CI-Farben im Digitaldruck

11.06.2019
CI-Farben sind im Digitaldruck eine Herausforderung. Weil dieses Verfahren vor allem mit den Prozessfarben CMYK arbeitet – und nicht mit fertig gemischten (Sonder-)Farben wie der Offsetdruck.

Wer das Wort Sonderfarben hört, denkt schnell an Farben wie „Coca Cola-Rot“, „Ikea-Gelb“ oder „Deutsche Bank-Blau“.

Der Druckexperte denkt zusätzlich an Farbsysteme wie Pantone und HKS – und des Weiteren an Druckverfahren wie den Offsetdruck, in denen man Sonderfarben nach einem solchen Farbsystem genau mischen kann, bevor sie in die Maschine gefüllt werden.

Im Digitaldruck kommen vorab gemischte CI-Farben nicht zum Einsatz. Vielmehr erreicht man eine bestimmte Farbnuance, indem man Prozessfarben während des Druckprozesses so kombiniert, dass optisch der richtige Farbton entsteht.

Der Fachmann spricht davon, Sonderfarben (in CMYK) zu konvertieren.

Sonderfarben verleihen digital gedruckten Prints etwas Besonderes. Quelle: Larry Herfindal / iStock

Umgewandelte Farben

Konvertieren bedeutet grob gesagt umwandeln. Für den Digitaldruck folgt daraus, dass die Standardtinten CMYK – oft ergänzt um beispielsweise Light-Varianten – die gewünschten Sonderfarben so gut wie möglich abbilden müssen.

Je größer der Farbraum ist, den die Digitaldrucktinten erreichen, desto besser ist das Ergebnis.

Vergoldeter Eindruck

CI-Farben sind aber nicht der einzige Anspruch im Digitaldruck, wenn es um besondere, einzigartige Farben geht. Metallicfarben gehören genauso in dieses Spektrum.

Sie erfordern im Digitaldruck ein weiteres Druckwerk, beziehungsweise einen weiteren Farbkanal. So eingesetzt lassen sich mit den anderen Prozessfarben feine Nuancen quer durch die bunte Farbpalette erzielen.

LASERLINE setzt auf Gold als besondere Farbe und gibt damit jeder Prozessfarbe einen Goldstich. Gefragt ist der Goldeffekt vor allem bei besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Firmenjubiläen, für die man Einladungs- oder Dankeskarten drucken lässt.

Mit Vollton-Gold – wie das unten gezeigte Foto demonstriert – lassen sich ebenfalls sehr schöne Effekte erzielen. Visitenkarten, aber auch saisonale Weihnachtsgrüße und Postkarten lassen sich mit Gold aus dem Digitaldruck ausdrucksstark veredeln.

Quelle: Oliver Schröder

Der Unterschied zwischen Gold im Offset- und Digitaldruck

Der Goldfarbton unseres Digitaldrucks weicht vom offsetgedruckten Gold ab. Denn im Offsetdruck kommt Pantone-Gold, also eine Volltonfarbe, zum Einsatz. Daher sind die beiden Farbtöne nicht 1:1 vergleichbar.

Was der Offsetdruck nicht kann: Im Digitaldruck sind Metallpigmente enthalten, die Drucksachen eine feierliche Anmutung verleihen. Das dezente Glitzern spricht für das digital gedruckte Gold und erlaubt besondere Effekte beim Print.

Weitere Informationen zum Thema Anlegen der Farbe Gold finden Sie im LASERLINE Goldguide. Diesen können Sie per E-Mail bestellen. Senden Sie dazu einfach eine E-Mail an unseren Kundenservice mit dem Betreff „Gold Guide“.

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