrzunehmen. Sie sollten sich vom Rest des Textes beispielsweise durch eine andere Schriftgröße (zwei Punkt mehr als beim Fließtext) oder eine fette Auszeichnung hervorheben. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Zwischenüberschriften den Fließtext nicht optisch zerreißen. In der einfachsten Variante steht vor und nach dem Zwischentitel eine Leerzeile. Besser ist es jedoch, den Abstand zum folgenden Text kürzer zu halten. Dadurch erfasst der Leser schneller, dass der Zwischentitel die kommende Passage ankündigt.

Ausrichtung der Unterüberschrift

Die Unterüberschriften sollten linksbündig oder mittig gesetzt werden. Zwischenüberschriften können auch zweizeilig gestaltet werden. Ungünstige Zeilenumbrüche, bei denen nur ein Wort in der zweiten Zeile steht, sollten dabei jedoch vermieden werden. Zusätzliche grafische Elemente wie Linien heben die Zwischenüberschrift weiter hervor.

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