Der feinste Tee die beste Bildung

22.12.2011 09:00:00
Die Teekampagne macht Ihnen ein Angebot.

Die Teekampagne macht Ihnen ein Angebot und fördert in der School for Life den Unternehmensgeist von Kindern der Armen. So versteht der Gründer der School for Life Professor em. Dr. Jürgen Zimmer die Zusammenarbeit seines langjährigen Freundes Günter Faltin mit den Mentoren der Kinder in Nordthailand. Mit einer außergewöhnlichen Aktion können Sie als Kunde der Teekampagne helfen.

Chiang Mai/Thailand im Dezember 2011

Liebe Leserin, lieber Leser,

Carl Friedrich von Weizsäcker hatte eine Vorlesung über Kant angekündigt. Der Hörsaal war gerammelt voll. Und ich als junger Student – in Hamburg im Jahr 1960 – mittendrin. Auftritt des Professors: Er würde über Kant in drei Abschnitten sprechen. Erstens: "Kant in einer Viertelstunde". Zweitens: "Kant in eineinhalb Stunden." Drittens: "Kant in einem Semester."

Damals hat mich "Kant in einer Viertelstunde" besonders beeindruckt. Und in der Erinnerung daran besteht mein Schreiben an Sie aus vier knappen Teilen, für die Sie vielleicht eine plus zwei plus zwei plus eine Minute brauchen.

Erstens: Mein Kollege und Freund Professor Dr. Günter Faltin, Gründer der Projektwerkstatt GmbH mit der Teekampagne unterbreitet Ihnen ein erstklassiges Angebot.

Zweitens: Ich berichte Ihnen, was mich an der Teekampagne seit mehr als zwanzig Jahren überzeugt.

Drittens: Sie erfahren, warum mit Überschüssen der Teekampagne aus dieser Aktion die unternehmerischen Fähigkeiten von Kindern der Armen in der School for Life in Thailand gefördert werden sollen.

Viertens: Sie klicken – falls Sie vom Angebot überzeugt sind – auf einen Knopf und schreiten zur Tat.

Erstens: Das Angebot
Sie kaufen Ihren Jahresbedarf an Tee bei der Teekampagne. Sie erhalten Darjeeling Tee, den besten Tee der Welt, zu einem unschlagbar günstigen Preis.

Den Gewinn aus dieser Aktion, 5 Prozent des Endverkaufspreises, kommt der School for Life in Thailand zugute. Und die hat sich das unternehmerische Handeln von Kindern der Armen auf die Fahne geschrieben, als einem der Wege, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Quelle: www.teekampagne.de

Alle haben etwas davon: Sie, weil Sie sich beim Kauf des Tees eines erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnisses sicher sein können. Die School for Life, weil sie die Stärken ihrer Kinder, der kleinen Huckleberry Finns und Roten Zoras, fördern kann. Und die Teekampagne, weil Sie – falls Sie die Qualität des Tees überzeugt – vielleicht zum Stammkunden der Teekampagne werden, so wie über 200.000 andere Teetrinker auch. Die Teekampagne hat 93 Prozent dieser Kunden durch Mund-zu-Mund-Empfehlungen gewonnen, ein enormer Prozentsatz und ein Beweis für Qualität und Glaubwürdigkeit.

Zweitens: Warum ich das Konzept und Angebot der Teekampagne überzeugend finde.
Mitte der 1990 Jahre skizzierten Günter Faltin und ich in dem Buch "Reichtum von unten – Die neuen Chancen der Kleinen" (Aufbau Verlag Berlin) Faltins Weg zur Gründung und Entwicklung der Teekampagne:

"Der bundesrepublikanische Teemarkt Mitte der achtziger Jahre ist von betulicher Art, die Händler vermeiden, sich auf die Füße zu treten. Auftritt der Firma Projektwerkstatt. Sie bietet an: First, später auch Second Flush Darjeeling Tee, Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1, rückstandskontrolliert.

Wie kommt es zur Idee der Teekampagne? Neil Churchill, amerikanischer Forscher in Sachen Entrepreneurship, meint, dass für eine gute Idee im Schnitt etwa 50.000 Einzelteilchen an Informationen verarbeitet werden müssten und dass es an die zehn Jahre dauere, bis die Idee ausgereift und für eine erfolgreiche Umsetzung gut sei.

