Sedkarten gestalten & drucken

13.11.2008 09:00:00
Eine Sedcard ist mit professionellen Fotos und persönlichen Daten die wichtigste Visitenkarte eines Models. Lesen Sie, wie Sie Sedkarten bestellen und gestalten können.

Das große Zauberwort der Model- und Schauspielbranche ist die Sed-Card. Heute erwarten alle etablierten Agenturen von ihren Bewerbern die Vorlage von professionellen Fotos für ihre Modellkartei. Weltweit hat sich dazu der Einsatz von Sedkarten durchgesetzt. Eine solche Karte – natürlich nur in Top-Qualität gedruckt – ist also der erste Schritt zum Casting. Sedkarten druckt LASERLINE auch in geringen Auflagen auf diversen hochwertigen Papiersorten.

Was ist überhaupt eine Sedkarte?

Normalerweise erfolgt die offizielle Präsentation eines Models über das Vorlegen eines Modelbooks und vor allem durch eine so genannte Sedkarte. Bei einer Sedcard handelt es sich um eine beidseitig bedruckte Karte in DIN A5 mit aussagekräftigen Fotos und den wichtigsten Daten über das Model. Anfänger müssen sich in der Regel selbst darum bemühen, hochwertige Bilder für eine Sedkarte oder ein Modelbook zu erstellen, um diese dann den kritischen Agentur-Scouts vorlegen zu können. Aber nicht nur hervorragende Bilder sind wichtig, auch das professionelle Layouten und Präsentieren spielt eine bedeutende Rolle, wodurch die Chancen für den Bewerber erhöht werden können.

Sedkarten bei LASERLINE

Sedkarten bieten wir im klassischen Format DIN A5 (148 x 210 mm) an. Wie immer günstig in der Kategorie Topseller/Specials, im Digitaldruck schon ab 10 Exemplaren. Als Material empfehlen wir 280 g/qm Chromokarton beidseitig gestrichen – ein hochwertiger Karton, bei dem Bilder sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite fotorealistisch in brillanten Farben gedruckt werden können. Im Individual-Druck stehen Ihnen noch mehr Papiere zur Wahl. Optional ist auch die Veredelung mit Drucklack oder Hoch- bzw. Mattfolie möglich.

Zum Begriff Sedkarte

Benannt sind die Sedkarten nach ihrem Erfinder Sebastian Sed, der mit Dorothea Parker Geschäftsführer der britischen Modelagentur Parker-Sed war. Diese war in den 1960er Jahren mit Filialen in Städten wie Hamburg und New York City als eine der ersten Agenturen auf verschiedenen Kontinenten tätig. Um die Auswahl und Buchung der internationalen Models zu vereinfachen, entwickelte Sebastian Sed ein standardisiertes Mittel zur Modelauswahl, das sehr schnell auch von anderen Agenturen übernommen wurde – die Sed-Card! In den USA sprach man Sebastian Seds Nachnamen als „Zed“ (englisches „Z“ gesprochen als weiches „S“) aus, wodurch die Bezeichnungen Zed Card oder Sed Card entstanden. Fälschlicherweise wird die Sedkarte auch sehr oft als „Setkarte“ bezeichnet, was von Filmset bzw. Fotoset abgleitet wurde. Eine andere irreführende Erklärung besagt, dass „Sed“ die Kurzform des englischen Verbs „to seduce“ sei, was verführen bedeutet.

Inhalt und Aufbau

Auf der Vorderseite befinden sich ein formatfüllendes Porträt und der Künstlername. Laut diverser Untersuchungen investieren Modelagenturen oder Casting-Verantwortliche bei Film- und TV, lediglich rund 2-3 Sekunden pro Sedkarte. Da es in der Regel viele BewerberInnen gibt, lässt sich erahnen, wie wichtig ein sehr gutes Porträt auf der Vorderseite ist. Eine Umfrage unter Castingagenten aus den USA hat ergeben, dass die Karten vorerst nach gefragtem Typ, wie zum Beispiel Haar- und Hautfarbe, sortiert werden. Erst danach wird ein passendes Model ausgewählt. Am wichtigsten hierbei sind den meisten Agenten die Augen – das Model sollte also Augenkontakt mit der Kamera haben. Die Fotos auf der Rückseite der Sedcard müssen unterschiedliche Stimmungen und Wandelbarkeit des Models wiedergeben. Lachend, nachdenklich, ernst, erotisch - der Betrachter muss den Einsatzbereich wieder finden, für den er gerade ein Model sucht. Auch ein Ganzkörperfoto ist natürlich wichtig. Ebenso persönliche Daten des Models wie z. B. Augenfarbe, Körpermaße und Schuhgröße.

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