Mehr als nur ein Urlaubsgruß

09.02.2012
Postkarten übermitteln nicht mehr nur Urlaubsgrüße. So setzt man die Karten kreativ und korrekt für Werbezwecke ein.

Eine Postkarte ist ein echter Alleskönner: Sie übermittelt ihre Botschaft auf den ersten Blick, kostet weniger Porto als ein Brief und bietet doch vielfältige kreative Möglichkeiten. Solange sich Gestalter an ein paar Vorgaben halten, ist nicht nur hinsichtlich des Formats und der Vorderseite vieles erlaubt.

Woher kommt die Postkarte?

Die ersten Postkarten im heutigen Sinn wurden 1869 als "Correspondenzkarten" von der österreichisch-ungarischen Post verschickt. Die offenen Mitteilungen sollten eine kostengünstige Alternative zum verschlossenen Brief sein. Ab 1872 wurden vermehrt Postkarten mit Bildmotiven produziert, bereits Ende des 19. Jahrhunderts auch farbig, wodurch ihre Beliebtheit zunahm. Waren die Postkarten ursprünglich nur mit einer aufgedruckten Briefmarke erhältlich, so standen sie später für sich und zogen im Lauf der Zeit auch Sammler an. Heute findet man in jedem Urlaubsland und in jedem Schreibwarenladen Postkarten, und zwar in allen Formen, Farben und Varianten.

Wie muss eine Postkarte aussehen?

Damit eine Postkarte befördert wird, muss sie einige Voraussetzungen erfüllen. Die Deutsche Post macht dazu klare Vorgaben: Die Postkarte muss in der Länge zwischen 140 und 235 Millimeter messen, in der Breite zwischen 90 und 125 Millimeter. Das Flächengewicht des Papiers oder Kartons muss zwischen 150 und 500 Gramm pro Quadratmeter liegen. Das Porto beträgt dann 45 Cent. Ein weitere Bedingung trifft auf Mailings zu: Die Postkarte muss hier automationsfähig sein, d.h. sich maschinell verarbeiten lassen. Dies muss besonders bei der Gestaltung berücksichtigt werden.

Maschinenlesbarkeit bei Mailings sicherstellen

Für die Gestaltung der Aufschriftseite von Postkarten bzw. "Standardbriefsendungen in Kartenform", wie es die Deutsche Post nennt, gelten einige Bestimmungen. Für Postkarten bis zum Format DIN C6 muss die Adresse in der Lesezone parallel zu den langen Seiten der Karte aufgebracht werden. Links neben der Adresse muss ein senkrechter, dunkler Trennstrich platziert werden, der mindestens 1,2 Millimeter breit und 50 Millimeter lang ist. Idealerweise steht er 74 Millimeter vom rechten Rand entfernt. Der Abstand der Adressaufschrift soll mindestens 5 Millimeter von dem Trennstrich bzw. dem linken Kartenrand betragen. Der Trennstrich darf nicht Teil einer Grafik sein.

Weitere Bedingungen

Die Deutsche Post testet Mailings auf Anfrage in ihren Sortieranlagen, um die korrekte Verarbeitung sicherzustellen. Denn statisch aufgeladene oder geknickte Sendungen sowie Postkarten, deren Vorder- und Rückseite nicht die gleiche Form haben, können Probleme bereiten. Werden die Postkarten schlecht gelagert und wellt sich das Papier, können ebenfalls Schwierigkeiten auftreten. Durch das Flächengewicht von mindestens 150 Gramm pro Quadratmeter soll eine ausreichende Stabilität garantiert werden. Alle Voraussetzungen für Postkarten-Mailings und andere automationsfähige Sendungen hat die Deutsche Post in dieser PDF-Datei zusammengestellt.

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