Die Ideengeschichte der Teekampagne gleicht einem Puzzle, das sich über die Jahre zusammensetzt. Ein Studium an der Wirtschaftshochschule im schweizerischen St. Gallen steht am Anfang, der Einkauf in einem der Migros-Läden - die Tafel Schokolade für 40 Rappen. Gottlieb Duttweiler gerät in den Blick: Seine Auffassungen über Produktwahrheit und hohe Qualität, seine Suche nach einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis werden zu Teilen des Puzzles.

Später: Besuche in Tansania und anderen Ländern der Dritten Welt. Die Preise dort - für Kaffee, Tee, Kakao, Bananen oder Zucker - liegen bei einem Zehntel der Preise in Mitteleuropa. Warum? Wegen der Fracht-und Verpackungskosten oder der Handelsspannen?

Teuer sind nicht Fracht oder Versicherung, sondern das Verpackungsmaterial für Kleinpackungen und der aufwendige Vertriebsweg. Der Teeverkauf ist in Deutschland verschwenderisch organisiert. Also Material sparen und einen einfachen Vertriebsweg finden? Das Puzzle gewinnt langsam Konturen.

Wie steht es mit der Haltbarkeit der Ware? Sie ist wichtig, wenn Verbraucher von Klein- auf Großpackungen umsteigen sollen. Die Händler sagen, der Tee halte zwei oder drei Jahre. Hielte er auch nur ein Jahr, würde es reichen, wenn die Kunden ihren Jahresvorrat kauften - in Großpackungen mit hohem Preisvorteil. Und die Sortenvielfalt? Wenn viele Sorten viele Umstände bereiten und ihr Vertrieb damit teuer wird, wie wäre es mit nur einer Sorte? Sind Verbraucher dazu zu bewegen, aus 140 Sorten Tee nur eine zu wählen und sie ein Jahr lang zu trinken? Die Antwort: Ja, wenn der Einkaufspreis des Tees eine untergeordnete Rolle spielt, dann kann man den besten Tee der Welt nehmen; und der - da ist sich die Fachwelt einig - wächst an den Südhängen des Himalaja und trägt den Namen des Distrikts Darjeeling. Das Puzzle vervollständigt sich.

Was ist – in Konsequenz – dann anders an der Idee der Teekampagne?

Erstens: Der Verkauf von einer Sorte vereinfacht die Abwicklung, hält den Apparat klein und macht es leichter, sich kompetent mit diesem Produkt zu befassen. Vielfalt im Sortiment führt leicht zu Dilettantismus im Detail.

Zweitens: Die Teekampagne bricht mit der Auffassung, Tee sei nur in kleinen Portionen verkäuflich. Mittlerweile erzielt sie über 90 Prozent ihres Umsatzes mit Ein-Kilo-Packungen. Sie spart damit entscheidend an Verpackungsmaterial.

Drittens: Sie teilt nicht die Auffassung, die Ware müsse in Läden das ganze Jahr über ständig verfügbar sein. Nein, man kann den Tee auch in jährlich wiederkehrenden, zeitlich begrenzten Kampagnen verkaufen. Die Käufer selbst halten Vorrat und brauchen die Zins-, Lager- und Vertriebskosten des Händlers nicht teuer zu bezahlen."

Quelle: www.teekampagne.de

Als im Jahr 1985 in der ersten Kampagne auf Anhieb vier Tonnen Tee verkauft wurden, begannen stürmische Zeiten. Deutsche Teehändler fanden die Praxis der Teekampagne, Rückstandskontrollen durchzuführen und sie auf der Rückseite der Packung abzudrucken, für die Branche rufschädigend. Mit eher finsteren Mienen wurde auch die konsequente Haltung der Teekampagne betrachtet, nur 100 Prozent reinen Darjeeling-Tee zu verkaufen und damit einer weltweiten Unsitte entgegenzuwirken, die aus 10.000 Tonnen an jährlich geerntetem Darjeeling Tee 40.000 Tonnen zaubert. Da wird mit billigem Tee gestreckt, und ich erinnere mich an einen Teehändler in Kalkutta, der mir die Tricks der Betrüger vorführte: Man mische drei Löffel von "rainy tea" mit einem Löffel "first flush" und behaupte, das würde immer noch nach "first flush" schmecken. Tut es aber nicht, wenn man weiß, wie reiner „first flush“ schmeckt.


