LASERLINE stockt Kapazitäten auf

10.01.2013 09:00:00
Unternehmen baut zweiten Standort in Reinickendorf auf

Das Berliner Druckzentrum LASERLINE wächst nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich: In diesem Sommer wird das Unternehmen einen weiteren Produktionsstandort im Berliner Norden eröffnen. Der gesamte Offsetdruck zieht in den kommenden Monaten in die ehemalige Druckhalle des Cornelsen Verlages nach Reinickendorf. Das Unternehmen investiert in den nächsten zwei Jahren mehr als 12,5 Millionen Euro in den Ausbau des Betriebs. Auch am Standort in der Scheringstraße wird sich dann einiges tun.

Druckzentrum investiert fast 8 Millionen Euro in neue Maschinen


Quelle: Heidelberger
Druckmaschinen Damit hätte 2007, als das neue Firmengebäude eröffnet wurde, trotz aller Planungen und sonnigen Zukunftsprognosen niemand gerechnet: 2012 wird es zu eng im Drucksaal, um die Flut der Aufträge bewältigen zu können. LASERLINE ist in den vergangenen Jahren überproportional gewachsen, die Auftrags- und Umsatzsteigerungen lagen zum Teil bei mehr als 25 Prozent. Selbst in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise legte das Unternehmen zu und erweiterte bereits 2009 seine Produktionsstätte um eine große Halle. Das enorme Wachstum hielt an und hat damit alle Erwartungen übertroffen. So ist LASERLINE im vergangenen Jahr trotz der Hallenerweiterung im Hauptgebäude erneut an die Grenzen seiner Kapazitäten gestoßen. Ein neuer Produktionsstandort musste deshalb dringend her.


Quelle: LASERLINE Mit der ehemaligen Druckhalle des renommierten Cornelsen Verlages in Reinickendorf hat LASERLINE eine gute Möglichkeit gefunden, die Erweiterung des Unternehmens nach Maß aufzubauen. Auf ca. 5000 Quadratmetern wird sich der Offsetdruck dann ab dem Sommer ausbreiten können. Stück für Stück werden derzeit die beiden großen Drucksäle und die dazugehörigen Räume von Grund auf saniert und für die Ansprüche des modernen Offsetdrucks hergerichtet. Obwohl die Voraussetzungen gut sind, weil die Halle vorher bereits für den Druckbetrieb genutzt wurde, gibt es für LASERLINE einiges zu tun von der Sohle bis zur Decke bleibt am neuen Standort nichts, wie es war. Vor allem die veraltete Betriebstechnik wird jetzt vollständig modernisiert. Denn alles muss bereit sein, bevor die neuen Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen fertig montiert werden. Allein in den neuen Maschinenpark des Offsetdrucks investiert LASERLINE fast acht Millionen Euro. Drei neue Offsetdruckmaschinen des Herstellers Heidelberg bilden das Herzstück der neuen Produktionsstätte. Wir versprechen uns eine beachtliche Produktivitätssteigerung mit den Maschinen einer völlig neuen Technologiegeneration, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter LASERLINES, Tomislav Bucec. Die neuen Maschinen zeichnen sich darüber hinaus durch eine hohe Energieeffizienz und einen schonenden Ressourceneinsatz aus: Beides sind wichtige Argumente für LASERLINE, in einen hochmodernen Maschinenpark zu investieren. Hinzu kommen Maschinen für die Weiterverarbeitung der Druckprodukte, die ebenfalls vor Ort erfolgen wird. Auch für die Druckvorstufe, Logistik und IT wird die zusätzliche Produktionsstätte ganz neu ausgerüstet. Wir freuen uns sehr auf die neuen Möglichkeiten, sagt LASERLINE-Chef Bucec. Das Einzige, was wir bedauern, ist, dass die Wege nun nicht mehr so kurz sein werden wie bisher.


Quelle: Heidelberger
Druckmaschinen Insgesamt 92 Mitarbeiter, und damit fast die Hälfte der Belegschaft, werden an den neuen Standort in der Holzhauser Straße in Reinickendorf ziehen. Auf knapp 100 soll die Zahl der Beschäftigten dort wachsen, wenn der Betrieb erst einmal läuft. Auch am Hauptsitz in der Scheringstraße stehen umfangreiche Veränderungen an. Der Digitaldruck zieht aus den beengten Verhältnissen in den großen Drucksaal um und kann sich dort entfalten. Dazu kommt der gesamte Bereich des Großformatdrucks, der nach seinem Umzug vom Standort in Bremen derzeit noch in gemieteten Räumen untergebracht ist. Auch der Großformatdruck wird mit neuen Maschinen ausgebaut, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden ausgelegt sind. Mit den erweiterten Produktionsmöglichkeiten kann LASERLINE dann gerade im Bereich der Werbetechnik ordentlich zulegen. Ideen und Pläne zur Erweiterung gab es schon länger, jetzt ist die Zeit gekommen, diese auch umzusetzen. Es ist nicht so, dass wir dann zu viel Platz hätten, sagt LASERLINE-Chef Bucec. Wir werden jeden Quadratmeter optimal nutzen.

Quelle: EFRE

Möglich gemacht hat diese für LASERLINE wichtige Erweiterung auch die Förderung aus Mitteln der Europäischen Union. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) trägt seit mehr als 20 Jahren auf vielfältige Weise zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Berlin bei. Nun unterstützt der Fonds auch LASERLINE bei seiner Investition in den neuen Standort und die neuen Maschinen nicht zuletzt ein Beweis für das Vertrauen des EFRE in die Zukunft des Druckzentrums.

Wir helfen Ihnen weiter!
SIE BENÖTIGEN HILFE BEI DER DRUCKDATENERSTELLUNG?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung Ihrer Druckvorlagen.
Auf unserer Serviceseite haben wir viele nützliche Hinweise dazu zusammengefasst.
SIE HABEN IHR WUNSCHPRODUKT NICHT GEFUNDEN?
Sollten Sie spezielle Anforderungen an ein Produkt haben, richten Sie bitte eine Anfrage an unser Service-Team. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie!