PDF-Dateien aus Photoshop

16.05.2012
Es gibt zwar Programme, die besser geeignet sind, um PDF-Dateien zu erzeugen. Trotzdem funktioniert es auch mit Photoshop. Eine Anleitung.

Adobes Photoshop wird mittlerweile nicht nur zur Bildbearbeitung, sondern auch zum Layouten verwendet. Für mehrseitige Dokumente eignet es sich nicht, aber Flyer und Postkarten lassen sich mit dem Programm gut gestalten.

LASERLINE erklärt, wie man in Photoshop vom fertigen Dokument zur druckfähigen PDF-Datei kommt.

Beschnitt einrechnen

Photoshop bietet keine komfortablen Layout-Werkzeuge wie InDesign oder QuarkXPress. Deshalb muss beispielsweise der Beschnitt selbst eingerechnet werden. An jeder der vier Seiten müssen zwei Millimeter zugegeben werden.

Soll eine Postkarte mit dem Endformat 148 x 105 Millimeter gestaltet werden, muss das Dokument also ein Datenformat von 152 x 109 Millimeter haben.

Hintergrundelemente müssen in die Beschnittzugabe hineinragen, diese Zugabe wird während der Verarbeitung abgeschnitten. Wichtige Gestaltungselemente sollten einen Abstand von vier Millimetern zur Schnittkante haben.

In Photoshop muss der Beschnitt selbst eingerechnet werden: an jeder der vier Seiten müssen zwei Millimeter zugegeben werden. Quelle: Sandra Küchler

Keine Ebenen

Ebenen können nicht gedruckt werden, daher sollte man nach dem Layouten in Photoshop alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduzieren. Die Auflösung des Dokuments beträgt mindestens 400, besser noch 600 ppi.

Schrift in Photoshop wird in Pixel umgerechnet. Dadurch und durch das fehlende Trapping ergeben sich Qualitätseinbußen, so dass die Ausgangsauflösung hoch genug sein muss. Gespeichert wird die Datei schließlich als JPEG, TIFF oder PDF.

Ebenen können nicht gedruckt werden, daher sollte man nach dem Layouten in Photoshop alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduzieren. Quelle: Sandra Küchler

Als PDF ausgeben

Unter „Ausgabe“ in der Adobe Bridge werden Einstellungen für die PDF-Datei festgelegt. Neben der Seitenvorgabe und der Größe kann man hier die Qualität auswählen.

„Hohe Qualität“ ist bei Druck-PDFs Pflicht. Bei „Layout“, „Überlagerungen“ und „Wasserzeichen“ wird angegeben, was später Teil der PDF-Datei sein soll.

„Überlagerungen“ bestimmt dabei, ob die Dateinamen unterhalb der Bilder eingeblendet werden sollen. Nach dem Auslösen des Speichervorgangs wird die PDF-Datei direkt in Acrobat geöffnet, sofern das Programm auf dem Rechner installiert ist.

Bei der Ausgabe als Druck-PDF ist eine hohe Qualität Pflicht. Quelle: Sandra Küchler

Joboptions

Verwenden Sie für den PDF-Export aus Photoshop bitte die Joboptions von LASERLINE. Sie können die Joboptions jederzeit kostenfrei herunterladen: www.laser-line.de/service/colormanagement

Werden Sie ein Teil unserer Welt!

Bestellen Sie unseren Newsletter und erhalten Sie Drucktipps, Angebote sowie Neuigkeiten aus der Druckbranche direkt per E-Mail.
Zusätzlich schenken wir Ihnen einen 5 EUR Gutschein für Ihre erste Bestellung.