Smileys & Co. - Hintergrundwissen zu Emojis

03.04.2014
Sie sind aus der heutigen Kommunikation nicht mehr wegzudenken: Emojis. Über den Ursprung, die Entwicklung und die heutige Nutzung der bunten Piktogramme berichtet dieser Artikel.

Mit Smileys hatte in den 1980er Jahren alles angefangen. Mittlerweile kommt kaum noch ein Chat ohne die sogenannten Emojis aus. Sie umfassen längst mehr als nur Gesichter, sondern auch allgemeine Begriffe aus dem Alltag.

Der Ursprung der Zeichen, die sich mittlerweile mit Hilfe von Unicode wiedergeben lassen, liegt in Japan.

Emoticon vs. Emoji

Das bekannteste Emoji ist der Smiley. Er ist gleichzeitig ein Emoticon. Wie der zusammengesetzte Name aus Emotion und Icon schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Piktogramm, mit dem Gefühle wiedergegeben werden.

Es gibt lachende Smileys, freche, weinende oder verzweifelte. Weiter gefasst sind die Emojis, zu denen beispielsweise kleine Icons von Pflanzen, Autos, Lebensmitteln oder Gebäuden gehören.

Der Unterschied zwischen Emoticon und Emoji ist fließend. Aber dennoch gibt es einen Unterschied zwischen den beiden Piktogramm-Stilen. Quelle: Sandra Küchler

Der Reiz der Piktogramme

Ohne viele Worte tippen zu müssen, geben die Emojis auch kompliziertere Sachverhalte rasch wieder. Der Reiz der Piktogramme liegt darin, dass sie in einfacher Bildsprache Gefühle oder Situationsbeschreibungen vermitteln können.

Auch im Dechiffrieren der Botschaft kann ein besonderer Spaß liegen. Mittlerweile gibt es schon Quiz-Fragen, bei denen beispielsweise die Inhalte von Kinofilmen oder Songtexte mit Emojis verschlüsselt werden.

Emojis und Unicode

Emojis sind in den Betriebssystem zu Betriebssystem unterschiedlich. So können sich die Emojis bei Windows, Android und Safari durchaus unterscheiden. Quelle: Sandra Küchler

Mittlerweile sind seit Oktober 2010 und der Version 6.0 exakt 722 Emoji-Zeichen Teil des Unicode-Zeichensatzstandards geworden. Federführend hinter dieser Entwicklung waren Google und Apple.

Dank der Aufnahme in den Zeichenstandard können die Emojis beispielsweise auf mobilen Endgeräten genutzt werden.

Hier kommen Fonts zum Einsatz, zum Teil als optionale Erweiterung, die die Piktogramme enthalten.

Letzten Endes sind die Emojis Bitmap-Dateien, die bei Nicht-Vorhandensein als Vektorschriftzeichen angezeigt werden können.

Emojis in unterschiedlichen Betriebssystemen

Obwohl die Emojis durch Unicode vereinheitlicht sind, werden sie je nach Betriebssystem unterschiedlich wiedergegeben. Nativ sind schwarzweiße Zeichen, unter Apple IOS werden farbige Zeichen angezeigt.

Die Zeichen unter Android sind ebenfalls schwarzweiß. Die Darstellung weicht zum Teil erheblich voneinander ab, verkörpert wird jedoch immer die gleiche Bedeutung. Aufgeteilt werden die Piktogramme in sechs Gruppen: Emoticons, Dingbats, Transportsymbole, Kartensymbole, eingeschlossene Zeichen, Unkategorisiert sowie andere Zeichen in verschiedenen Untergruppen.

 

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