Texte auf Bildern gestalten

29.11.2007
Text auf Bild: Dieses besondere Gestaltungsmittel birgt Gefahren – dann nämlich, wenn der Text unlesbar oder das Bild unkenntlich wird. Das lässt sich vermeiden.

Wer Texte mit Bildern kombiniert, kann eine schöne Wechselwirkung erzielen: Wenn der Text auf dem Bild steht, verstärkt die Textaussage die Bildwirkung und umgekehrt. Allerdings muss der Gestalter dabei einige Tücken umschiffen. Wichtig ist, dass zum einen der Text noch lesbar ist und zum anderen das Bild trotz Text gut zu erkennen ist.

Die Wahl der Schrift
Soll Text auf Bildern gestaltet werden, kommt der Wahl der Schrift besondere Bedeutung zu. Sie muss gut lesbar und darf nicht zu klein sein. Auch die Schriftfarbe ist wichtig: Auf dunklem Hintergrund wird eine helle Schriftfarbe gewählt, auf einem hellen Bild eine dunkle. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass einzelne Bildteile die Schrift nicht unleserlich machen. Ein Wechsel zwischen heller Schrift auf dunklen Bildteilen und dunkler Schrift auf hellen Bildteilen innerhalb eines Motivs wirkt sehr unruhig. Er sollte nur bei sehr kurzen Texten in Erwägung gezogen werden. Die verschiedenfarbigen Textteile sollten außerdem deutlich voneinander getrennt werden.

Platzierung der Schrift
Auch der Platzierung des Textes auf dem Bild sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden: Die Buchstaben dürfen wesentliche Bildelemente, zum Beispiel die Köpfe von Personen, nicht verdecken. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Bild nicht oder nur mit Mühe erkannt werden kann. Stattdessen bietet sich die Platzierung auf relativ einfarbigen Bildstellen am Rand an.

Die Wahl des Bildes
Das Bild selbst sollte nicht zu unruhig sein, sonst lenkt es von der Schrift ab. Außerdem kann die Schrift dann schnell unleserlich wirken. Gut sind plakative Bilder ohne allzu viele Details. Um die Schrift deutlicher hervortreten zu lassen, sollte das Bild etwas abgesoftet werden. Dabei darf jedoch die Bildwirkung nicht verloren gehen - sprich, das Bild muss dennoch erkennbar bleiben. Ähnliches gilt, wenn nur der Teil des Bildes, auf dem der Text steht, als Kasten abgesoftet wird. Einzelne Bildpartien sollten jedoch nicht zu stark weich gezeichnet werden - das wirkt schnell unprofessionell. Auch eine Schattierung der Schrift sieht eher "handgemacht" aus. Daraus lassen sich weitere Schlüsse ziehen: Wenn die Schrift schattiert werden müsste, um lesbar zu bleiben, ist meist das Hintergrundbild ungeeignet.

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