So klappts mit dem Auftrag

31.05.2012
Layout und Aufmachung eines Angebots können viel dazu beitragen, dass der Auftrag später auch erteilt wird.

Angebote sind der erste Kontakt zu einem Kunden und damit auch zu einem neuen Projekt. Bereits hier können Gestalter punkten und neugierig auf sich machen - oder aus dem Rennen um den Zuschlag ausscheiden. Nicht nur der Preis ist hier ausschlaggebend, sondern auch der Nutzen, den der Kunde von der individuellen Dienstleistung hat.

Informiert sein

 Quelle: Konstantin Gastmann Pixelio.de


Ein gutes, passgenaues Angebot kann nur abgeben, wer über den Auftraggeber und das anstehende Projekt genau im Bilde ist. Deshalb sollte vor dem Schreiben des Angebots ein ausführliches Gespräch mit dem Kunden stehen. Die "W"-Fragen sind entscheidend: Was wird verlangt? Welchen Zweck soll das Projekt erfüllen? Wie lange ist dafür Zeit? Wie viel Budget steht zur Verfügung? Beim Gespräch empfiehlt es sich, die wichtigsten Formulierungen des Kunden wortwörtlich zu notieren und später in das Angebot einfließen zu lassen. Je genauer das Angebot auf die Bedürfnisse des Auftraggebers zugeschnitten ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für den Zuschlag.

Visionen zeigen

Ist klar, wie das Projekt aussehen und ablaufen wird, sollte der Gestalter neugierig auf seine Arbeit machen. Geht es beispielsweise darum, einen Flyer zu gestalten, sollten vorab Papiersorte, Papiergewicht, Veredelungsmöglichkeiten und vieles mehr definiert werden. Entscheidend ist dabei immer die Zielgruppe. Premiumkunden werden mit hochwertigen Aussendungen und persönlicher Ansprache erreicht, Laufkunden zieht eine besonders auffallende Gestaltung an. Wichtig ist, dass der Kunde eine Vorstellung davon bekommt, wie sich der Designer das Projekt vorstellt, und dass es vor seinem geistigen Auge zum Leben erwacht.

Auf das Kleingedruckte achten

 Quelle: Thomas Wengert Pixelio.de


Gute Geschäftsbeziehungen gründen auf einem soliden Fundament, zu dem natürlich die AGBs eines Gestalters gehören. Denn was klar geregelt ist, wird später nicht zum Streitfall. Auch aus diesem Grund sollte das Angebot so deutlich und detailliert wie möglich sein. Der Kunde muss nachvollziehen können, welche Leistung der Designer in jedem Arbeitsschritt erbringt und welche Kosten dafür anfallen. Zusatzleistungen, beispielsweise die Abstimmung mit der Druckerei, dürfen ebenfalls nicht fehlen. Geregelt werden müssen unbedingt auch die Nutzungsrechte: Darf der Kunde das Arbeitsergebnis unbegrenzt oder nur eingeschränkt nutzen?

Sorgfältig sein

Die Gestaltung des Angebots an sich ist wie eine Visitenkarte, die ein potentieller Kunde vom Designer erhält. Rechtschreibfehler sind tabu, genauso wie billiges Papier oder ein schlechter Druck. Das Firmenlogo darf nicht fehlen, bei einem mehrseitigen Angebot empfiehlt sich eine hochwertige Bindung. Des Weiteren sollte man auf Übersichtlichkeit achten. Ein Begleitschreiben ergänzt das eigentliche Angebot und fasst noch einmal die Leistungen, die Vorteile und das angebotene Produkt zusammen. Dabei darf man ruhig auf Emotionen setzen. Auch eine gute Idee ist es, seine Visitenkarte beizulegen. Kommt keine Reaktion vom Empfänger, so gilt: Nach einer Woche darf man nachhaken, ob noch Informationen fehlen.

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