Layout: Tipps für den Seitenaufbau

19.11.2009
Am Anfang eines neuen Layouts steht zunächst die leere Seite. Sie gilt es, mit Inhalten wie Texten und Bild zu füllen. Für den Aufbau der Seiten gibt es einige grundlegende Tipps.

Treppen vermeiden

Unschön wirkt eine Treppenbildung im Layout. Das gilt sowohl für Texte, für Bilder, als auch für die Kombination aus beidem. Treppen bilden sich beispielsweise, wenn unterschiedliche große Bilder übereinander gesetzt werden. Eine einzige Ausnahme gibt es: Wenn die Treppen bewusst als Gestaltungselement eingesetzt werden. Das sollte dann jedoch deutlich zu erkennen sein.

Achsen nutzen


Quelle: Markus Hein (Pixelio) Das menschliche Auge hält sich beim Umherschauen gerne an Linien und festen Strukturen fest. Sie vermitteln Ordnung und leiten den Blick. Gedachte Linien im Layout, anhand derer die einzelnen Elemente platziert werden, schaffen diese Harmonie. Wenn Sie ein Gestaltungsraster nutzen, orientieren Sie sich automatisch an Linien. Aber auch waagrechte oder sogar schräge Linien sollten berücksichtigt werden.


Quelle: D. Gast (Pixelio)

Nicht zu viele Winkel

Die Layoutelemente sollten sich an optischen Linien orientieren – allerdings nicht an zu vielen davon. Ansonsten entstehen zu viele Winkel in der Gestaltung, die das Gesamtbild ebenfalls unruhig wirken lassen. Das gilt vor allem, wenn Sie schräge Achsen einsetzen.

Freien Raum sinnvoll einsetzen


Quelle: Uwe Steinbrich (Pixelio) Gerade beim Layout von Magazinen oder edlen Broschüren sollte auch weißer Raum berücksichtigt werden. Dadurch lassen Sie den Texten, Bildern und anderen Elementen genügend Platz, um zu wirken. Bei Zeitungen dagegen ist freier Raum verschenkt: Hier geht es in erster Linie darum, möglichst viele Informationen auf kleiner Fläche unterzubringen.

Gestaltungsgesetze berücksichtigen

Die Gesetze der Ähnlichkeit, der Geschlossenheit, der Nähe und der Erfahrung leisten ebenfalls wertvolle Dienste beim Seitenaufbau im Layout. Das Gesetz der Ähnlichkeit besagt, dass wir ähnliche Elemente vor dem inneren Auge gruppieren. Auch Elemente mit geschlossenem Umriss werden als zusammenhängend wahr genommen. Nähe entsteht durch Objekte, die eng beieinander stehen, während die Erfahrung das menschliche Auge lehrt, Elemente auf einer gedachten Linie ebenfalls als zusammengehörend zu betrachten.

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