Maximale Kompatibilität

30.01.2014
Verschiedene Browser und Betriebssysteme: So vereinheitlicht man Webseiten am besten

Nutzer gehen mit unterschiedlichen Browsern und Betriebssystemen ins Web und verwenden die Programme auch noch in verschiedenen Versionen. Wie man dennoch eine maximale Kompatibilität erreicht, verraten unsere Tipps. Der Grundtenor ist stets der Gleiche: Verzicht auf überflüssige Elemente, die eventuell nicht unterstützt werden.

Bilddateien

 Quelle: an.porsche/ Pixelio.de


Quelle: an.porsche/
Pixelio.de Der Internet Explorer kann in älteren Versionen das PNG-Format nur fehlerhaft wiedergeben. Alternativen sind JPG- oder GIF-Dateien. Beide haben Vor- und Nachteile: JPG-Dateien werden meist für Fotos verwendet, da sie bis zu 16 Millionen Farben darstellen können. Je nach Stärke der Kompression fällt auch die Qualität der Bilder aus. Große Dateien brauchen lange Ladezeiten, kleine Dateien wirken verpixelt, ein Mittelweg ist sinnvoll. Mit JPGs kann man zudem keine Transparenzen darstellen, dies ist ein Vorteil von GIF-Dateien. GIFs eignen sich jedoch weniger für Fotos, da sie nur 256 Farben darstellen können. Sie spielen ihre Stärken bei Farbflächen aus.

Flash-Dateien

In Zeiten mobiler Endgeräte wird die Verwendung von Flash-Inhalten zunehmend problematischer. Einerseits stehen kaum Alternativen für das Programm zur Verfügung, andererseits unterstützen einige Geräte das Format nicht. Selbst wenn das Plug-in installiert werden könnte, nutzen es nicht alle Anwender. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Plug-in abstürzen kann und Flash-Animationen häufig eine gewisse Zeit zum Laden brauchen. Das kann vor allem unterwegs und mit schlechter Internet-Verbindung zum Problem werden. Eine Alternative ist Javascript.

Popup-Fenster

 Quelle: Markus Hein/ Pixelio.de


Quelle: Markus Hein/
Pixelio.de Manche Webseiten lagern Funktionen in Popup-Fenstern aus, beispielsweise Formulare oder Hilfeseiten. Sollte der Nutzer einen Popup-Blocker installiert haben, kann es Probleme geben einige Browser bringen diese Blocker sogar standardmäßig mit. Auch auf mobilen Endgeräten lassen sich Popups nicht vernünftig nutzen und wiedergeben. Daher empfiehlt es sich, entscheidende Informationen nicht in Popups zu hinterlegen.

Testläufe starten

Es gibt Tools im Internet, mit denen sich die Webseitennutzung unter verschiedenen Bedingungen simulieren lässt. Eine gute Seite ist zum Beispiel Browsershots.org. Hier kann man eine Webseite in verschiedenen Browsern prüfen, ohne die Browser selbst installieren zu müssen. Neben kostenlosen Diensten haben sich auch Anbieter darauf spezialisiert, gegen ein Honorar einen Webauftritt auf mögliche Schwachstellen hinsichtlich der Kompatibilität abzuklopfen.

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