Pi mal Papier

07.04.2011
Das Papiergewicht kann man im Zweifel auch selbst ermitteln – mit speziellen Formeln oder komfortabel mit einem Internetdienst. So klappt’s ohne Verrechnen.

Wie schwer ist ein Papierbogen?

Mit einer einfachen Formel kann man ausrechnen, wie schwer ein Papierbogen ist.

Sie lautet:


G ist das Bogengewicht in Gramm. Bei L trägt man die Länge des Papierbogens, bei B die Breite ein. Q ist die Grammatur. Ein Rechenbeispiel für einen Papierbogen, der 61 x 86 Zentimeter misst und 80 g/qm schwer ist:

 Quelle: Rike Pixelio


Ein Papierbogen dieses Bedruckstoffs wiegt also knapp 42 Gramm – wichtig zum Beispiel, wenn die Portokosten für Mailings kalkuliert werden sollen.

Wie hoch ist das Flächengewicht?

Sind das Gewicht und das Format eines Papierbogens bekannt, so kann man auch die Grammatur selbst ausrechnen. Dabei hilft die Formel:


Q ist das Quadratmetergewicht in Gramm pro Quadratmeter. Bei L trägt man wieder die Länge des Papierbogens und bei B seine Breite ein. G ist das Gewicht des Bogens in Gramm.

Ein weiteres Beispiel: Der Papierbogen wiegt 42 Gramm und ist 61 x 86 Zentimeter groß. Dann rechnet man:


Das Papier ist also gut 60 g/qm schwer.

Selbst rechnen oder rechnen lassen?

 Quelle: Papiergewichtrechner


Quelle:
Papiergewichtrechner

Nicht alle Werte muss man selbst ausrechnen – ein Besuch auf der Webseite

Papiergewichtrechner lohnt sich. Hier wählt man zunächst das DIN-Format des Papiers aus und stellt anschließend mit Hilfe von Schiebereglern das genaue Format ein. Ein weiterer Regler zeigt die Grammatur an, ein vierter die Anzahl der Bögen. Hat man alles passend eingestellt, dann spuckt der Dienst automatisch aus, wie schwer ein Bogen des gewählten Papiers ist.

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