Reverse Graffiti als Werbeform

21.03.2013
Werbung auf beschmierten Oberflächen bieten Reverse Graffiti, bei denen mittels Hochdruckreiniger und Schablonen Botschaften herausgearbeitet werden.

Normale Graffiti kennt jeder. Sie sind nur teuer oder gar nicht zu entfernen und sorgen für entsprechenden Ärger. Wenn man nun aber Dreck entfernt und damit eine Werbebotschaft sichtbar wird, kann jemand etwas dagegen haben?

„Reverse Graffiti“ funktionieren so, dass mittels eine Hochdruckreinigers Dreck von Fußwegen, Wänden oder Straßen entfernt wird. Mittels einer vorher aufgelegten Schablone lassen sich so Botschaften „aus dem Dreck herausarbeiten“, die selbstständig wieder verschwinden.

Spezialist für diese Leistung ist die GreenGraffiti B.V., ein in den Niederlanden ansäßiges Unternehmen, das mittlerweile auch über Zweigstellen in Deutschland verfügt.

Aber auch weitere Unternehmen bieten diesen speziellen Service an und übernehmen dabei oft die komplette Dienstleistung, inklusive Anfertigung einer entsprechenden Schablone.

Rechtlich unbedenklich scheint diese Werbeform auch zu sein. Nach einhelliger Meinung ist eine „partielle Reinigung“ nicht strafbar, da hier nichts dauerhaft verändert, sondern nur der Originalzustand wieder hergestellt wird.

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