Tipps&Tricks zu Photoshop

10.08.2006
Wertvolle und nützliche Kniffe, um mit dem beliebtesten Werkzeug zur Bildbearbeitung von Adobe noch effektiver arbeiten zu können - Tricks für die Praxis ...

Wer Photoshop zu seinen täglichen Werkzeugen zählt, kennt bereits viele raffinierte Vorgehensweisen, um schnell und effektiv ans Ziel zu kommen. Die meisten davon wurden durch Versuch und Irrtum erlernt. Doch Photoshop erweist sich immer wieder als mächtiges Werkzeug und so kann man nie alles rund um dieses Programm wissen, was einem den Arbeitsalltag erleichtert. Wir geben Ihnen deshalb insgesamt fünf wertvolle und nützliche Empfehlungen - von der Ebenenverwaltung bis hin zu den Farbfeldern und der Pipette -, damit Sie zukünftig noch effektiver Ihre Bilder bearbeiten können.

Tipp 1: Farbfelder selber definieren, speichern und löschen

Über das Menü "Fenster" finden Sie den Unterpunkt "Farbfelder" in Photoshop. Mit Aktivierung des Punktes erhalten Sie ein Menü mit diversen Farbfeldern, die jedoch beliebig erweiterbar und auch zu löschen sind. Wollen Sie eine ausgewählte Vordergrundfarbe, die Sie zuvor mit der Pipette aufgenommen haben, etwa darin ablegen, so müssen Sie nur in der Farbpalette die Maus auf eine leere Stelle bewegen. Aus der Pipette wird nun ein Farbeimer-Symbol am Mauszeiger. Klicken Sie auf die leere Stelle, legt Photoshop dort die neue Farbe ab. Bereits vorhandene oder fälschlicherweise abgelegte Farbfelder lassen sich löschen, indem man sie entweder auf den kleinen Mülleimer der Farbfelder-Palette zieht oder bei gedrückt gehaltener ALT-Taste (Mauszeiger verwandelt sich in eine Schere) auf das zu löschende Farbfeld klickt. Wollen Sie die auf diese Weise neu erstellten Farben und Ihre individuelle Farbpalette abspeichern, gelangen Sie rechts oben über den kleinen schwarzen Pfeil in der Palette in ein Menü, in dem Sie den Punkt "Farbfelder speichern" wählen müssen. Nun sind alle von Ihnen definierten Farbfelder gesichert.

Tipp 2: Farbe mit Pipette aufnehmen außerhalb Photoshop

Farbwerte aufnehmen kann man in Photoshop über die Pipette. Will man aber außerhalb des Programms, beispielsweise im Browser oder aus einem PDF, die Farbe allerdings übernehmen, gelingt dies über einen ganz einfachen Trick: Öffnen Sie in Photoshop eine Datei (egal ob eine neue, oder eine vorhandene) und klicken Sie dort mit der Pipette hinein. Halten Sie nun die Maustaste weiter gedrückt und fahren Sie mit der Maus an die Stelle Ihres Monitors, an der sich die gewünschte Farbe befindet. Lassen Sie die Maustaste wieder los - Photoshop zeigt Ihnen nun die neu aufgenommene Farbe als Vordergrundfarbe an. Bedenken Sie aber vor Farbaufnahme, dass die Farbe von Photoshop aus zu sehen sein muss und verkleinern Sie notfalls zuvor die offenen Fenster, um mit der Maus an die entsprechende Farbe gelangen zu können.

Tipp 3: Ebenen über Tastaturkürzel bedienen

Das Original in Photoshop zu behalten ist grundsätzlich wichtig, will man im Nachhinein noch Änderungen hinzufügen. Umso wichtiger ist es, bei der Arbeit mit Ebenen diese nur in einer neuen Ebene zusammen auf eine zu reduzieren. So bleiben alle anderen, einzelnen Ebenen erhalten und es lässt sich dennoch mit einem zusammengefügten Bild arbeiten. Um alle sichtbaren Ebenen aber auf eine neue Ebene zu kopieren gibt es zwei Wege, die je nach Geschmack beschritten werden können:
* Erstellen Sie eine neue (leere) Ebene über die Tastenkombination SHIFT + STRG (Windows) bzw. APFEL (Mac) + ALT + N, halten Sie die ALT-Taste gedrückt und klicken Sie im Ebenen-Menü auf "Sichtbare auf eine Ebene reduzieren". * Nutzen Sie die Tastenkombination SHIFT + STRG (Windows) bzw. APFEL (Mac) + ALT + E

Tipp 4: Ebenendarstellung in der Ebenenpalette

Wenn Sie unter Photoshop CS2 in der Ebenenpalette rechts oben den kleinen Pfeil anklicken, öffnet sich ein Menü rund um die Ebenen. Der unterste darin zu findende Punkt heißt "Palettenoptionen..." und ist weitestgehend unbekannt. Klicken Sie auf diesen Punkt öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Darstellung der Miniarurbilder in der Ebenenpalette zwischen klein, mittel und groß variieren können. Ebenso lässt sich der Miniatureninhalt zwischen "Ebenenbegrenzungen" und "ganzes Dokument" verändern. Praktisch ist die Anpassung der Darstellung vor allem, wenn man ohne Bezeichnung der Ebene noch erkennen möchte, was auf dieser enthalten ist.

Tipp 5: Schriftvorschau aktivieren, deaktivieren und einstellen

Wenn Sie in Photoshop das Textwerkzeug aktiviert haben und eine Schrift über das Pulldown-Menü auswählen möchten, erscheint neben dem Schriftennamen immer auch ein Beispiel des Fonts mit dem Text "Sample". Die Darstellung dieser - zugegebenermaßen wenig aussagekräftigen - Schriftvorschau lässt sich aber auch abschalten bzw. vergrößern oder verkleinern. Gehen Sie hierzu ins Menü "Photoshop" (Mac OS X) bzw. "Bearbeiten" (Windows) und wählen Sie den Menüpunkt "Voreinstellungen" aus. Dort klicken Sie auf den Punkt "Text ...". Alternativ nutzen Sie die Tastenkombination STRG (Windows) bzw. APFEL (Mac) + K und drücken anschließend STRG (Windows) bzw. APFEL (Mac) + 9. Es öffnet sich ein neues Fenster mit dem Punkt "Größe der Schriftvorschau". Nehmen Sie den Haken davor weg, wird zukünftig keine Vorschau mehr angezeigt. Bei gesetztem Haken aber haben Sie die Möglichkeit, die Vorschaugröße zwischen "Klein", "Mittel" und "Groß" zu variieren.

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