Screendesign pur

25.03.2010
Layouts müssen heute auch auf Web, Handys und Netbooks abgestimmt werden.


Quelle: Apple

Im Mittelpunkt: die Inhalte

Informationen immer und überall abrufen: Im digitalen Zeitalter versorgen Handys wie das iPhone von Apple, aber auch kleine Laptops, die Menschen unabhängig von Ort und Zeit mit Neuigkeiten und Fakten. Genau diese Informationen müssen aber auch im Mittelpunkt stehen: Screendesign für mobile Geräte verzichtet auf unnötige Schmuckelemente, überladene Seiten oder Textwüsten, die erstens die Ladezeiten unerträglich verlängern und als zweiten Nerv-Faktor den Anwender langweilen. Eine übersichtliche Gestaltung, die die News auf den Punkt bringt, ist ein absolutes Muss.

Kleines Display, große Wirkung

Surft der Anwender mit seinem Handy oder nutzt er eine der zahllosen Apps für sein iPhone, so stehen im nur wenige Quadratzentimeter für die Anzeige der Inhalte zur Verfügung. Deshalb muss die gute Lesbarkeit erstes Prinzip sein. Wesentliches Problem ist zudem die Tatsache, dass die Browser bei nicht vorhandenen Schriften auf andere, ähnliche Fonts zurückgreifen. Wer diesen Effekt beim Webdesign vermeiden möchte, muss eine der Standardschriften verwenden, beispielsweise die Verdana oder Arial. Sie bringen den Vorteil mit, gut lesbar zu sein, lassen jedoch wenig Spielraum in der Schriftgestaltung.

Der Pfad durch die Informationen


Quelle: Peter Kirchhoff
(Pixelio)
Printdesign ist statisch – neue Informationen erhält man durch Umblättern. Im Gegenteil dazu ist Screendesign dynamisch: Durch Links und Verweise lässt sich von Seite zu Seite springen. Der Aufbau muss daher sorgfältig geplant werden, sonst verliert sich der Nutzer im Seitendschungel. Zu einer guten Architektur zählt auch eine leicht verständliche, klar strukturierte Navigation: Verweise müssen deutlich hervorgehoben, Buttons und Icons groß genug sein. Seitenleisten verweisen auf Inhaltsblöcke, wichtige Daten wie Impressum oder Kontaktdaten müssen von allen Seiten zu erreichen sein.

Farben dosieren


Quelle: Jeger (Pixelio) Das Wichtigste vorweg: Unterschiedliche Ausgabegeräte geben Farben auch unterschiedlich wieder. Das kräftige Zitronengelb auf einem Monitor kann auf dem nächsten Bildschirm fast ins Sonnengelb tendieren und auf einem iPhone pastellig aussehen. Zu beachten ist beim Screendesign auch, das manche Menschen rot-grün-blind sind oder mit anderen Fehlsichtigkeiten zu kämpfen haben. Eine Webseite oder Applikation sollte daher auch ohne Farben funktionieren. Farben helfen bei der Navigation, sollten jedoch sparsam eingesetzt werden, um nicht von den Inhalten abzulenken. Informationen zur Farbpsychologie finden Sie in unserem News-Archiv im Artikel Wie Farben wirken.

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