Kobaltfreie Druckfarben bei LASERLINE

07.09.2017 09:00:00
Gängige Offsetdruckfarben beinhalten Kobalt, doch der Stoff ist kritisch zu sehen. LASERLINE verzichtet nun völlig auf kobalthaltige Druckfarben im Offsetdruck.

Der Begriff „Kobalt“ stammt ursprünglich vom deutschen Wort für „Kobold“. Der Stoff ist jedoch längst nicht so harmlos, wie diese Bezeichnung klingt. Ganz im Gegenteil, denn Kobalt wird oft unter menschen- und umweltfeindlichen Bedingungen vorwiegend in Afrika gewonnen. In Druckfarben dient der Stoff der schnellen Trocknung – doch es geht auch anders, wie LASERLINE beweist.

Die „Seltenen Erden“

Das Mineral Kobalt ist hübsch anzuschauen, verursacht aber bei der Förderung, bei der Verwendung bis hin zur Entsorgung viele Probleme.
Quelle: Farbled / Shutterstock
Kobalt zählt zu den sogenannten „Seltenen Erden“. Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Vorkommen dieser Stoffe endlich. Nur zu 0,004 Prozent findet sich Kobalt in der Erdkruste.

Der Stoff wird vor allem in der Demokratischen Republik Kongo und in Sambia gefördert, wo die Arbeiter ihn unter gesundheitsgefährdenden und widrigen Bedingungen und zu geringsten Löhnen gewinnen. Der Kobaltabbau verseucht das Grundwasser, was den ansässigen Bauern ihre Lebensgrundlage entzieht. Zudem gibt es immer wieder blutige Auseinandersetzungen rund um die Minen und teilweise werden über die Erträge Kriege finanziert.

Etwas Positives hat Kobalt jedoch: Das Mineral lässt sich gut recyclen, diese Möglichkeit wird jedoch viel zu selten genutzt.

Warum Druckfarben Kobalt enthalten…

Farben im Offsetdruck nutzten bislang Kobalt für den Trocknungsprozess. LASERLINE verzichtet zukünftig auf Kobalt im Offsetdruck.
Quelle: Daniel Isbrecht
Batterien und Akkus enthalten Kobalt, weshalb deren Recycling dringend notwendig ist. Aber auch Druckfarben nutzen den Stoff – die Kobaltverbindungen dienen hier als Katalysator für die chemische Trocknung der Farben, die im Offsetdruck (nicht aber im Digitaldruck) nötig ist.

Erst wenn der Druck trocken ist, kann der Druckbogen weiterverarbeitet werden. Doch der Einsatz von Kobalt in Druckfarben wird immer häufiger kritisch gesehen.

Viele Kunden legen Wert auf eine nachhaltige Herstellung ihrer Drucksachen und auf einen aktiven Umweltschutz. Dazu gehört auch der konsequente Verzicht auf Kobalt.

…und wie es ohne geht

LASERLINE wurde der ausschließliche Einsatz von kobaltfreien Druckfarben von der Huber Group bescheinigt.
Moderne Druckfarben ermöglichen es, die Trocknung der Offsetdruckfarben ohne Kobalt zu erreichen. Ein ungiftiges Mineralsalz ersetzt dabei das problembehaftete Kobalt.

Nachteile im Druck gibt es dabei keine. Im Gegenteil: Ein Hersteller der kobaltfreien Druckfarben hat ermittelt, dass die Trocknung ohne den Stoff sogar besser funktioniert.

LASERLINE druckt kobaltfrei

Bewusst hat sich LASERLINE dazu entschieden, nur noch kobaltfreie Druckfarben im Offsetdruck einzusetzen. So bieten wir unseren Kunden einen weiteren Mehrwert hinsichtlich des Umweltschutzes. Im Berliner Druckzentrum wird mit 100 Prozent Ökostrom gedruckt, zudem werden alle Druckaufträge durch die CO2-Kompensation klimaneutral gestellt. Mit dem Verzicht auf Kobalt geht LASERLINE nun einen weiteren, großen Schritt hin zu einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Produktion.

Weitere Informationen zu unserem Umweltengagement erhalten Sie auch auf dieser Webseite: www.laser-line.de/umwelt-und-nachhaltigkeit

 

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