Suchen mit Herz und Verstand

31.03.2011
Suchmaschinen sind im World Wide Web unverzichtbar. Dienste wie Bing oder Blekko sind beim Suchen und Finden eine wertvolle Alternative zum Platzhirsch Google.

Die Nummer eins

 Quelle: Google


Einer Statistik von

webhits.de zufolge nutzen fast 90 Prozent aller User, die im Web etwas suchen, Google. Gerade diese Dominanz, die sich auch auf andere Dienste wie Google Streetview erstreckt, hat jedoch ihre Schattenseiten. Google verfügt über eine riesige Datensammlung und kann so Nutzerprofile erstellen. Das ist nicht jedem recht. Google sortiert die Suchergebnisse nach ihrer Relevanz. Das so genannte „Page Ranking“ ist umso höher, je mehr Links auf die entsprechende Seite verweisen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Faktoren. Nach welcher Methode genau Google die Suchergebnisse listet und bewertet, gibt das Unternehmen nicht bekannt. Die Zuverlässigkeit des Dienstes ist nach wie vor hoch.

Die Plätze zwei und drei

 Quelle: Bing


Nach Google folgt mit weitem Abstand die Suchmaschine

Bing, mit 3,5 Prozent Marktanteil. Auf Platz 3 findet sich Yahoo mit 2,5 Prozent Marktanteil wieder. Mit Bing will Microsoft die Marktmacht von Google angreifen. Ähnlich wie bei Google kann man auch nach Bildern, Videos, Shopping-Adressen und Karten suchen. Die Suchseite wirkt auf den ersten Blick aufgeräumter – im Gegensatz zu Yahoo. Hier findet man auf der Startseite aktuelle Meldungen, Wettervorhersagen und Verweise auf weitere Yahoo-Seiten. Der Suchbereich ist dagegen ähnlich aufgemacht wie bei Google und Bing.

Klein, aber fein

 Quelle: Wolfram Alpha


Weniger bekannt als die Top 3 der Suchmaschinen sind Dienste wie das englischsprachige

Blekko, WeFind, MelZoo, die „intelligente“ Suchmaschine Wolfram Alpha oder Angebote, die an Internetprovider angegliedert sind – beispielsweise die Suche von T-Online oder AOL. Auch Maildienstleister wie Web.de oder GMX bieten Suchfunktionen an. Allerdings handelt es sich dabei nicht immer um eigene Dienste: T-Online, Web.de und AOL nutzen nur ein anderes Frontend von Google. WeFind zeichnet sich dadurch aus, nicht nur Webseiten sondern gleichzeitig Bücher, News, Blogs und Bilder zu einem Suchbegriff aufzulisten. Wolfram Alpha liefert Hintergrundinformationen: Wer dort „Suchmaschine“ eingibt, erhält beispielsweise eine Liste mit dem Börsenwert von Google. MelZoo listet im linken Bildschirmbereich die Suchergebnisse auf und öffnet im rechten gleich die Webseite auf Platz eins des Rankings.

Tipps für die Suche

 Quelle: Google


Es lohnt sich, mehrere Suchmaschinen zu verwenden, vor allem, wenn die erste kein befriedigendes Resultat erzielt hat. Nicht jede Suchmaschine hat sich in alle Tiefen des Internets vorgearbeitet. Es gibt Dienste, die schon in Bereichen waren, die andere noch nicht berücksichtigt haben. Das World Wide Web wächst jeden Tag um unvorstellbare Größen, damit wird auch die Datenmenge zunehmend unüberschaubar. Zwei Tipps zur zielgenaueren Suche: Sollen zwei oder mehr Wörter genau in der vorgegebenen Kombination gesucht werden, so setzt man sie bei der Suche in Anführungszeichen. Mit „und“ oder „+“ werden Suchbegriffe verknüpft, mit „nicht“ oder „-“ ausgeschlossen.

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