LOPE-C 2013: Elektronik trifft auf Folie

24.04.2013
Internationale Veranstaltung rund um die organische und gedruckte Elektronik

Auf der diesjährigen Internationalen Konferenz und Fachmesse LOPE-C zeigen internationale Unternehmen ihre Lösungen rund um die organische und gedruckte Elektronik. Dabei spiegelt die Veranstaltung die jeweiligen Märkte und Fortschritte wider und legt dabei besonders viel Wert auf Endanwendungen, deren Anforderungen, Herstellungsprozesse und Materialien. Am 11. bis 13. Juni findet die Veranstaltung in München statt.

Organische Elektronik steckt schon heute in Displays von Smartphones. Doch sie eignet sich für Vieles mehr: Im Automobil dient sie als beleuchtete Einstiegsleiste oder erleuchtet den Dachhimmel und sorgt so für Komfort und Wohlfühl-Ambiente im Fahrzeuginneren. In Form gleichmäßig beleuchteter, intuitiv nutzbarer und flexibel einsetzbarer Bedienoberflächen erleichtert die gedruckte Elektronik zudem die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Auch in der Medizintechnik ist die gedruckte Elektronik beispielsweise als Glukose-Teststreifen angekommen. Und als OLEDs eignen sie sich für verschiedene mobile Geräte wie Blutzuckermessinstrumente oder zum Monitoring von Patienten. Einen festen Platz haben hybride RFID-Tags (Radio Frequency Identification), die mit gedruckten Antennen und winzig kleinem Si-Chip als intelligente Label auf Produktverpackungen vor Diebstahl schützen oder diese beim Transport sicher identifizieren können. Auch dienen RFID-Etiketten als Preisschilder, mit denen sich Preisänderungen am Regal schnell aktualisieren lassen. Neueste Anwendungen für organische und gedruckte Elektronik sind in E-Book-Readern und Touchscreens mit kapazitiver Sensorik zu finden.

Dr. Klaus Hecker, Geschäftsführer der OE-A (Organic and Printed Electronics Association), schätzt, dass der weltweite Markt für organische Elektronik weiterhin prosperieren wird: Für gedruckte Elektronik eröffnet sich ein riesiges Potential, da diese Technologie nicht nur in etablierten Branchen zum Einsatz kommt, sondern auch neuartige Funktionen ermöglicht. Das können so genannte intelligente Verpackungen sein, die aufleuchten, wenn sich jemand nähert, oder aber im Medizin- bzw. Pharmabereich, wenn die Verpackung eines Grippemedikaments in die Lage versetzt wird, die Körpertemperatur eines Patienten zu messen.

Die weltweite Leitmesse für gedruckte Elektronik LOPE-C 2013 zeigt zahlreiche neue Anwendungen und reflektiert den Ist-Stand dieser vielseitigen Technologie. Zudem stellt sie Substrat- und Materialtrends vor, und welche Druck- und Beschichtungstechnologien künftig relevant sein werden. Die Zukunftsperspektiven der organischen Elektronik sind sehr vielversprechend.

Auch in den nächsten Jahren wird die gedruckte Elektronik eine Schlüsseltechnologie sein, die neue Materialien, Verfahren und Funktionen gekonnt vereint. Dies wird auch in der neuen Roadmap der OE-A detailliert beschrieben., so Hecker. Mit über 210 Mitgliedern weltweit ist die OE-A der führende Verband dieser Industrie und Mitorganisator der LOPE-C, die durch die Kombination von Konferenz und Fachmesse eine ideale Plattform für wissenschaftliche Innovationen und technologische Entwicklungen bietet. Unabhängige Marktforschungsunternehmen schätzen, dass der Markt für organische Elektronik derzeit einen Umsatz von rund acht Milliarden US-Dollar aufweist, und sie auch davon ausgehen, dass sich das Marktvolumen in den nächsten zehn Jahren weltweit auf über 50 Milliarden US-Dollar summieren wird.

Impressionen LOPE-C 2012 (weiteres druckfähiges Bildmaterial sowie deren Nutzungsrechte finden Sie unter http://media.messe-muenchen.de/LOPE-C/. Akkreditieren Sie sich vorab für die LOPE-C 2013 und erhalten Sie Ihr kostenfreies Presseticket per E-Mail: http://www.lope-c.com/de/akkreditierung/.

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