Matt- Glanz- und 3D-Lack

10.09.2009
Drucksachen lassen sich auf vielfältige Art veredeln. Zu den beliebtesten Techniken zählt das Auftragen von Lack. Dadurch werden Ihre Produkte mehrfach aufgewertet.

Mattlack oder Glanzlack?

Sowohl im Offsetdruck, als auch im Digitaldruck können matte oder glänzende Lacke aufgebracht werden. Glänzende Lacke fallen auf den ersten Blick auf und geben den Drucksachen ein besonders hochwertiges Aussehen. Die Farben kommen dadurch ebenfalls sehr leuchtend zur Geltung. Mattlack wirkt bei manchen Drucksachen edler, außerdem spiegelt er nicht, so dass das Gedruckte besser lesbar bleibt.

Partiell oder vollflächig?

Lacke lassen sich auf den gesamten Druckbogen aufbringen, oder nur an einzelnen Stellen. Wird jede Seite vollflächig lackiert, so schafft das ein homogenes Erscheinungsbild und die Drucksachen werden deutlich aufgewertet. Empfehlenswert ist das Verfahren bei Produkten, die stark beansprucht werden, wie zum Beispiel Speisekarten. Des Weiteren schützt ein vollflächig aufgetragener Lack auch vor dem Vergilben. Um einzelne Partien hervorzuheben, kann der Lack als Spotlack verwendet werden. Das bietet sich unter anderem bei Mailings an. LASERLINE bietet Ihnen Spotlackierung als Semi-Mattlack und 3D-Lack bei Digitaldruckprodukten oder bei Offsetdruckprodukten als UV-Lack an.

Dispersions- oder UV-Lack?

UV-Lack trocknet nicht, er härtet aus. Dazu werden UV-Lampen eingesetzt, die die Fotoinitiatoren im Lack „aktivieren“. Dadurch wird eine chemische Reaktion angestoßen, die den Lack fest werden lässt. Dispersionslack verhält sich dagegen wie Druckfarbe: Er trocknet in erster Linie durch Wegschlagen ins Papier und Verdampfen des Lösemittels. Dispersionslack lässt sich einfacher anwenden, während UV-Lack einen höheren Glanz und eine bessere Widerstandskraft gegen Schmutz und Kratzer erzielt.

Wie erfolgt der Auftrag?

Moderne Offsetdruckmaschinen verfügen neben Farbwerken über ein oder mehrere Lackwerke. LASERLINE druckt auf einer Heidelberg Speedmaster CD 102 mit Lackwerk. Beim Druck wird also nicht nur die Farbe aufs Papier gebracht, sondern gleichzeitig zeit- und kostensparend auch der Lack. Gleichzeitig kann LASERLINE Drucksachen offline – das heißt, nach dem Druck – mit Lack veredeln. Im Digitaldruck steht ein Kodak Nexpress 2100 Drucksystem mit einer separaten Lackeinheit zur Verfügung. Sie trägt wahlweise Matt- Semimatt- oder Hochglanzlack während des Druckprozesses auf. Darüber hinaus wird damit auch der vollflächige oder partielle 3D-Lack produziert. Damit Sie Ihre Veredelung sehen und fühlen können.

Was gibt es noch zu beachten?

Entscheidend dafür, wie der Lackauftrag auf dem fertigen Produkt wirkt, ist auch das verwendete Papier. Je glatter der Bedruckstoff, desto stärker kommt die Wirkung des Lacks zur Geltung. Noch hochwertiger erscheinen die Drucksachen, wenn ein Papier mit einem höheren Flächengewicht verwendet wurde.

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