Der ProzessStandard Offsetdruck

14.01.2010 09:00:00
LASERLINE ist jetzt nach ProzessStandard Offsetdruck zertifiziert. Das bedeutet: geprüfte Qualitätssicherung im Druck nach hohen Standards.

Qualitätssicherung in Druckbetrieben hat einen Namen: Seit 2007 definiert die ISO-Norm 12647 den Prozess Standard Offsetdruck (PSO). LASERLINE hat sich bisher in der Produktion schon an diesen Standard gehalten, ist aber jetzt offiziell zertifiziert. Für Kunden bietet der PSO ein hohes Maß an Qualitätssicherung. Sie können sich nun darauf verlassen, dass LASERLINE nach einem geprüften Standard druckt.

Was legt der PSO fest?


Quelle: ProzessStandard
Offsetdruck
Der ProzessStandard Offsetdruck beschreibt, wie Druckerzeugnisse hergestellt werden. Entwickelt wurde der PSO von den Verbänden der Druck- und Medienindustrie in Deutschland sowie der Forschungsgesellschaft Druck (Fogra). Er ist international gültig. Ziel ist es, alle Schritte im Produktionsprozess vorhersehbar und effizient zu gestalten. Für den Offsetdruck werden beispielsweise eindeutige Soll- und Toleranzwerte festgelegt, die eine Druckerei einhalten muss. „Qualität wird messbar, nachweisbar und beweisbar“, fassen die Verbände die Vorteile des Standards zusammen.

Wie erfolgt die Zertifizierung?

Druckereien, die nach dem ProzessStandard Offsetdruck produzieren wollen, müssen sich von einem Verband oder der Fogra zertifizieren lassen. Anschließend erhält der Betrieb eine Testaufgabe zugeschickt. Während des Drucktermins dieser Arbeitsprobe ist ein Zertifizierer anwesend. Er überprüft die Druckbögen der vorher festgelegten Auflagenhöhe. Ein zweiter Partner muss die Messergebnisse bestätigen. Nach der Auswertung und dem positiven Resultat erhält die Druckerei die Auszeichnung als geprüfter Qualitätsbetrieb – Sie finden sie bei LASERLINE Berlin in der Empfangslobby.


Quelle: LASERLINE

Welche Schritte sind eingeschlossen?

Der PSO deckt umfangreiche Produktionsschritte ab. Die Druckbetriebe müssen beispielsweise nachweisen, dass sie die Handhabung von Farbprofilen beherrschen und in der Lage sind, gelieferte Daten zu übernehmen, zu prüfen, zu korrigieren und für den Druck aufzubereiten. Auch die Erstellung eines farbverbindlichen Proofs mit messtechnischem Beleg gehört zu den Bedingungen. Des Weiteren umfassen die Vorgaben die Erstellung von Druckplatten, die Prüfung und die Kompensierung von Schwankungen. Im Druck müssen die bereits erwähnten Sollwerte erreicht werden.

Was bringt der PSO dem Kunden?

Kunden können einige Vorteile daraus ziehen, wenn sie eine Druckerei beauftragen, die nach dem ProzessStandard Offsetdruck arbeitet. Der wichtigste Pluspunkt ist die Qualitätssicherung. Auch Folgeaufträge werden zuverlässig und mit der gleichen Farbwiedergabe hergestellt – innerhalb der in der Norm festgelegten Toleranzen. Durch die Einhaltung von Standards können die Abstimmung und die Freigabe von Druckaufträgen schneller erfolgen.


Quelle: LASERLINE

PSO bei LASERLINE

LASERLINE hält die strengen Soll- und Toleranzwerte, die der Standard vorgibt, deutlich ein und ist jetzt auch offiziell von der Fogra zertifiziert. Auf gestrichenen Papieren wird im Offsetdruck im 80er-Raster gedruckt. Auf ungestrichenen Medien, die eine gröbere Oberfläche aufweisen, wird im 70er-Raster produziert. Gedruckt wird nach der ISO-Skala. Außerdem ist LASERLINE Mitglied der Fogra.

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