Mehr ist mehr

02.05.2013
Komplexität kann sich lohnen: Multi-layered Webdesign greift auf vielfältige Elemente zurück.

Die Regel Zurück zum Einfachen hat oft ihre Berechtigung. Im Webdesign können jedoch gerade dann besonders ansprechende Seiten entstehen, wenn verschiedene Elemente und Ebenen ineinander greifen. Die Kunst ist es, einen roten Faden für die Gestaltung zu finden, so dass die Seite eine eigene Geschichte erzählt.

Einfach versus komplex

 Quelle: http://kidd81.com

Reduzierte Webdesigns haben unbestritten Vorteile: Sie machen Informationen schnell auffindbar, wirken aufgeräumt und funktionieren auf vielen Kanälen. Eine klare Aufteilung, eine einfache Navigation und gängige Schriftarten sorgen dafür, dass die Nutzer rasch dorthin kommen, wo sie hinwollen. Dabei bleiben jedoch Kreativität und Originalität auf der Strecke. Wer sich heute im Webdesign von der schier endlosen Konkurrenz abheben und ins Gespräch kommen möchte, muss mehr bieten als Standardseiten.

Wann passt Komplexität?

Es kommt immer auf das jeweilige Projekt, auf das Unternehmen, die Dienstleistung oder das Produkt an, das beworben werden soll. Simple Informationsseiten wie Fahrplan- und Preisauskünfte oder Nachrichtenseiten brauchen kein aufwändiges Webdesign. Anders sieht es bei Apps oder Mobiltelefonen aus, bei Webauftritten im Tourismus- und Gastronomiebereich oder bei Seiten für trendige Kleidung und Accessoires um nur einige zu nennen. Hier soll das Produkt in einen möglichst auffallenden Rahmen gestellt werden.

Was gehört dazu?

 Quelle: jbayone.com

Unabdingbar für komplexe und dennoch übersichtliche Webseiten ist ein roter Faden. Der Internetauftritt muss einem Leitmotiv folgen, darf nicht beliebig sein, sondern sollte nach Möglichkeit eine Geschichte erzählen oder ein übergeordnetes Thema haben. Dabei spielt der Stil eine wichtige Rolle: Ein durchgängiges Design schafft die Klammer, die verschiedene Elemente zusammenhält. Dazu können Bilder, Grafiken, Videos und Texte in unterschiedlichen Fonts und Farben zählen. Weißräume und Gliederungselemente tragen ihren Teil dazu bei, dass sich der User dennoch zurecht findet.

Was gehört nicht dazu?

Auch bei komplexen Webseiten sollte man sich beim Entstehungs- und Gestaltungsprozess laufend fragen, ob wirklich alle Elemente sinnvoll sind. Am besten klappt das, wenn man sie probeweise weglässt. Chaos hat auch auf aufwändigeren Seiten nichts zu suchen, die User müssen sich angesprochen fühlen, nicht überfordert. Jedes Element muss zudem einem klaren Zweck dienen und darf nicht nur dazu verwendet werden, um die Seite noch weiter aufzublasen. Designer sollten klar sagen können, wieso sie ein Bild, eine Grafik, ein Video genau an dieser Stelle einsetzen. Gelungene Beispiele gibt es hier.

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