UdK Berlin - Fakultät Bildende Kunst

14.12.2005
Mehr als 30 UdK-Professoren zeigen in der ersten Sammelausstellung seit 20 Jahren ihre teilweise unveröffentlichten Werke.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Karl Hofer Gesellschaft, dem Freundeskreis der Universität der Künste (UdK) Berlin, zeigt die Berlinische Galerie noch bis 29. Januar 2006 aktuelle Arbeiten von mehr als 30 Professorinnen und Professoren der Fakultät Bildende Kunst der UdK Berlin. Damit präsentieren die Dozenten an Deutschlands größter Kunsthochschule erstmals seit 20 Jahren ihre Werke in einer gemeinsamen Ausstellung. Viele der Beiträge wurden speziell für die Ausstellung entwickelt oder waren nie zuvor öffentlich zu sehen.

Vertretene Künstler

Die Berlinische Galerie präsentiert bereits seit dem 22. Oktober 2005 und noch bis zum 29. Januar 2006 aktuelle Arbeiten von 32 Professorinnen und Professoren der Fakultät Bildende Kunst der Universität der Künste (UdK) Berlin. Nach "Bildhauer und Maler am Steinplatz" Mitte der achtziger Jahre in der Staatlichen Kunsthalle Berlin ist dies die erste gemeinsame Ausstellung der UdK-Lehrenden aus dem Bereich Bildende Kunst. Auf knapp 1.300 Quadratmetern werden Werke gezeigt von Dieter Appelt, Frank Badur, Georg Baselitz, Lothar Baumgarten, Anthony Cragg, Hans-Jürgen Diehl, Stan Douglas, David Evison, Klaus Fußmann, Johannes Geccelli, Kuno Gonschior, Dieter Hacker, Burkhard Held, Karl-Heinz Herrfurth, K.H.Hödicke, Rebecca Horn, Leiko Ikemura, Harro Jacob, Bernd Koberling, Heinz Kristahn, Henning Kürschner, Dietmar Lemcke, Marwan, Christiane Möbus, Ursula Neugebauer, Wolfgang Petrick, Daniel Richter, Joachim Schmettau, Michael Schoenholtz, Katharina Sieverding, Volker Stelzmann und Rolf Szymanski.

Neue Werke

Viele der Beiträge waren nie zuvor öffentlich zu sehen. Einige wurden speziell für die Ausstellung entwickelt. Darunter Dieter Appelts "Tableau Finow-Cinema", das auf 408 Film-Standbildern basiert. Georg Baselitz ist mit einer Arbeit aus der "Negativ-Serie" aus dem Jahr 2004 vertreten. Von Lothar Baumgarten stammt eine eigens für die zentrale Halle der Berlinischen Galerie entwickelte Bodenzeichnung, die mit Sprache, Architektur und dem Abnutzungseffekt durch den Besucher spielt. Wolfgang Petrick zeigt zwei Bilder aus der Reihe "Volkstanz". Von Rebecca Horn sind überarbeitete Fotografien aus "Notebook Samarkand" sowie eine Installation zu sehen. Mit dem Tableau "aus der Erinnerung gerückt", das sich aus 48 Neuabdrucken historischer europäischer Landkarten zusammensetzt, steuert Christiane Möbus eine der größten Arbeiten bei. Katharina Sieverding thematisiert mit zwei großformatigen Fotografien aus der Serie "Weltlinie" und "Visual Studies" aktuelle politische Bezüge und die mediale Vermittlung von Terror und Krieg.

Ausstellungsort, Rahmenprogramm ergänzende Ausstellung

Anlass für dieses Zusammenkommen ist das 50-jährige Jubiläum der Karl Hofer Gesellschaft, dem Freundeskreis der UdK Berlin. Ausstellungsort ist die Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin-Kreuzberg, die Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für alle Kinder und Jugendlichen ab 18 Jahren und alle BesucherInnen an jedem ersten Montag im Monat ist der Eintritt außerdem frei. Neben der Ausstellung bietet sich dem Publikum auch ein umfangreiches Rahmenprogramm, von speziellen Führungen über eine Filmreihe bis hin zu diversen Musikveranstaltungen. Ergänzt wird die Schau in der Berlinischen Galerie durch die Ausstellung "permanent zeitgenössisch", die noch bis bis 08. Januar 06 Werke von 12 Atelierpreisträgern der Jahre 1996 -2005 im Haus am Waldsee in Berlin-Zehlendorf zeigt. Dort werden Arbeiten von Daniela Comani, Wolfgang Matzat, Miguel Rothschild, Katalin Deér, Annett Zander, Reinhard Kühl, Eva Castringius, Niki Elbe, Katrin Hoffert, Susanne Lorenz, Felix Loycke und Marisa Maza vorgestellt.

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