Soziale Netzwerke verursachen gigantischen Schaden

24.04.2013
Studie des Provider-Verbands Eco belegt: Soziale Netzwerke und E-Mails lenken von beruflichen Aufgaben ab.

Wie sind Sie auf diese Nachricht aufmerksam geworden? Über Twitter? Oder Facebook? Per E-Mail? Wenn Sie dies während ihrer Arbeitszeit lesen, dann entgehen ihrem Arbeitgeber damit rund 12.000 Euro pro Jahr.

Das ist zumindest das Ergebnis einer Berechnung des Provider-Verbandes Eco. Der Konzentrationsverlust durch soziale Netzwerke, aber auch durch E-Mails, sei ein nicht zu unterschätzendes Problem, das Unternehmen rund 500 Milliarden Euro pro Jahr koste.

Auf jeden Büroarbeitsplatz entfällt damit ein Schaden von rund 12.000 Euro pro Jahr, wie nun auf dem Eco-Jahreskongress bekannt gegeben wurde.

Neben der Ablenkung durch soziale Netzwerke seien gerade E-Mails nicht zu unterschätzen. Ineffiziente Kommunikation per Mail, Spam und weitere Störungen führen demnach zu Konzentrationsverlust und infolgedessen auch oftmals zu Burnouts.

„Firmen müssen Verantwortung für den E-Müll in ihren Betrieben übernehmen“, sagt deshalb der Eco-Geschäftsführer Harald A. Summa auf dem Kongress. Der Hochrechnung zufolge, würde ein 75-jähriger ganze 8 Monate seines Lebens mit dem Aussortieren von E-Mails verbringen.

Facebook und Co. liegen mit 6 Jahren „Lebenszeitverschwendung“ aber nochmals weiter vorne. Dafür sind Mitarbeiter und Kollegen dank sozialer Netzwerke und E-Mail jetzt auch besser erreichbar.

Wie eine Studie des Branchenverbandes Bitkom ergab, sind 77% aller Berufstätigen auch nach Feierabend per Handy oder E-Mail zu erreichen.

Ein gutes Drittel davon ist jederzeit erreichbar, ein weiteres Drittel schränkt die Verfügbarkeit ein. Damit relativiert sich die abgelenkte Zeit etwas.

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