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03.11.2005
Neuigkeiten rund um Adobe und Macromedia wie Macromedia Studio 8, ein ausgefallenes Geschenk zu Weihnachten und Corels neues Angebot.

In Kürze: Macromedia Studio 8: Jetzt auch deutsche Version erhältlich +++++ **Corel-Komplettpaket: Corel bündelt CorelDraw Graphics Suite 12 mit Paint Shop Photo Album 5, WordPerfect Office 12 und einem Lexmark X3330-Gerät für 599,- EUR. Das Upgrade-Paket beinhaltet einen Lexmark Z617-Farbdrucker, Typ für 299,- EUR. +++++ Weihnachtsgeschenk: iTunes Musikkarten als ausgefallenes Geschenk für Kunden und Kreative +++++ Adobe + Macromedia: Übernahme von Macromedia erfordert Umstrukturierung und kostet Managerstellen ++++**

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Macromedia Studio 8 spricht deutsch

Im August kündigte Macromedia sein Programmpaket Studio in Version 8 an (wir berichteten). Ein Upgrade der Programme Dreamweaver 8, Flash Professional 8 und Fireworks 8 sowie Flash Basic 8, auf das die Anwender schon lange gewartet hatten. Contribute 3 und FlashPaper 2 sollten das Angebot zusätzlich erweitern. Doch enttäuscht wurden die (deutschen) Anwender durch zwei Punkte: Freehand ist im Paketumfang nicht mehr enthalten und es gab keine deutsche Version. Erst beinahe zwei Monate später wurde Ende September Macromedia Studio 8 auch in deutscher Sprache ausgeliefert. Die neuen Versionen von Dreamweaver, Flash und Fireworks sind zudem als Einzelversionen in deutscher Sprache zu haben, verspricht der Hersteller. Macromedias Softwarepaket Studio 8 für Windows und MacOS X ist damit ab sofort mit deutscher Bedienoberfläche im Handel zu finden und für 1.159,- EUR in der Vollversion erhältlich. Das Upgrade kostet etwa 521,- EUR.

Corel-Komplettpaket für Unternehmen

Fans der kanadischen Softwareschmiede Corel erhalten derzeit ein einmaliges Angebot, mit dem das Unternehmen kostenbewusste kleinere Unternehmen ansprechen möchte. Hierzu bündelt Corel drei seiner Softwarepakete mit jeweils einem brandneuen Lexmark-Multifunktionsgerät. Die Vollversion der CorelDRAW Graphics Suite 12 (599,- EUR) wird dabei kostenlos um eine Version von Corel Paint Shop Photo Album 5 (CD), ein CD-Set des Office-Pakets WordPerfect Office 12 sowie das neue Multifunktionsgerät Lexmark X3330 ergänzt. Wer die CorelDRAW Graphics Suite bereits sein Eigen nennt erhält eine etwas variierte Ausstattung für 299,- EUR. Darin enthalten sind ebenfalls die Office- und Bildbearbeitungssoftware sowie ein Lexmark Farbdrucker, Typ Z617. Die Aktion läuft noch bis 30. November 2005 in Deutschland und Österreich und soll in kleineren Unternehmen "einen leistungsfähigen Grafik- und Business-Computer mit Allem auszustatten, was ein zeitgemäßer Arbeitsplatz braucht, um wettbewerbsfähig zu sein - und das zum kleinen Preis", so Corel. Erhältlich ist das Komplettpaket laut Corel direkt beim Händler. Nach Kauf der CorelDRAW Graphics Suite erhält man sofort das Multifunktionsgerät. Um die beiden anderen Softwarepakete zu erhalten, ist dann jedoch noch ein im Internet erhältliches Formular auszufüllen und an den Corel Customer Service zu senden.

iTunes Musikkarten als ausgefallenes Weihnachtsgeschenk

Sie haben zu Weihnachten für Ihre Kunden und Auftraggeber noch keine Idee? Es soll ausgefallen und dennoch nicht zu innovativ, nützlich und nicht zu teuer sein? Musik mag jeder und Musik weckt Emotionen. Deshalb bietet sich die neu bei Apple erhältliche Musikkarte optimal als Weihnachtsgeschenk der etwas anderen Art an. Dahinter verbirgt sich eine Plastikkarte, die man bei Apple Online im Wert von 15,- EUR oder 25,- EUR bestellen kann. Die Karten lassen sich dann einfach weiter verschenken. Auf der Rückseite befindet sich hinter einem Rubbelfeld ein Code, den der Beschenkte nach freirubbeln desselben im iTunes Music Store einlösen kann. Durch Eingeben dieses Codes im iTunes Music Store wird einem iTunes Music Store Konto automatisch der auf der Karte angegebene Wert gutgeschrieben. Damit sind die herkömmlichen Weihnachtswerbegeschenke endlich passee.

Adobe und Macromedia planen Umstrukturierungen

Noch im Juli war die Übernahme Macromedias durch Adobe nur angekündigt. Das Kartellamt forderte mehrmals Unterlagen, um sich darüber einig zu werden, ob Adobe eine Monopolstellung anstrebe. Nun gab das US-Justizministerium jedoch endlich grünes Licht: Der Grafiksoftware- und PDF-Spezialist darf den Flash-Erfinder einverleiben. Einzig die Zustimmung einiger europäischer Instanzen zur Übernahme fehlt, was Adobe aber als kein größeres Problem ansieht. Schon jetzt kündigte das Unternehmen vielmehr erste Umstrukturierungsmaßnahmen an. Dazu gehört auch, dass drei Vorstände Adobes die Firma verlassen werden und aus dem Hause Macromedia fünf neue Manager eingesetzt werden. Mit Abschluss des Wechsels wird für Ende Dezember gerechnet. Bis dahin sollte dann auch die Entscheidung gefallen sein, welche Programme überleben werden. Wer gehen musste und wer seine neuen Posten bald beziehen wird erfahren Sie im News-Artikel Adobe in Monopolstellung?

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