Quark 30 Tage testen

31.08.2006
Quark veröffentlichte endlich QuarkXPress 7 als Universal Application für Intel-Macs und stellt 30 Tage Evaluierungsversion kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung ...

"Der Kampf ist eröffnet!" scheint es aus dem Hause Quark zu schallen. Das Unternehmen will endlich wieder die Führung im Wettstreit um die beste Design- und Publishing-Software einnehmen. Hierzu erhält man seit kurzem QuarkXPress 7 als 30-Tage-Evaluierungssoftware. Mit anderen Worten: Sie haben 30 Tage Zeit, das Programm ohne Einschränkungen zu testen. Und das sowohl auf Windows, als auch PowerPC-Macs und inzwischen sogar nativ auf Intel-Macs. Denn seit kurzem ist die Universal Application für Mac OS X 10.4 erhältlich, durch die XPress auf Intel-Macs abgeht, wie Schmidts Katze.

QuarkXPress 7

Die Meldungen um die neue Version der Design- und Publishing-Software QuarkXPress 7 reißen kaum ab. Nach der Ankündigung des vollkommen neu entwickelten Programm, wusste es die meisten Anwender auf Anhieb durch zahlreiche Neuerungen zu überzeugen. Vorbei das Murren darüber, wie viel besser doch Adobes InDesign ist, vorbei das Mokieren über den miserablen Kundenservice. Quark arbeitet an sich. Und das sieht man nicht nur an der [neuen Website][1] des Unternehmens, sondern auch an den quasi wöchentlichen Ankündigungen, die Xpress 7 weiter verbessern. Da wird ein neues Farb- und ein verbessertes Fontmanagement nachgeliefert oder Quark wird verbilligt angeboten. Alles nur, um den Kunden stetig zu unterstützen und natürlich auch, um Adobe hinter sich zu lassen. Denn der direkte Konkurrent, der sich derzeit noch immer ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Quark liefert schläft ebenfalls nicht und bastelt eifrig an InDesign CS3, das im kommenden Jahr erscheinen soll.

Endlich: XPress 7 für Intel-Macs

****is dahin aber will Quark scheinbar das Rennen für sich gewonnen haben und etwaige Kritikpunkte seitens der Kunden aus dem Weg räumen. Einer davon war, dass QuarXPress 7 zwar veröffentlicht wurde, jedoch "nur" für Windows und die älteren PowerPC-Macs. Die neueste Generation an Rechnern aus dem Hause Apple aber musste XPress 7 noch emuliert ablaufen lassen und damit Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen. Das wäre eigentlich nicht weiter tragisch, läuft doch auch die gesamte Adobe Creative Suite auf den Intel-Macs eher im Kaffee-holen-Tempo (zumindest beim Start einer Anwendung). Dennoch ließ Quark die Kritik nicht lange auf sich sitzen und veröffentlichte relativ kurz nach Erscheinen von Xpress 7 auch die Universal Application für Mac OS X 10.4. Das für Mac-Anwender von QuarkXPress 7.0 ohne zusätzliche Kosten erhältliche Update QuarkXPress 7.01 läuft deshalb jetzt auch nativ auf dem Intel-Chip.

Geschwindigkeits- und Grafikverbesserungen

QuarkXPress ist damit das erste der größeren Design- und Publishing-Werkzeuge, das als Universal Application erscheint. Vor allem für die Geschwindigkeit der Anwendung auf den leistungsstarken Intel-Maschinen von Apple konnte damit ersten Berichten zufolge eine wesentliche Steigerung erreicht werden. "QuarkXPress nutzt die Geschwindigkeit der Intel-basierten Macs voll aus", heißt es dazu. Zusätzlich verbesserte Quark auch die Nutzung der Grafik. Die neue Graphics-Engine der Anwendung, XDraw genannt, setzt die Leistungsfähigkeit von Quartz 2D frei. Damit wird das Rendering von Text und Grafik in höchster Qualität ermöglicht und eine weitere Geschwindigkeitssteigerung gepaart mit verbesserter Grafikleistung erreicht.

Kostenlose 30-Tage-Evaluierungssoftware von QuarkXPress 7

Normalerweise kostet QuarkXpress 7 ca. 360 EUR als Upgrade von jeder früheren Version und etwa 1300 EUR als Vollversion. Nicht besonders günstig, wenn man als bisheriger Adobe-Anwender mit einem Wechsel oder zumindest mit der parallelen Benutzung von XPress 7 liebäugelt. Das weiß auch Quark und beschreitet deshalb seit Neuestem in der Branche nur selten beobachtete Wege: QuarkXpress 7 steht seit kurzem jedem als kostenlose 30-Tage-Evaluierungsversion zur Verfügung. Nicht nur, dass man sich die Software gratis von der Website des Unternehmens herunterladen oder als CD bestellen kann - auch in (US-amerikanischen) Zeitschriften liegt sie nun bei. Nach 30 Tagen endet die Funktionsfähigkeit der Evaluierungsversion und QuarkXPress 7 muss separat erworben werden. So können Designer, Layouter und Publisher die Features von QuarkXPress 7 mit einer voll funktionsfähigen Software testen - ohne jegliche Beschränkungen. Quark kommentiert den für die Branche doch sehr ungewöhnlichen Schritt wie folgt: "Das Angebot zur kostenlosen Evaluierung ist Teil unseres Engagements für unsere Kunden. Sie werden die Software ihren eigenen, harten Tests unterziehen, bevor sie eine Kaufentscheidung fällen. Wir sind sicher, dass die Anwender eine Entscheidung für ein Upgrade oder einen Kauf treffen werden, nachdem sie den gesamten Funktionsumfang von QuarkXPress 7 getestet haben."

Seminar "PDF erstellen aus QuarkXpress"

Doch nicht jeder hat Zeit, ein Programm durch "learning by doing" auszutesten. Wer deshalb mehr über QuarkXpress - vor allem über die druckrelevanten Einstellungen - erfahren möchte, kann sich in der LASERLINE Academy kostengünstig weiterbilden. Das am 13. Oktober 2006 stattfindende Seminar "PDF erstellen aus QuarkXPress" (ab 39,- EUR) bringt Ihnen die druckrelevanten Einstellungen, das Erstellen optimaler Postscript-Dateien und das Generieren einer PDF-Datei mit Acrobat Distiller aus QuarkXPress heraus näher. Anmeldungen können online erfolgen.

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