Print kann mehr

08.05.2013
Auch in Zeiten von digitalen Medien setzen sich noch Printmagazine durch: Special-Interest-Zeitschriften punkten mit Editorial Design.

Das Internet macht Informationen schnell und zumeist kostenlos zugänglich. Große Zeitungen und Zeitschriften werden eingestellt, gleichzeitig boomen jedoch Special-Interest-Magazine und Kundenzeitschriften. Sie zeichnen sich nicht nur durch den Inhalt aus, sondern vor allem durch ein hervorragendes Editorial Design. Wie funktioniert das?

Was ist Editorial Design?

 Quelle: Christian Evertsbusch / Pixelio.de


Editorial Design bezeichnet das Gestalten von Magazinen und anderen Druckprodukten. Bei Zeitschriften läuft der Prozess gemeinsam mit Redakteuren, Fotografen und Grafikern ab. Alle Beteiligten entwickeln ein Gesamtkonzept, dem ein Gestaltungsraster zugrunde liegt. Dann wird über Inhalte, Verteilung, Fotoauswahl und Platzierung der Elemente entschieden. Editorial Design ist daher ein lebendiger Prozess: Die festgelegten Bestandteile können innerhalb des Rasters variiert und neuen Gegebenheiten angepasst werden.

Klare Strukturen

Erfolgreiche Editorial Designs zeichnen sich durch ein durchgängig einheitliches Konzept aus, das den Charakter des Magazins ausmacht und für schnelle Wiedererkennungseffekte sorgt. Herzstück ist das Gestaltungsschema. Es sorgt dafür, dass die Informationen übersichtlich aufgebaut werden. Oft genügt ein Grundlinienraster, das flexibel an neue Inhalte angeglichen werden kann. Verschiedene Themenfelder können beispielsweise durch eine unterschiedliche Farbgebung wiedergegeben werden.

Print leistet mehr

 Quelle: Christian Evertsbusch / Pixelio.de


Magazine wie Landlust machen es mit wachsenden Leserzahlen vor: Die Rückbesinnung auf die Stärken von Printmedien rufen auch die Qualität von Editorial Design wieder ins Bewusstsein. Denn gedruckte Medien werden länger und sorgfältiger gelesen, sie können inhaltlich also auch mehr in die Tiefe gehen. Außerdem bieten sie ein haptisches Leseerlebnis. Diese Vorzüge muss sich das Editorial Design zunutze machen: Anders als im Internet können viel komplexere und langlebigere Gestaltungskonzepte umgesetzt werden.

Kundenmagazine für das Image

Unternehmen legen mittlerweile zu Recht viel Wert auf einen gelungenen Internetauftritt. Viele Firmen sind zudem auf Facebook vertreten, betreiben Blogs, twittern oder legen eigene Apps auf. Gleichzeitig boomen aber gedruckte Kundenmagazine. Unter dem Schlagwort Corporate Publishing machen sich die Konzerne die Werte von Print zu eigen: Anspruchsvolles Design, hochwertige Inhalte und eine herausragende drucktechnische Umsetzung fallen positiv auf das Image der Unternehmen zurück. Sie tragen damit stärker zur Markenbildung bei, als es soziale Netzwerke vermögen.

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