Papierserie Teil 7: Spezialpapier

09.11.2017 09:00:00
Die bisherigen sechs Teile unserer Papierserie haben gezeigt, dass die Welt der Papiere jede Menge Varianten birgt. Doch für manche Aufgaben braucht man Experten der besonderen Art: Spezialpapiere.

Allein das Wort macht neugierig – und eines sofort deutlich: Von Standard kann bei Spezialpapieren keine Rede sein. LASERLINE hat von ihnen zahlreiche im Sortiment; sie zeichnen sich durch besondere Eigenschaften und deswegen außergewöhnliche Anwendungsmöglichkeiten aus.

Persönlicher Hintergrund

Bierpapier wird mit Hopfen und Malz hergestellt und bietet extravagante Einschlüsse.
Manche fallen mit ihrer Art sofort ins Auge, anderen sieht man auf den ersten Blick nicht an, wie ausgeklügelt die dahinter stehende Technik ist.

Und unterschiedlicher könnten ihre jeweiligen Stärken kaum sein: Während die einen mit Schwerentflammbarkeit punkten, überzeugen andere durch Neonfarben.

Und wieder andere machen Lust auf einen Besuch im Brauhaus, weil sie unter anderem aus Hopfen und Malz bestehen. Nicht zu vergessen die nützlichen SD-Papiere (SD steht für „selbstdurchschreibend“). Die einzige Gemeinsamkeit dieser Spezialpapiere: das Besondere!

Eigenschaften

Spezialpapier zum Aufkleben: Neon-Aufkleber in neongelb, neonorange, neonrot und neongrün.
Die Neonpapiere leuchten in knalligen Farben; es gibt sie sowohl für Plakate als auch für Aufkleber. Für Plakate hat LASERLINE standardmäßig ein neongelbes Papier mit einer Grammatur von 130 g/qm im Sortiment. Weitere Farben gibt es auf Anfrage. Für die Aufkleber sind Neongelb, Neongrün, Neonrot und Neonorange auf Lager. Wer die Aufmerksamkeit noch verstärken will, kann UV-Licht einsetzen – auch als Schwarzlicht bekannt – das die Leuchtkraft der Neonpapiere steigert.

Die Inhaltsstoffe Hopfen und Malz geben dem Bierpapier vom Hersteller Gmund seinen Namen. In Verbindung mit Zellstoff entsteht ein Papier mit sichtbaren Einschlüssen der natürlichen Zutaten. Die Optik ist so besonders, dass man das Papier auch anfassen möchte. Und das ist gerade im digitalen Alltag ein Garant für besondere Aufmerksamkeit.

Das schwer entflammbare Papier Maine M1, das LASERLINE für Plakate und Klatschpappen anbietet, verbrennt nicht, sondern verraucht.
Wer von schwer entflammbar spricht, meint meistens B1 oder M1 – je nachdem, ob von einem Papier die Rede ist, das nach der deutschen oder der noch strengeren französischen Norm geprüft wurde. Egal, welche Bezeichnung man wählt: Diese Papiere brennen nicht, sondern verrauchen.

LASERLINE bietet zu diesem Zweck auf Anfrage das Maine M1 schwer entflammbar matt an, das seine Feuerfestigkeit aufgrund von synthetischen Bindemitteln, Mineralsalzen und Füllstoffen erhält.

Es gibt das Papier in vier Grammaturen – 120, 185, 250 und 380 g/qm, wobei LASERLINE bei den beiden stärksten Varianten von einem Karton spricht.

Auch wenn es sie in verschiedenen Farbkombinationen gibt: Bei den SD-Papieren geht es weniger um das Aussehen als um die Funktion: das automatische Durchschreiben.

Aufgebaut sind sie immer gleich: Sie bestehen aus einem Oberblatt, einem oder zwei Mittelblättern und einem Schlussblatt. LASERLINE bietet sie in verschiedenen Größen an: in DIN A3 bis A6 jeweils hoch, DIN lang und 2/3 A4 jeweils hoch und im handlichen Gastroformat (62 x 140 mm). Außerdem hat der Kunde die Wahl zwischen Selbsttrennleimung und Blockleimung.

Leistungen/Kompetenzen

Der Einsatz von Neonpapieren für Plakate oder Aufkleber liegt auf der Hand. Da schwarze Schrift besonders kontrastreich auf den auffallenden Farben steht, ist mit wenig Aufwand ein Hingucker gedruckt. Auf diesem Weg lassen sich Veranstaltungen bestens ankündigen, Werbeslogans plakativ bekanntmachen oder auch QR-Codes schlicht und gleichzeitig wirksam präsentieren.

Klappkarten und Speisekarten, Briefbogen, Visitenkarten oder Einleger sind ideale Anwendungen für das Bierpapier. Denn dort, wo die Haptik und die Optik eine Rolle spielen, ist dieses Spezialpapier besonders gut aufgehoben. Grammaturen zwischen 135 und 250 g/qm ermöglichen für jeden Geschmack das richtige Produkt – vom leichten Briefpapier bis zur knickfesten Visitenkarten.

Bei SD-Papieren geht es weniger um das Aussehen als um die Funktion: das automatische Durchschreiben.
Unabhängig davon, ob auf Plakaten nüchterne Informationen stehen oder ob sie dank einem farbigen Druck zum dekorativen Hingucker werden: In öffentlichen Gebäuden wie Flughäfen, Schulen, Messehallen oder Museen müssen sie laut Gesetzgeber schwer entflammbar sein.

Dank Maine M1 schwer entflammbar matt kein Problem: Das Papier brennt sozusagen darauf, kreativ weiterverarbeitet zu werden. Übrigens: Auch Spezialprodukte wie Klatschpappen lassen sich aus diesem Material hervorragend anfertigen.

Ob mit grünem, blauem, rosafarbenem, gelbem oder weißem Mittelblatt: LASERLINE liefert selbstdurchschreibendes Papier für Kaufquittungen, Lieferscheine, Protokolle oder Auftragsbestätigungen. SD-Papiere sind auch in Zeiten von Computer und Tablet beliebt und notwendig.

Nur einmal den Stift in die Hand genommen, drückt sich Buchstabe für Buchstabe, Ziffer für Ziffer vom ersten Blatt über das mittlere bis zum untersten Blatt durch. Es entstehen schmierfreie Durchschläge für den Kunden oder den Lieferanten, die sich aufgrund der unterschiedlichen Blattfarben eindeutig zuordnen lassen.

Wissenswertes

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie ein selbstdurchschreibendes Papier funktioniert? Das Geheimnis liegt in den sogenannten Geber- und Nehmerstrichen – sprich Beschichtungen, die in ihrem Zusammenspiel Farbe erzeugen.

Durchschreibsätze von LASERLINE bestehen aus einem Oberblatt, einem oder zwei Mittelblättern und einem Schlussblatt.
Die Rückseite des oberen Blattes trägt einen Geberstrich. Er besteht aus Mikrokapseln, die zunächst unversehrt sind. Erst der Druck von Kugelschreiber oder Bleistift zerstört sie – die in den Mikrokapseln vorhandenen Farbbildner werden freigesetzt.

Diese noch farblosen Elemente treffen auf den Nehmerstrich, der auf der Vorderseite des Zwischenblattes liegt. Die Striche reagieren miteinander, sodass aus den farblosen Farbbildnern eine schwarze, schmierfreie Durchschrift wird. Vom mittleren zum untersten Blatt vollzieht sich der gleiche Vorgang noch einmal. Denn die Unterseite des Zwischenblattes hat einen Geberstrich, die Oberseite des unteren einen Nehmerstrich.

Die Geberstriche sind übrigens dafür verantwortlich, dass die Ober- und Mittelblätter druckempfindlich sind und vorsichtig behandelt werden müssen. Das unterste Blatt dagegen ist druckunempfindlich.

 

Alle bisherigen Teile der LASERLINE-Papierserie finden Sie unten stehend. Keinen Teil verpassen? Melden Sie sich einfach für den kostenfreien LASERLINE Newsletter an und bleiben Sie immer informiert!

Papierserie Teil 1: Karton
Papierserie Teil 2: Feinstpapier
Papierserie Teil 3: Naturpapier
Papierserie Teil 4: Recyclingpapier
Papierserie Teil 5: Bilderdruckpapier
Papierserie Teil 6: Haftpapiere und Haftfolien
Papierserie Teil 7: Spezialpapier

Eine Übersicht über alle Papiere finden Sie auf dieser Seite: www.laser-line.de/papiere

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