Quelle: Teekampagne Weil aber die Teekampagne mit Erfolg auf der Hut war und ist, verlieh ihr der Tea Board of India 1988 das von ihm eingeführte Gütesiegel für Darjeeling Tee und später als erstem deutschen Unternehmen die Lizenz, die bestätigt, dass die Teekampagne mit 100% reinem Darjeeling handelt.

Wie wehrt man sich als Teehändler gegen die Teekampagne und ihre Erfolgsgeschichte? Durch Übernahme der Prinzipien? Nein, durch Imitation der Verpackung. Es ist vergnüglich, in den Räumen der Projektwerkstatt GmbH die über 30 Imitate zu besichtigen.

Quelle: www.teekampagne.de

Die Teekampagne setzte sich von Anfang an gegen den Einsatz von Pestiziden und die damit verbundenen Chemierückstände ein. Der Tee unterliegt einem mehrstufigen Kontrollsystem. Nur die allerbeste Qualität kommt in Ihre Tasse. Dazu Günter Faltin: "Erst hielten die Besitzer der Teeplantagen uns für völlig verrückt, dass wir wegen Millionstel Gramm so viel Aufhebens machten. Inzwischen hat eine junge Generation die Verantwortung übernommen und sieht im ökologischen Teeanbau die einzige Überlebenschance für Darjeeling. Seit 2010 sind alle unsere Tees ökologisch angebaut und zertifiziert."

Die Teekampagne ist zum größten Teeversandhaus in Deutschland und zum weltweit führenden Importeur von Darjeeling Tee geworden. Sie verkauft heute 400 Tonnen im Jahr, was einem Volumen von 57 Schiffscontainern entspricht. Diesen Erfolg hat sie der Idee zu verdanken, mit Konventionen des Handels zu brechen: kein Zwischenhandel, nur eine einzige Sorte Tee, nur Großpackungen. So spart die Teekampagne unnötige Wege, Lagerkosten und Verpackungsmaterial.

Drittens: Die School for Life versteht die Kinder der Armen als Künstler und Unternehmer.

Die School for Life wurde im Jahr 2003 von Thaneen "Joy" Worrawittayakun und mir in Nord-Thailand in der Nähe von Chiang Mai gegründet. Sie nimmt Kinder aus schwierigen Verhältnissen auf. Auch wenn den Anfang Aids-Waisen machten, sind mittlerweile andere Kinder hinzugekommen. Waisenkinder, die den Tsunami überlebten, Kinder, deren Eltern auf der Flucht umgekommen oder verschollen sind, Kinder, die Situationen der Brutalität und Misshandlung entkamen oder Kinder der Bergstämme aus entlegenen Gegenden, Kinder der Akha, Lisu, Lahu oder Hmong, die bisher kaum die Chance hatten, eine Schule zu besuchen.

Unter den ersten Kindern waren der zwölfjährige Long aus dem Dschungel, der von Bambuswürmern, Mäusen und Früchten gelebt hatte, die zehnjährige Wow, deren Straßenfamilie 29 Tage im Monat von Reis mit Chili und Salz lebte, der neunjährige Mod, der aus harten Gräsern Büschel band und sie als Besen verkaufte, der siebenjährige Boy, der am Krankenbett das Sterben seiner aidskranken Mutter miterlebte und viele Nächte bitterlich weinte, die neunjährige Namfom, die, aus Dörfern mit Steinwürfen vertrieben, sich im Selbsthass die Haare ausriss, der sechsjährige Cob, den seine überforderte und gewalttätige Großmutter in einer Kiste gefangen hielt, der neunjährige Jimmy mit rotverschmiertem Gesicht und dickem Bauch, der seinen Hunger mit roter Erde gestillt hatte, oder die zwölfjährige Jib, die den Tsunami überlebte und Schüttelkrämpfe bekam, bei dem Versuch, ihr Trauma loszuwerden.

Auf dem Campus hat sich eine mehrsprachige, multiethnische Gemeinschaft von 140 Kindern versammelt. Es ist wichtig, Thai als gemeinsame sprachliche Basis zu lernen, und Englisch, um sich mit Gästen und Volontären und später auch international verständigen zu können. Unter den Kleinen und Großen der School for Life sind Buddhisten, Christen und solche, die den Ahnenglauben der Bergvölker mitbringen. Sie entwickeln Respekt vor den Religionen der anderen und orientieren sich an gemeinsamen Grundwerten.

