Ostern steht vor der Tür

14.03.2019
Ostern gilt als das wichtigste Fest im christlichen Glauben. So haben sich um das Osterfest herum über die Jahrhunderte viele Bräuche entwickelt – der traditionelle Ostergruß ist nur einer davon.

Dieser Artikel liefert interessante Hintergründe zu den traditionellen Bräuchen und vermittelt Ideen für die kreative Gestaltung von Ostergrußkarten.

Wann findet Ostern statt

In diesem Jahr feiern wir Ostern relativ spät im April. Aber jeder erinnert sich bestimmt an ein Osterfest, wo die Eier im Schnee versteckt waren. Der Termin ist nämlich nicht fest an ein Datum gebunden – so wie Heiligabend oder Mariä Himmelfahrt – sondern variabel.

Gefeiert wird Ostern am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond. Dann ist es auch Zeit, mit Osterfeuer, Osterkerzen, Hasen, Kücken und Eiern die Fastenzeit zu beenden.

Mit der Auferstehung von Jesus Christus rückt die Freude über neues Leben in den Vordergrund. Die Symbole und Bräuche sprechen dabei eine deutliche Sprache. Nach den langen Wintermonaten gewinnen Licht, Fruchtbarkeit und neues Leben die Oberhand.

Quelle: Bluehousestudio / Fotolia

Brauch 1: Ostereier

In der 40-tägigen Fastenzeit sind Fleisch, Eier und Süßes für gläubige Christen tabu. Da die Hennen natürlich trotzdem weiterhin Eier legten, kochte man die Karwochen-Eier ab, um sie haltbar zu machen.

Bemalt wurden sie erst ab dem 13. Jahrhundert, um sie von den frischen Eiern unterscheiden zu können. Das war zudem wichtig, da die Speisen zu Ostern extra vom Priester geweiht wurden.

In manchen Bundesländern gibt es das traditionelle Eierwerfen und Eierdetschen. Beim Eierwerfen werden die gekochten und bemalten Eier einen Hügel heruntergeworfen und dürfen dabei nicht zu Bruch gehen. Beim Eierdetschen werden zwei Eier gegeneinander geschlagen – bei wem die Eierschale heil bleibt, der hat gewonnen.

Brauch 2: Osterhase

Die Tradition des Osterhasen ist nicht ganz so lang. Der Hase wurde von Protestanten ausgedacht, die sich von den althergebrachten katholischen Fastenbräuchen abheben wollten.

Doch auch der Osterhase bringt das Fruchtbarkeitssymbol Ei zu den Menschen(kindern).

Zu Beginn konkurrierte der Hase mit anderen Osterboten wie Hahn, Kuckuck und Storch, bis sich der Osterhase im 19. Jahrhundert durchsetzen konnte.

Quelle: ItsLassieTime / Wikicommons

Brauch 3: Osterwasser

Der Zusammenhang zwischen Ostern, Frühling und Fruchtbarkeit lässt auch weniger fromme Bräuche erkennen. In Schweden zum Beispiel gehen die Frauen nachts heimlich und schweigend an eine Quelle, um Osterwasser zu holen.

Gelingt es ihnen, wortlos und ohne entdeckt zu werden, mit diesem Wasser den Liebsten zu benetzen, so werden sie damit seine Liebe erobern.

In Australien schöpfen verlobte Paare an Ostern fließendes Wasser aus einem Bach und bewahren es bis zu ihrem Hochzeitstag auf. Am Hochzeitstag besprengen sie sich damit vor der Kirche und hoffen so auf langanhaltendes Glück für ihre Ehe.

Brauch 4: Osterfeuer

Feuer wurden bereits in heidnischen Zeiten entzündet, um die wärmende Sonne auf die Erde hinabzuziehen und den kräftezehrenden Winter zu beenden.

In Frankreich soll die ursprüngliche Bedeutung der Frühlingsfeuer im 8. Jahrhundert auf Jesus Christus übertragen worden sein. Der Brauch des Osterfeuers gilt in Deutschland ab dem 11. Jahrhundert als belegt.

Entzündet wird das Osterfeuer traditionell am Ostersamstag. In der Osternacht wird das Feuer vor der Kirche entfacht, dann geweiht und dient dazu, die Osterkerze zu entzünden. In feierlicher Prozession wird die Osterkerze dann in dunkel gehaltene Kirche getragen - um das Licht von Jesus Christus zu symbolisieren, der die Kirche erleuchtet.

Brauch 5: Ostergrüße

Die Freude, die viele Menschen zu Ostern verspüren, möchte gerne geteilt werden. Daher werden nicht nur Vorgärten und Hauseingangstüren festlich geschmückt. Auch Freunde, Bekannte oder sogar Geschäftspartner sollen an der eigenen Freude teilhaben.

Daher gibt es die Tradition, Ostergrußkarten zu verschicken. Die vielen österlichen Symbole lassen sich wunderbar für die Gestaltung und auch als Anregung für die Grußkartentexte nutzen.

Farblich sind Grün und Weiß besonders beliebt: Grün als Farbe der Hoffnung, des Lebens und Wachsens kombiniert mit Weiß, dem Symbol für Reinheit, Licht und Freude. So wird die Ostertradition fortgesetzt und zugleich frühlingshafte Stimmung verbreitet.

Als Motive eignen sich der obligatorische Hase, kreativ bemalte Eier und Küken. Daneben sind Osterglocken, sprossende Zweige oder auch blühende Tulpen beliebte Symbole für die erwachende Natur.

Osterkarten von LASERLINE

Bedruckte Klappkarten im Hochformat oder Querformat eigenen sich als traditionelle Ostergrüße. Versuchen Sie doch mal ein quadratisches Format wie Q5 (148x148 mm), um aufzufallen.

Auch mit Postkarten können Sie schöne Ostergrüße verschicken. Eine mit Cellophanierung veredelte Vorderseite lässt frühlingshafte Farben besonders schön wirken.

Oder Sie versenden einen Ostergruß, der mit einem Aufkleber überrascht: Der Postkartenaufkleber kann als Postkarte ganz normal beschrieben und verschickt werden, das Motiv lässt sich jedoch abziehen und als Aufkleber verwenden – perfekt für die Osterdekoration.

Wenn Sie Ihre Ostergrüße an Kunden, Gäste und Geschäftspartner richten, dann verschicken Sie zugleich ein kleines Angebot – denn zu Ostern werden auch gerne kleine Geschenke gemacht. So verbinden Sie das Osterfest mit neuen Kontaktmöglichkeiten!

 

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