Neuheiten in Photoshop CS3

01.03.2007
Die zweite Beta von Photoshop CS ist stabil und die Steigerungen der Geschwindigkeit beeindruckend - kostenlose Videolektionen dazu von Galileo ...

Nach ersten Kinderkrankheiten wurde die Betaversion von Adobes Photoshop CS3 dank einer neuen Betaversion der Bridge stabiler. Nun präsentiert sich dem Nutzer nicht nur eine neue, rasante Oberfläche, auch bei Ebenen, Smart Filter, Bildausschnitten mit dem neuen "Zoomify" und vielem mehr darf man sich an Neues gewöhnen. Die meisten Anwender sind so zufrieden, dass es PS CS3 wohl bald in einer endgültigen Version geben wird. Wer sich schon jetzt einarbeiten möchte, kann nicht nur die Beta kostenlos herunterladen, auch Lernvideos sind bereits – ebenfalls kostenlos - bei Galileo erhältlich.

Zweite Beta-Version Bridge CS3

Im Dezember 2006 brachte Adobe erstmals eine große Applikation als Betaversion auf den Markt: Photoshop CS3 sollte nicht nur von ausgewählten Vortestern beurteilt und verbessert werden, auch alle anderen Anwender erhielten nun die Gelegenheit, das Programm vor seiner offiziellen Veröffentlichung auf Herz und Nieren zu prüfen. Was bei Lightroom so gut klappte, konnte für das vollkommen neu programmierte Photoshop nur Vorteile bringen. Doch zunächst enttäuschte die Betaversion auf Grund großer Fehleranfälligkeit und brachte so manchen Tester zur Verzweiflung. Inzwischen veröffentlichte Adobe jedoch eine neue Betaversion von Bridge für die Photoshop CS3 Beta und behob damit einige Fehler. Photoshop CS3 zeigt sich inzwischen überraschend stabil und überzeugt durch seine starken Geschwindigkeitssteigerungen und die zahlreichen Neuerungen.

Geschwindigkeitssteigerung

Besonders auffällig an Photoshop CS3 sind die großen Geschwindigkeitssteigerungen, die schon bei ersten Tests bestätigt wurden. Ein Vergleich zwischen Photoshop CS2 und Photoshop CS3 Beta auf einem Mac Pro (Intel) zeigte, dass die Universal-Version der Photoshop CS3 Beta durchschnittlich rund 50 Prozent schneller als Photoshop CS2 in der Rosetta-Umgebung ist. Nur beim Halbtonfilter schwächelte das System ein wenig, was zum einen mit dem Beta-Status von CS3 zusammenhängen könnte, zum anderen aber auch auf die Neuerungen in diesem Bereich zurückzuführen ist, die einfach mehr Rechenleistung benötigen. Mehr als doppelt so schnell im Vergleich zu CS2 in der Mac-Rosetta-Umgebung ist Photoshop CS3 hingegen unter Windows. Damit haben sowohl Windows- als auch Mac-Nutzer einen echten Grund zur Freude, denn CS3 verspricht weniger Rechenzeit bei wesentlich besseren Leistungen - dank der vielen einprogrammierten Neuerungen.

Neues in Photoshop CS3

Denn neben der überarbeiteten und damit wahrscheinlich für viele Nutzer etwas gewöhnungsbedürftigen Oberfläche mit neuen Paletten wurde auch das Arbeiten mit Ebenen novelliert. So lassen sich jetzt Ebenen automatisch über das Bearbeiten-Menü mittels des jetzt noch englischen Befehls "Auto-Align Layers" ausrichten, was in Photoshop CS2 nur manuell möglich war. Eine wirkliche Arbeitserleichterung verschaffen auch die "Smart Filter" für Smart Objects, die es schon in CS2 gab. In CS3 können jedoch Bilder direkt als Smart Objects geöffnet werden oder per Filter-Menü in ein solches umgewandelt werden. Nun lassen sich diverse Filter auf eine Ebene des Bildes anwenden und direkt in der Ebenenpalette nachträglich modifizieren. Auch die Reihenfolge der Filter lässt sich dort verändern oder der Smart-Filter maskieren. Perfekt für Retuschen und ähnliche Arbeiten. Neu ist zudem die Funktion "Zoomify" für Bildausschnitte. Zoomify eignet sich vor allem für die Online-Präsentation von Bildern, denn damit lässt sich auf einem Bild navigieren und der sichtbare Ausschnitt auswählen - quasi der Dialog "Für Web speichern" ohne Abspeichern und mit wesentlich mehr Funktionen. Zu finden ist die Zoomify-Möglichkeit im Datei-Menü unter "Export". Und wer viel mit Auswahlen arbeitet, wird sich über die Neuerungen im Zauberstab-Werkzeug freuen. Eine Schnellauswahl löst das Auswahlproblem wesentlich komfortabler als bisher, "Refine Edge" verfeinert Kanten der Auswahl mit zahlreichen Funktionen und der neue Kopierstempel retuschiert auf eine bisher nie bekannte Möglichkeit. So lassen sich mehrere Kopierstempel definieren und der Quellbereich transparent anzeigen, so dass man weiß, was man eigentlich kopiert. Das ist nur eine kleine Auswahl an Neuerungen, die Adobe auch auf seiner Website ausführlich erläutert.

Kostenlose Videolektionen

Wer sich nicht nur theoretisch mit den Neuerungen von Photoshop CS3 befassen möchte, der kann sich die Funktionen auch online in Form von kleinen Videolektionen erklären lassen. Auf der Website von Galileo Design finden Sie dazu jetzt fünf kostenlose Video-Lektionen zur Beta von Photoshop CS3 mit einer Gesamtlaufzeit von gut 28 Minuten. Es geht um die neue Arbeitsoberfläche, mit der man sich so schon ein wenig vertraut machen kann, um das automatische Ausrichten von Ebenen und natürlich die Smart Filter. Aber auch Zoomify wird ausführlich erläutert und den weiteren Neuerungen von Photoshop CS3 ist eine eigene Lektion mit 9 Minuten gewidmet. Galileo Design stellt diese Video-Trainings kostenlos und online herunterladbar zur Verfügung und bietet damit einen ersten interessanten Einblick in die neue Photoshop-Version.

Weiteres über Adobes Creative Suite 3 erfahren Sie auch hier:

  • Beta-Version Photoshop CS3
  • Vier Neuheiten InDesign CS3

Wer zudem die englischen Begriffe der Beta-Version von Photoshop auf deutsch nachschlagen möchte, hat dazu bei www.hilfdirselbst.ch Gelegenheit.

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