Online-Händler erwarten keinen gesteigerten Wettbewerbsdruck

12.04.2013
Händler blicken sehr zuversichtlich in die Zukunft

In diesem Jahr wird es, davon gehen Experten aus, zu einer deutlichen Markt-Konsolidierung im E-Commerce kommen. Die deutschen Online-Händler zeigen sich davon jedoch unbeeindruckt und sehen sich gut gewappnet für einen gesteigerten Wettbewerbsdruck. Einige erwarten sogar weitere Konkurrenten.

Entgegen der Meinung vieler Experten im E-Commerce, sind die deutschen Händler weit weniger in Sorge über eine zu erwartende starke Markt-Konsolidierung in 2013. Im Gegenteil, 82,2 Prozent der befragten Händler sehen sich in einer sehr guten Position, um dem Wettbewerbsdruck gewachsen zu sein. Dementsprechend glauben auch nur 7,8 Prozent der Shop-Betreiber, dass sich das Wettbewerbsumfeld in diesem Jahr stark bereinigen wird. Stattdessen erwarten 54,4 Prozent kaum eine Veränderung; 37,8 Prozent rechnen gar damit, dass sich das Feld der Wettbewerber noch vergrößern wird.

Mehr als acht von zehn der befragten Online-Händler nutzen Google Shopping als Kundengewinnungsinstrument. Nachdem Google Shopping Anfang des Jahres kostenpflichtig wurde, wollte Become Europe wissen, wie die Händler auf diese Änderung reagieren werden. Mehr als die Hälfte, genau 65,1 Prozent werden das Marketing-Budget umverteilen, um Google Shopping weiterhin nutzen zu können. 33,7 Prozent der Befragten wollen ihr Budget erhöhen, nur 10,5 Prozent werden zukünftig nicht mehr an Google Shopping teilnehmen. Auch die Richtlinien ändern sich bei Google Shopping. Unter anderem werden höhere Ansprüche an den Produktdatenfeed gestellt. Wie die Händler darauf reagieren werden, zeigt ein unentschlossenes Bild: 46,5 Prozent wollen künftig mehr Budget für die Feed-Optimierung ausgeben, 53,3 Prozent dagegen nicht.

Das Ergebnis der Händlerumfrage zeigt weiterhin, wie die Händler dem starken Wettbewerbsdruck begegnen wollen: 67,8 Prozent der Befragten konzentrieren sich ausschließlich auf die Optimierung des Kerngeschäfts, nur 32,2 Prozent möchten neue Geschäftsfelder erschließen. Auf die Frage, wie das Kerngeschäft verbessert werden soll, machten die Händler folgende Angaben: 80 Prozent planen eine Erweiterung des Sortiments, 62,2 Prozent möchten den Kundenservice verbessern, 41,1 Prozent möchten zusätzliche Zahlungsmöglichkeiten anbieten, 32,2 Prozent setzen auf den Einsatz neuer Technologien, z.B. Rich Media.

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