Trends im Logo-Design 2016

10.12.2015
Das Logo-Design ist lebendig wie nie: 2016 stehen spannende Herausforderungen und innovative Entwicklungen bevor.

Logo-Design ist eine lebendige Disziplin und kaum etwas ist spannender, als für einen Auftraggeber ein neues Logo zu kreieren, das Aushängeschild von Unternehmen oder Produkten werden soll. Selbst bewährte Logos werden mit der Zeit verändert und angepasst. Wir sagen, welche Trends im kommenden Jahr das Logo-Design beherrschen werden.

Betrachtungsräume werden kleiner

 Quelle: I-vista / Pixelio.de

Bill Gardner schreibt in seinem

LogoLounge Trend Report dass mehr und mehr Menschen digitale Inhalte auf relativ kleinen Displays betrachten. Für Teenager ist das Smartphone das wichtigste Kommunikationsmittel geworden - sie nutzen es nicht nur für Chats oder Nachrichten, sondern auch dafür, um mobile Inhalte abzurufen. Die Verbreitung von Smart Watches wie der Apple Watch wird ebenfalls dazu beitragen, dass Inhalte auf sehr kleinen Displays funktionieren müssen - darunter Logos. Zwar werden Smartphone-Displays tendenziell wieder größer, doch im Vergleich mit einem Monitor oder Laptop-Bildschirm werden Logos dort nur in einem Bruchteil der Größe dargestellt.

Gegenpol zum Do it Yourself

Im gleichen Bericht weist Bill Gardner darauf hin, dass immer mehr Laien glauben, Design-Kompetenz erlangt zu haben. Plattformen wie Pinterest und Instagram tragen dazu bei, dass Fotos schnell bearbeitet und geteilt werden können. „hnliches könnte in Zukunft für Logos gelten und in handgestrickten Schnellschüssen münden. Was ist schließlich so schwierig daran, ein simples Logo, basierend auf einer Grundform, zu entwickeln? Dabei gilt jedoch das Gleiche wie für Friseure: Haare mit einer Schere abschneiden kann vermeintlich jeder - doch nur Experten schaffen es, eine Frisur zu kreieren. Logodesigner sollten sich mit fundiertem Wissen und Angeboten um ihre Kunden kümmern. Es geht nicht mehr nur darum, ein Logo zu gestalten, sondern den Auftraggeber umfassend zu betreuen und das Beste für sein Produkt oder sein Unternehmen zu finden.

Responsives Logodesign

Menschen nutzen verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Displaygrößen, um online zu gehen. Vom 29-Zoll-Bildschirm im Büro bis zur Smart Watch ist alles dabei. Hinzu kommt, das gute Logos winzig klein, beispielsweise auf Werbemitteln gedruckt, gut erkennbar sein müssen; genauso wie auf metergroßen Plakatwänden. Die Antwort darauf kann nur Responsive Logodesign heißen. Entscheidend dabei ist, dass das Logo nicht einfach nur skaliert wird, vielmehr muss es sich an das Endgerät anpassen. Auf einem großen Bildschirm kann zum Logo noch ein Text folgen, auf kleinen sollte man das Logo auf wesentliche Elemente herunter brechen und auf Unterzeilen verzichten.

3D-Logos

 Quelle: Maik Schwertle / Pixelio.de

Bill Gardner geht noch einen Schritt weiter - aufgrund der zunehmenden Verbreitung von 3D-Anwendungen und 3D-Drucksystemen ist es denkbar, dass Logos in Zukunft nicht nur zweidimensional, sondern dreidimensional genutzt werden könnten. Die zusätzliche Dimension gibt Designern neue Möglichkeit, aber auch eine neue Verantwortung an die Hand. Das bisherige Logo muss weiterhin unverwechselbar bleiben, wird aber durch eine zusätzliche Ebene, die sich ins Gesamtbild fügen muss, ergänzt.

Trends 2016

Verschiedene Gestaltungselemente sind bei Logos im Kommen - andere werden in der Versenkung verschwinden. Konturen und Muster sind gefragt, auch ein Funkeln, repräsentiert beispielsweise durch Sterne. Ein Trend sind ausgemalte Logos die wie ein Malbuch mit farbigen Flächen zwischen schwarzen Konturen erscheinen. Durchbrochene oder unterbrochene Kreise liegen genauso im Trend wie Logos, die aus kleinen Dreiecken zusammengesetzt sind. Andere sind sehr reduziert, fast wie Tattoos, oder haben die Anmutung von Codes. Ebenfalls aktuell sind Logos, die aus einer einzelnen, ineinander verschlungenen Linie mit Farbwechsel bestehen. Wenig Entwicklungspotential wird dagegen Röhrenmustern für Logos gegeben.

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