Die School for Life ist kein Projekt des kurzen Atems, sondern setzt auf Nachhaltigkeit. Am Anfang steht die Wiedergewinnung der Lebensfreude unserer Kinder. Sie wachsen zu einer großen Familie zusammen. Besucher beschreiben diese Gemeinschaft mit Begriffen wie „Liebe und Mitmenschlichkeit”, „Vertrauen in die eigene Kraft”, „Selbstbewusstsein”, „Temperament”, „Friedfertigkeit”, „kulturelle Verankerung”, „Weltoffenheit”.

Die School for Life will Kinder so fördern, dass sie, von ganz unten startend, weit nach vorne kommen können. Also keine armselige Pädagogik für arme Kinder, sondern eine möglichst gute Bildung und ein Lernen als Abenteuer. Im Sinne Humboldts meint Bildung die „Anverwandlung” von Welt. Also möglichst kein Lernen anhand von Scheinproblemen, sondern als Entdeckungsreisen in eine von Kindern gestaltbare Wirklichkeit, durch Versuch und Irrtum, im Vor und Zurück, in enger Verbindung von Theorie und Praxis. Pädagogen werden dann zu Forschungsassistenten, die Ressourcen erschließen und mitlernen.

Die School for Life ist kein Raumschiff ohne Bodenberührung, sondern bezieht Menschen benachbarter Dörfer mit ein, schafft Arbeitsplätze und verbindet ein gemeinwesenorientiertes Lernen mit Gemeindeentwicklung.

Angesichts der unterschiedlichen Lebensgeschichten, Sprachen, schulischen wie nicht-schulischen Vorerfahrungen und ethnischen Hintergründe der Kinder werden Grundlagen vermittelt, die dem obligatorischen Teil des thailändischen Lehrplans folgen, und ohne die weder eine sprachliche noch eine inhaltliche Verständigung möglich wäre.

Jenseits des Erwerbs solcher Grundlagen ist viel Raum für Projekte gegeben. Sie charakterisieren die sieben Lernbereiche, die Centers of Excellence der School for Life: „Ökologische Landwirtschaft”, „Gesundheit und Ernährung”, „Körper und Seele”, „Technologie und Ökologie”, „internationale Kommunikation”, „kulturell sensitiver Tourismus”, „kulturelles Erbe und Entwicklung”. In diesen Bereichen integriert die School for Life allgemeine und berufsbezogene Bildung und ermutigt die Kinder, in „Mini Enterprises” sozial-unternehmerische Ideen zu entwickeln und zu erproben.

Und genau hier besteht eine Verbindung zum Konzept 'Entrepreneurship'. Wir erleben die Kinder als Künstler und Unternehmer. Wir verstehen die Vorbereitung auf Entrepreneurship als wichtigen Teil unseres Konzepts, als einen der Wege, Armut zu überwinden.

Die School for Life ist eine staatlich anerkannte Social Welfare School, deren Konzept von der UNESCO als "…much needed world class innovative effort in the field of education" und als "…new standard of educational excellence for the world community of the 21st century" eingeschätzt wird. Getragen wird die School for Life vom Enthusiasmus und von der Beharrlichkeit von Freunden und Förderern in der weiten Welt.

In dieser Aktion "Kauft den feinsten Tee der Welt und fördert 'the best education for the poorest' finden die Teekampagne und die School for Life zusammen.

 
Viertens: Was Sie nun tun können

Klicken Sie auf www.teekampagne.de/aktion/laserline und dort auf "Bestellen".

Über Preise können Sie sich unter https://shop.teekampagne.de informieren.

Die Teekampagne wird erkennen, dass Sie Mitglied dieser Aktion sind und dafür sorgen, dass der Gewinn aus dem Verkauf der School for Life zugute kommt. Die Spendenübermittlung übernimmt die Shaul und Hilde Robinsohn Stiftung, die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwaltet wird. In Thailand ist die School for Life Foundation für die gemeinnützige Verwendung der Mittel verantwortlich. Von ihr werden jährliche Sach- und extern geprüfte Finanzberichte vorgelegt. Sie können sicher sein, dass mit dem Betrag sorgfältig und sachangemessen umgegangen wird.

Wenn Sie mehr über die School for Life erfahren wollen – besuchen Sie unsere Homepage: www.school-for-life.org

Sie können auch Pate werden oder bei uns "Holidays for Life" verbringen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr


Prof. em. Dr. Jürgen Zimmer
Präsident der School for Life Foundation
Träger des Bundesverdienstordens

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