Quark vs. Adobe

16.08.2007
Die DTP-Seite It-Enquirer hat die Layoutprogramme QuarkXPress 7 und Adobe InDesign CS3 verglichen. Der Sieger steht fest.

Produktivität, Kreativität und Einsatz in der Praxis: Nach diesen Kriterien hat die DTP-Seite It-Enquirer einen umfangreichen Vergleich zwischen QuarkXPress 7 und der neuen Adobe InDesign-Version CS3 unternommen. Zum Teil wurde die Zeit gestoppt, die für einzelne Aufgaben notwendig war, zum Teil wurden bestimmte Bewertungsmaßstäbe angelegt. Das Ergebnis fiel überraschend deutlich aus.

Quark liegt nach Punkten vorn

In 79 Prozent der Fälle erledigt QuarkXPress 7 die gestellten Aufgaben schneller als Adobe InDesign CS3 , das nur in 21 Prozent der Fälle schneller war. Wir empfehlen den Einsatz des besser ausgestatteten QuarkXPress 7". Zu diesem deutlichen Fazit kommt der Vergleichstest, den die Initiatoren der britischen DTP-Seite IT Enquirer erstellt haben. Ihr Testurteil beruht auf Aufgaben aus vier Gebieten, die mit beiden Layoutprogrammen gelöst werden mussten. Sie waren gegliedert in "Erstellen eines Dokuments, Zusammenarbeit und Design", "Arbeiten mit Layout", "Drucken und Ausgabe" sowie "diverse andere Aufgaben".

Die Uhr läuft

Das Testergebnis beinhaltet unter anderem die Zeit , die beide Layoutprogramme für verschiedene Aufgaben aus den vier Themengebieten benötigt haben. Beim Anlegen von neuen Dokumenten, beim Preflight und beim Ausgeben eines Dokuments im Format PDF/X-1a sowie bei neunzehn anderen Arbeitsschritten war QuarkXPress schneller. Adobe InDesign CS3 hatte lediglich bei Textänderungen nach dem Suchen eines Objekts, beim Kopieren und Einfügen, beim Hinzufügen von ganzen Buchkapiteln sowie bei Erzeugen und Anwenden von Stilen die Nase vorn. "Ein Nutzer merkt in der Regel nicht, ob eine Aufgabe in neun oder elf Sekunden ausgeführt wurde. Dennoch können sich diese kleinen Zeitersparnisse über einen Arbeitstag hinweg gesehen auszahlen", so die Tester.

Bessere Zusammenarbeit

Auch bei der Zusammenarbeit von mehreren Personen an einem Dokument war laut Test QuarkXPress der Sieger. Das liegt unter anderem an der Möglichkeit, Farbmanagement-Einstellungen einfach erstellen und austauschen zu können. Außerdem war Quark auch in diesem Punkt zeitlich schneller als der Konkurrent Adobe. Hinzu kommt, dass QuarkXPress 7 Web- und Flash-Layouts besser integriert, was vor allem bei Internet-Projekten die Zusammenarbeit erleichtert.

Benutzeroberfläche

Adobe InDesign CS3 erntete dagegen für die Benutzeroberfläche mehr Lob als QuarkXPress. Das Testergebnis hebt besonders die ästhetische und aufgeräumtere Oberfläche hervor. Darüber hinaus sei der Zugang zu den Werkzeugen und Effekten einleuchtender. Negativ sei jedoch, dass kreative Werkzeuge häufig auf andere Programme innerhalb der Creative Suite verweisen. Dennoch erwähnt der Test positiv, dass InDesgin CS3 besser mit anderen Programmen zusammenarbeitet. Das liegt jedoch vor allem an Adobes Konzept des Bündelns von verschiedener Software innerhalb der Creative Suite. Bei QuarkXPress lobten die Tester dagegen, dass für viele Funktionen keine separaten Paletten nötig seien. Negativ fiel ihnen auf, dass die kostenlosen XPert Tools Pro Extensions sich nicht harmonisch in die Benutzeroberfläche eingliedern lassen.

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