Scansoftware in Überblick

24.07.2008
Ist Scannen out? Trotz Digitalfotografie nicht ganz, denn es gibt immer noch Anwendungen, bei denen Vorlagen digitalisiert werden müssen. Dabei helfen Scanprogramme.

Viele Scanner sind mittlerweile aus Büros oder Kreativ-Abteilungen verschwunden. Doch die Einlesegeräte machen noch immer Sinn, wenn Vorlagen digitalisiert werden müssen –zum Beispiel bei analogen Fotos oder Dias. Ältere Scanner können jedoch oft nicht mit aktuellen Betriebssystemen genutzt werden. Spezielle Scanprogramme schaffen Abhilfe.

Silverfast von Lasersoft –Vier Varianten

Zu den bekanntesten Scanprogrammen zählt die Silverfast-Familie des Unternehmens Lasersoft . Sie ist in den Varianten SE, SE Plus, Ai und Ai Studio erhältlich. Die einfachste Version bietet einen Scan-Piloten, der den Anwender durch den Scanprozess führt. Die eingelesenen Dokumente können anschließend noch bearbeitet werden. Das Programm lässt sich auch als Photoshop Plug-in nutzen. Bei den Systemvoraussetzungen wird Windows XP mit Service Pack 2 oder höher, Windows 2000 mit SP 4 und Macintosh OS X 10.2.8 oder höher empfohlen. Silverfast SE Plus bringt außerdem noch eine Technik mit, mit der das CCD-Rauschen des Scanners verringert werden soll.

Silverfast –die „Profi“-Versionen

Weitere Funktionen bieten die Programme Silverfast Ai und Ai Studio. Sie laufen ebenfalls unter Mac und unter Windows und unterstützen mehr als 325 Scanner. Welche Geräte das sind, kann man im Internet überprüfen . Professionelle Anwender können alle Operationen in Zahlen eingeben und mit einem Online-Densitometer nachjustieren. Die Software funktioniert als Stand-Alone-Version, als Plug-in zu Adobe Photoshop oder als Twain-Modul. Sie ermöglicht die Ausgabe im unkorrigierten 48-bit HDR-Format oder als farbkorrigierte Variante. Bei Ai Studio wird zusätzlich das Multisampling unterstützt.

Silverfast –Preise

Während des Kaufprozesses muss der später verwendete Scannertyp angegeben werden. Preisunterschiede bestehen außerdem zwischen der CD- und der Download-Version. Der Einstiegspreis beginnt bei rund 75 EUR und reicht bis zu 376 EUR, in Einzelfällen auch mehr –je nachdem, ob die Möglichkeit zur IT8-Kalibrierung gewünscht ist. Ohne diese Funktion kostet Silverfast Ai Studio beispielsweise für „Standard“-Scanner 178 EUR. Die Mehrwertsteuer ist eingeschlossen.

VueScan von Hamrick Software

Eine Alternative zu Silverfast ist das Programm VueScan von Hamrick. Laut Angaben des Herstellers werden rund 750 Flachbett- und Diascanner unterstützt. Die Version 8.4.77 wurde erst kürzlich veröffentlicht und kostet in der Standard-Variante 39,95 US-Dollar. Zu empfehlen ist jedoch die Professional-Version für 79,95 US-Dollar. Sie kann ohne zeitliche Beschränkung aufgerüstet werden. Außerdem lassen sich mit ihr Raw-Scandateien erstellen, auch die IT8-Kalibrierung ist möglich. Die Software läuft unter Windows Vista und niedriger, Mac OS X und Linux. Wermutstropfen: VueScan lässt sich nicht direkt aus Adobe Photoshop nutzen.

Weitere Scanprogramme

Grewe bietet ein reines Scanner-Interface an. Die Professional Edition unterstützt auch die Formate PDF, PNG, TIFF und JPEG und kostet 39 EUR. Für das Scannen großer Mengen von Daten eignet sich das Programm DPU Scan von Janich & Klass Computertechnik. Farben sowie Barcodes werden automatisch erkannt. Die Preise des Programms legt der Hersteller jedoch nicht offen. Für rund 400 verschiedene Dokumentenscanner kommt auch die Software Autoscan von Visionshape in Frage, die ebenfalls große Mengen digitalisieren kann. Der Preis muss ebenfalls angefragt werden.

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