Kopfhörer als Büro-Equipment

31.05.2018
Sie sind schon lange nicht mehr nur zum Hören von Musik da. Moderne Kopfhörer fungieren mittlerweile oft auch als Headset. Deswegen haben sie ihren Platz im privaten Leben wie im Büroalltag.

Ein Mikro, das von einer Ohrmuschel zum Mund führt. So sieht ein typisches Headset aus, das zum Telefonieren da ist – und nur dazu. Diesen Bedarf mag es geben, aber es gibt auch einen Markt für Headsets mit zwei Muscheln – um nicht nur zu telefonieren, sondern auch Musik zu hören. Das Mikro ist dann oft versteckt.

Konzentration durch Kopfhörer

Denn der Büroalltag hat sich geändert. In Großraumbüros sehnt man sich nach ein wenig Ruhe vor dem Kollegen, der auch viel telefoniert.

Oder aber es muss etwas Monotones erledigt werden, das mit Musik einfacher und schneller von der Hand geht. Einen Kopfhörer mit den Funktionen eines Headsets zu kombinieren, ist ein Geschäftsmodell, das Unternehmen wie Bose, Teufel, Sony, Jabra oder Plantronics erkannt haben.

Funktionen wie das Noise Cancelling sind heute Standard. Sie unterstützen die Idee, sich dank Musik in einem Büro oder in einem Café auf seine Arbeit zu konzentrieren. Denn Umgebungsgeräusche, die einen ablenken könnten, gibt es nicht mehr.

Zumindest nicht, solange man sie nicht möchte. Man hat die Wahl, ob man die Funktion nutzt oder nicht. Auch auf Reisen ist die Geräuschunterdrückung praktisch, wenn man bereits auf dem Weg nach Hause oder zu einem Termin abschalten will.

Der Bose QuietComfort 35, der Teufel Mute BT und der Sony MDR-1000X sind Kopfhörer mit dieser Funktion. Alle drei sind in erster Linie Musikkopfhörer, die Hersteller betonen aber die gute Sprachqualität.

Over-, On- und In-Ear-Varianten

Jabra und Plantronics mögen weniger bekannt sein als Bose, Teufel und Sony. Testen sollte man Produkte dieser beiden Hersteller dennoch: Auch sie überzeugen in beiden Disziplinen.

Zum Beispiel den Jabra Evolve 75, ebenfalls mit Noise Cancelling. Er ist explizit als Headset angepriesen, was der Mikrofonarm verdeutlicht, der von der Ohrmuschel zum Mund zeigt. Wenn es nicht benötigt wird, klappt man es einfach hoch zum Kopfbügel des Bluetooth-Headsets.

Von Plantronics gibt es beispielsweise den Voyager 8200 UC, mit zwei in den Muscheln integrierten Mikrofonen. Neben On-Ear- und Over-Ear-Kopfhörern gibt es auch In-Ear-Varianten, die gute Headset-Funktionen haben: beispielsweise der Bose Quiet Control 30 und der Jabra Evolve 75e.

Abgesehen von der Bauart unterscheiden sie sich von ihren Kollegen mit Ohrmuscheln vor allem durch die deutlich niedrigere Akkulaufzeit. Liegt sie bei den größeren Kopfhörern um die 24 Stunden, sind es bei den In-Ear-Kopfhörern maximal 14 Stunden Akkulaufzeit bei Jabra und 10 Stunden bei Bose.

Auch die Bluetooth-Reichweite ist geringer. Beispielsweise liegt sie beim Bose Quiet Control 30 bei rund 10 Metern. Die größeren Kopfhörer funktionieren in der Regel bis zu 30 Meter. Der Marktpreis dieser Kopfhörer liegt zwischen 200 und 300 Euro, manchmal sogar ein wenig höher.

Nicht geschenkt, aber sicherlich günstiger, als jedem Mitarbeiter ein Einzelbüro zur Verfügung zu stellen.

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